Vorgehensmodell

Aus CHE-Ranking MethodenWiki

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  • Beirat/Fachbeirat. Das Einholen fachlichen Rats aus der wissenschaftlichen Community von Beginn an ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal. Ein fachbezogenes Ranking benötigt Impulse und Rückmeldungen zu Daten und Methoden aus den jeweiligen fachlichen Kontexten.






Das CHE Hochschulranking wird seit 1998 vom CHE jährlich erstellt. Seit 2005 wird es in Kooperation mit der Wochenzeitung DIE ZEIT veröffentlicht, von 1999 bis 2004 gemeinsam mit dem Magazin stern, und es hat das primäre Ziel, Studienanfänger(innen) und Hochschulwechsler über die Studienmöglichkeiten und -bedingungen in den jeweiligen Studienfächern in Form einer vergleichenden Darstellung von Studienangeboten und -bedingungen zu informieren.

Das CHE Hochschulranking erlaubt für die mittlerweile über 30 untersuchten Fächer eine differenzierte Gegenüberstellung von Studienmöglichkeiten und -bedingungen an den unterschiedlichen Hochschulstandorten. Es enthält systematische Informationen über Studiengänge, Fachbereiche, Hochschulen und deren Standorte. Studienbedingungen und Studienmöglichkeiten sowie auch die für die Lehre relevante Forschung werden in einem mehrdimensionalen Ranking nach verschiedenen Kriterien wissenschaftsgerecht abgebildet. Dabei werden je untersuchtem Fach bis zu 34 Indikatoren gerankt.

Es werden objektive Daten zur Studiensituation ebenso wie subjektive Einschätzungen der Studierenden und der Professorinnen und Professoren analysiert und präsentiert. Ermittelt werden sie mit einer Kombination verschiedener Untersuchungsmethoden und auf der Grundlage einer Reihe unterschiedlicher Datenquellen: Fakten werden über eine schriftliche Befragung der Fachbereiche und der zentralen Hochschulverwaltung erfasst, über Analysen von Publikationen und Erfindungsmeldungen sowie Sonderauswertungen von Daten des Statistischen Bundesamtes. Urteile werden in einer schriftlichen Studierendenbefragung sowie einer schriftlichen Befragung der Professorinnen und Professoren ermittelt. So entsteht ein komplexes und umfassendes Bild der Situation an den Hochschulen.

Die Aufbereitung der Informationen trägt dem differenzierten Informationsbedürfnis der Zielgruppe Studienanfänger Rechnung. Sie orientiert sich an einem Entscheidungsmodell mit den Segmenten Studierendenstruktur, Studienergebnis, internationale Ausrichtung, Studium und Lehre, Ausstattung, Forschung, Arbeitsmarkt, Studienort und Hochschule. Ergänzt werden die Ergebnisse durch die Beurteilung der Studiensituation insgesamt durch die Studierenden und in einigen Fächern die Reputation bei den Professorinnen und Professoren.

Damit die Hochschulen während der Untersuchung aktuelle Informationen (wie z.B. Rücklauf der Studierendenbefragung) erhalten wurde eine zentrale Informationsplattform geschaffen. Über diese Informationsplattform können sich die Hochschulen zusätzlich detailiert mit den Ergebnissen des Rankings auseinandersetzen, da sie hier verschiedenen Detailauswertungen (wie z.B. Detailauswertung der Studierendenbefragung, oder die Zusammensetzung des Indikators Internationale Ausrichtung der Lehre) und weiterführenden Informationen abrufen können.

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