Mit der Entstehung eines europäischen Hochschulraums und dem „Bologna-Prozess“ steigt auch der Informationsbedarf von Studienanfängern und Studierenden über Studienmöglichkeiten in anderen Ländern. Um dies zu leisten, hat das CHE schon 2004 begonnen, das Ranking zu internationalisieren und auch für Hochschulen in den Nachbarländern zu öffnen. Den Anfang haben Universitäten aus Österreich (2004) und der Schweiz (2005) gemacht. Nach einem von der EU finanzierten Pilotprojekt beteiligen sich seit 2009 auch die allermeisten Universitäten aus den Niederlanden sowie die österreichischen Fachhochschulen.
Darüber hinaus finden sich im Ranking auch Informationen über einzelne Universitäten in anderen Ländern, die deutschsprachige Studiengänge anbieten. Diese gibt es z.B. in der Medizin an den Universitäten Prag und Szeged (Ungarn); dazu zählen aber auch die Studiengänge der zweisprachigen (deutsch – italienisch) Freien Universität Bozen in Südtirol.
Mit diesen Erweiterungen bietet das CHE Hochschulranking nun über die Grenzen Deutschlands hinweg einen umfassenden Überblick über Studiengänge und Hochschulen, die für deutschsprachige Studienanfänger interessant sein können.
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