Professorenbefragung

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Die Professorenbefragung wurde im Rahmen des CHE Rankings 2014 neu konzipiert. Mit dieser Befragung soll zum einen untersucht werden, wie die ProfessorInnen an Universitäten die Reputation der deutschen Universitäten in ihrem Fach im Hinblick auf die Forschung bewerten (Forschungsreputation). Zum anderen werden Anforderungsprofile für die einzelnen Fächer ermittelt. So werden die ProfessorInnen gefragt, welche Fähigkeiten und Voraussetzungen Studierende für ein Studium in dem jeweiligen Fach mitbringen sollten. Diese Anforderungsprofile werden in den Fachporträts auf den Ranking-Seiten von ZEIT Online dargestellt. Darüber hinaus dient die Befragung in besonderem Maße auch der Evaluation und Weiterentwicklung von Ranking-Indikatoren. Hierfür werden bundesweit alle ProfessorInnen, inklusive JuniorprofessorInnen (ohne Lehrbeauftragte, GastprofessorInnen, Emeriti, HonorarprofessorInnen), von Universitäten und Fachhochschulen der einbezogenen Fächer in Deutschland befragt. An den Berufsakademien wurde keine Befragung der Hochschullehrenden durchgeführt, da der Anteil der hauptamtlichen ProfessorInnen an den Berufsakademien je nach Einrichtung sehr unterschiedlich ist.

Insgesamt wurden im vergangenen Ranking-Zyklus rund 22.000 ProfessorInnen angeschrieben, von denen regelmäßig etwa 38% antworten.


Der Fragebogenrücklauf ist je Fach und Hochschultyp unterschiedlich, Details finden sich in der Übersicht zum Fragebogenrücklauf:


Die Ergebnisse der Professorenbefragung sind in den Indikator Forschungsreputation (nur für Universitäten) eingeflossen (dieser Indikator wurde allerdings nicht in allen Fächern erhoben). Der Indikator bezieht sich nicht auf eine Beurteilung der eigenen Hochschule, sondern auf die Bewertung der Reputation der anderen Hochschulen im Fach. Sofern Lehrende ihre eigene Hochschule nennen, bleibt diese Nennung bei der Auswertung unberücksichtigt. Die Nennungen in der Befragung der Hochschullehrenden werden auf Plausibilität überprüft. Ergebnisse für den Indikator Forschungsreputation werden für ein Fach dann ausgewiesen, wenn sich mehr als 100 Hochschullehrende an der Befragung beteiligt haben oder die Rücklaufquote mindestens 30% beträgt.

Da Reputation in hohem Maße regional und national bestimmt ist und nur eine kleine Zahl nicht-deutscher Hochschulen in das Ranking einbezogen ist, wird seit 2007 die Befragung der Hochschullehrenden nur in Deutschland durchgeführt bzw. die Reputationsindikatoren nur für deutsche Hochschulen ausgewiesen.

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