Internationalisierung

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Vor dem Hintergrund des Bologna-Prozesses und des entstehenden europäischen Hochschulraums kommt international vergleichenden Informationen über Hochschulen und Studienmöglichkeiten eine wachsende Bedeutung zu. Das CHE Hochschulranking hat dem durch eine schrittweise Internationalisierung Rechnung getragen. Im Jahr 2003/2004 wurde in Kooperation mit dem Österreichischen Universitätenkuratorium in einem Pilotprojekt, dessen Ergebnisse nicht zur Veröffentlichung vorgesehen waren, die Möglichkeit einer Einbeziehung der österreichischen Universitäten geprüft. Auf der Grundlage der Erfahrungen mit diesem Projekt wurden ab 2004 schrittweise Universitäten in Österreich und der Schweiz ins Ranking einbezogen; seit 2008 beteiligen sich auch die Fachhochschulen in Österreich. Im Jahr 2006/07 führte das CHE in Kooperation mit dem Center for Higher Education Policy Studies (CHEPS) an der Universität Twente ein von der EU-Kommission finanziertes EU-Pilotprojekt zur Einbeziehung der niederländischen Hochschulen und der Hochschulen im flämischen Teil Belgiens durch. Nach diesem Projekt beteiligten sich nahezu alle niederländischen Universitäten am Hochschulranking. Neben den Universitäten dieser Nachbarländer waren auch weitere einzelne Universitäten aus anderen Ländern einbezogen, die für deutsche bzw. deutschsprachige Studienanfänger von besonderem Interesse waren. Mit Einführung des Internationalen Rankings U-Multirank werden ausländische Universitäten nur noch in dem internationalen Ranking ausgewiesen, Fachhochschulen aus Österreich (Ausländische Hochschulen) werden in das CHE Hochschulranking einbezogen.

Neben der Einbeziehung ausländischer Hochschulen wird seit 2010 auch die Internationale Ausrichtung der Studienprogramme betrachtet. Hierzu wurde der Indikator Internationale Ausrichtung entwickelt.

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