Mit der Entstehung eines europäischen Hochschulraums steigt auch der Informationsbedarf von Studienanfängern und Studierenden über Studienmöglichkeiten in anderen Ländern. Um dies zu leisten, hat das CHE begonnen, das Ranking zu internationalisieren und auch für Hochschulen in den Nachbarländern zu öffnen. Dies begann mit Pilotprojekten in Österreich (2004) und der Schweiz (2005). Darin hat sich gezeigt, dass die Methodik des CHE-Rankings mit länderspezifischen Anpassungen der Erhebungsverfahren und Indikatoren grundsätzlich geeignet ist, auch einen internationalen Vergleich von Hochschulen zu ermöglichen. Nach diesen Pilotprojekten, die alle Universitäten der beiden Ländern einbezogen hatten, basiert die Teilnahme nun – genau wie in Deutschland – auf einer individuellen Entscheidung der einzelnen Hochschulen. 2007 wurde zudem ein von der EU-Kommission finanziertes Projekt abgeschlossen, in dessen Rahmen für ausgewählte Fächer an einigen Pilothochschulen die Möglichkeiten der Einbeziehung der Hochschulen der Niederlande und Flanderns geprüft wurde. Im HochschulRanking 2008 sind schon die Ergebnisse der Universität Maastricht in das Ranking integriert; niederländische Universitäten sind auch 2009 am Ranking beteiligt. Zum ersten Mal im Ranking 2008 ist auch die (dreisprachige) Universität Bozen vertreten. Für 2009 wurde das Ranking noch einmal erweitert, indem einzelne Hochschulen im Ausland angesprochen wurden, die von besonderem Interesse für Studierende aus Deutschland sein können, weil z.B. ein deutschsprachiges Studienangebot bereit gestellt wird. |