Archiv
2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | Alle
2015 nach oben

News vom 26.05.2015
Wie Hochschulräte politisch agieren sollten

Möglichkeiten und Grenzen politischer Einflussnahme von Hochschulräten stehen beim aktuellen Newsletter „Update“ im Vordergrund. Dieser bündelt die Ergebnisse der Veranstaltung „Forum Hochschulräte – Kreis der Vorsitzenden“ am 20. März 2015 in Berlin.mehr

News vom 27.04.2015
Vereinbarkeit gestalten – Lebensphasenorientierung und Demographiesensibilität im Hochschulmanagement

Unter dem Titel „Vereinbarkeit gestalten – Lebensphasenorientierung und Demographiesensibilität im Hochschulmanagement“ thematisiert der Best Practice-Club Familie in der Hochschule in seiner zweiten Jahrestagung am 15. Juni 2015 an der Universität Hohenheim die vielfältigen Auswirkungen des demographischen Wandels für die Hochschulenmehr

News vom 30.03.2015
U-Multirank: Neue Ausgabe des größten globalen Hochschulrankings macht Vielfalt der Hochschulprofile sichtbar

Die zweite Ausgabe von U-Multirank, dem neuen globalen Hochschulranking ist jetzt online. Dieses neue Instrument zum internationalen Vergleich von Hochschulen bietet Informationen zu mehr als 1.200 Hochschulen aus 83 Ländern. Für diese Hochschulen umfasst U-Multirank Daten zu mehr als 1.800 Fakultäten und 7.500 Studiengängen in sieben verschiedenen Fächern. Mit 21.000 Einzeldaten auf Hochschulebene und 37.000 auf Fachebene ist U-Multirank das umfangreichste internationale Informationssystem im Hochschulbereich. mehr

News vom 30.01.2015
Outcome-orientierte Studienfinanzierung und Diversität

Die Obama-Regierung möchte das Hochschulfinanzierungssystem stärker outcome-orientiert gestalten, also mehr Wert auf Abschlussraten und späteres Einkommen legen. Die Präsident(inn)en von Colleges warnen, dass eine solche Finanzierung der unterschiedlichen Klientel, die die Colleges bedienen, nicht gerecht wird - und im schlimmsten Fall dazu führt, den Hochschulzugang selektiver zu gestalten.mehr

News vom 28.01.2015
Freie Rede auf dem Campus

Was bedeutet das Recht auf freie Rede auf dem Campus? Ein Gerichtsurteil in den USA zwingt eine Hochschule nun dazu, die Flugblätter einer Studierendengruppe zuzulassen, die sich gegen Homosexualität wenden. Aus dem Artikel auf InsiderHigherEd: In a footnote, the judge wrote that the First Amendment was intended for all ideas. "[I]t is not popular ideas, accepted by all, that need protecting. It is unpopular, even offensive, ideas that our most closely held constitutional right seeks to shelter," he said.mehr

News vom 23.01.2015
Förderung finden: barrierefrei-studieren.de

In Deutschland gibt es mehr als 1.600 Förderprogramme im Wert von 153 Mio. Euro für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung. Studien zeigen, dass jeder vierte Studierende mit Behinderung die erheblichen beeinträchtigungsbedingten Zusatzkosten nicht oder nur unzureichend decken kann. Die neue Plattform www.barrierefrei-studieren.de bringt Studieninteressierte und Förderprogramme einfach, schnell und kostenlos zusammen. mehr

News vom 20.01.2015
Die EU-Direktive zur Gleichbehandlung: Ein Kommentar

In einem Kommentar zur Umsetzung der EU-Direktive zur Gleichbehandlung stellen Michael Privot, Direktor des European Network Against Racism, und Allan Päll, Generalsekretär des European Youth Forum, fest, dass Deutschland zu den Verhinderern gehört. (veröffentlicht im Dezember 2014 auf euobserver.com)mehr

News vom 20.01.2015
Wahrnehmungslücke zwischen Studierenden und Arbeitgebern

InsideHigherEd berichtet über eine Befragung der Association of American Colleges and Universities (AACU), in der Studierenden einerseits und Arbeitgebern andererseits ähnliche Fragen zur Vorbereitung auf den Beruf gestellt wurden. "When it comes to the types of skills and knowledge that employers feel are most important to workplace success, large majorities of employers do NOT feel that recent college graduates are well prepared. This is particularly the case for applying knowledge and skills in real-world settings, critical thinking skills, and written and oral communication skills — areas in which fewer than three in 10 employers think that recent college graduates are well prepared. Yet even in the areas of ethical decision-making and working with others in teams, many employers do not give graduates high marks," the AACU report says.mehr

News vom 20.01.2015
Die Studierenden oder die Hochschule schützen?

Nach einem Beratungsgespräch wegen Depressionen wurde eine Studentin von Seiten der Hochschule krankgeschrieben und vom Studium entbunden (mandatory medical leave). In einem darauffolgenden Gerichtsverfahren musste geklärt werden, wann eine Hochschule Studierende wegen Gesundheitsproblemen exmatrikulieren kann. Gerade bei psychischen Problemen kann ein Studium jedoch unterstützend wirken: "College students have a lower suicide rate than individuals aged 18 to 25 who don’t attend college. In some cases, being in college may be safer for a student dealing with mental health conditions, Schwartz said. A student’s home life may be particularly volatile, or the structured academic setting could be helpful, for example."mehr

News vom 12.01.2015
Vereinbarkeit gestalten – Lebensphasenorientierung und Demographiesensibilität im Hochschulmanagement

Mit seiner zweiten Jahrestagung am 15. Juni 2015 an der Universität Hohenheim setzt der Best Practice-Club „Familie in der Hochschule“ die vor einem Jahr mit der öffentlichen Unterzeichnung der Charta "Familie in der Hochschule" begonnene Initiative zu einer nachhaltigen Chancengerechtigkeit und Familienorientierung in der Wissenschaft fortmehr

News vom 12.01.2015
Benachteiligung wegen des Geschlechts? Das sehen viele Männer anders

Eine Forscherin veröffentlichte Studienergebnisse über die Benachteiligung von Frauen in MINT-Fächern - und untersucht dann die Kommentare, die Leserinnen und Leser in Internetforen und Publikationsplattformen hinterlassen. Obwohl die Methode bestimmte Schwächen aufweist, zeigen sich erstaunlich deutliche Unterschiede, wenn man die Kommentare nach Geschlecht auswertet. Es zeigt sich auch, dass die sehr klaren Ergebnisse der Studie oft nicht den gewünschten Effekt zu haben scheinen, Vorurteile abzubauen, sondern sie in manchen Fällen sogar noch zu bestärken scheinen.mehr

News vom 12.01.2015
Australische Hochschule können Herkunftsunterschiede ausgleichen

Die University World News berichtet: "A new study has uncovered an uncomfortable fact: whether or not students attend government or private schools, or how wealthy their parents are, does not affect how well they succeed in higher education." Die beiden Forscher, Ian Li und Michael Dockery, kommen zu dem Schluss, dass es den Hochschulen in Australien gelingt, Unterschiede auszugleichen und Studienerfolg unabhängig vom Hintergrund oder vom Hochschultyp zu gewährleisten.mehr

News vom 12.01.2015
Die erheblichen Folgen von Mikroaggressionen in der Hochschule

In einer Studie des Voices of Diversity Projekts der Harvard Universität, die auf Interviews und Befragungen an vier US-amerikanischen Hochschulen, kommt zu dem Schluss, dass Frauen und Minderheiten an diesen Institutionen sehr häufig sog. Mikroaggressionen ausgesetzt sind: "While these insults are more covert than blatant forms of racism and sexism, the actions cause prolonged doubt and stress, leaving students questioning their place on campus and whether they belong. The incidents not only hurt and offend, but often also lead to a student wondering how much “one can trust one’s own judgment,” the authors wrote."mehr

News vom 06.01.2015
Anwendungsfall Online-Lehre: Zur Vorbereitung auf das Studium

InsideHigher Education berichtet von einem amerikanischen Anbieter von Online-Seminaren, die in Vorbereitung auf ein Studium durchgeführt werden. Der Anbieter "StraighterLine" kooperiert mit Colleges und Universitäten, so dass die Studienleistungen auf das Studium angerechnet werden. Einerseits unterstützt diese Erfahrung die Entscheidung für oder gegen ein Vollzeitstudium. Zum anderen verkürzt sich das Studium dadurch in doppelter Hinsicht: Einmal durch eine gründliche Vorbereitung, zum anderen durch die Anrechnung von Leistungen. Im US-amerikanischen Kontext bedeutet das eine finanzielle Ersparnis - und eine erhebliche Verbesserung der retention, also des Verbleibs im Studium.mehr

News vom 06.01.2015
Nachhaltige Hochschulfinanzierung

Die OECD hat einen Vergleich von Hochschulfinanzierungssystemen vorgenommen. In einem Artikel über die Ergebnisse stellt Andreas Schleicher fest, dass der internationale Vergleich keine Hinweise liefert, dass soziale Selektivität durch Studiengebühren direkt beeinflusst wird. Mit Blick auf das Finanzierungssystem in UK stellt Schleicher fest: There is lots the UK can do to further improve its approach to financing universities. For a start, it can do better with aligning course offerings with societal demand. I also worry that the loan repayment parameters mean many middle income workers – such as teachers, health professionals, public sector workers - will end up paying more for their education than better earners such as lawyers and bankers. But among all available approaches, the UK offers still the most scalable and sustainable approach to university finance.mehr

2014 nach oben

News vom 10.12.2014
Pilotstudie: Männliche Lehrende in Online-Kursen werden offenbar besser beurteilt als Frauen

InsideHigherEd berichtet über eine Pilotstudie, die deutliche Unterschiede in der Beurteilung von Lehrenden findet - abhängig davon, ob die Studierenden denken, dass sie von einer Frau oder einem Mann betreut werden.mehr

News vom 10.12.2014
Zahlen spiegeln die Vielfalt des amerikanischen Hochschulsystems

Joshua Kim fasst für InsideHigherEd die aus seiner Sicht wichtigsten Informationen aus dem 2013 Digest of Education Statistics zusammen. Die Daten reflektieren die zunehmende Vielfalt der Studierenden und der Institutionen, und sie geben deutliche Hinweise auf diskriminierende Faktoren. So ist bspw. die Aufnahme eines Studiums sehr stark vom Familieneinkommen abhängig. Die Daten zeigen aber auch die sehr unterschiedliche Art und Weise, wie die Studierenden das Studium nutzen und in ihr Leben integrieren.mehr

News vom 08.12.2014
CHE Tagung „Wenn Studieren zum Normalfall wird“: Kulturwandel für die Lehre gefordert. Videomitschnitte und Vorträge der Tagung stehen online zur Verfügung

Unterfinanzierung und starre Rahmenbedingungen gehören zu den größten Hindernissen deutscher Hochschulen, wenn es darum geht, die Menge und Vielfalt der Studierenden zu bewältigen. Im Rahmen der Jubiläumstagung des CHE Centrum für Hochschulentwicklung am 4./5. Dezember in Berlin äußerten Hochschulvertreter klare Forderungen an die Politik. Gute Beispiele aus der Praxis zeigten aber auch, wie Studierende mit unterschiedlichen Bildungsbiografien zu einem erfolgreichen Abschluss geführt werden können. Hierfür bedarf es jedoch eines größeren Stellenwertes der Lehre. „Jeder der studieren kann und möchte, soll es auch können“, sagt Bundesbildungsministerin Wanka in der Diskussion. (Foto: Sven Hagolani/www.hagolani.com). mehr

News vom 03.12.2014
Die Bedeutung der Hochschulbildung für eine nachhaltige Entwicklung

In einem Kommentar zur jüngsten UNESCO-Studie erläutert Stephen Sterling vom Centre for Sustainable Futures, Plymouth University, UK, die Bedeutung von (Hochschul-)Bildung für eine nachhaltige Entwicklung.mehr

News vom 03.12.2014
Rassismus in den USA in Wissenschaft und Hochschule

InsideHigherEd berichtet über zwei Online-Artikel, die derzeit in den USA heftig diskutiert werden: Zwei Professor(inn)en am Vassar College in den USA, beschreiben ihre Erfahrungen innerhalb und außerhalb des Campus als schwarze Wissenschaftler(in), Lehrer(in) und Führungsperson.mehr

News vom 03.12.2014
"Akademisierungswahn" oder "Widening participation"?

Ulf Banscherus und Margret Bülow-Schramm fassen in der Einleitung zu ihrer Präsentation des Sammelbandes „Übergänge im Spannungsfeld von Expansion und Exklusion. Eine Analyse der Schnittstellen im deutschen Hochschulsystem" die aktuelle Diskussion um den "Akademisierungswahn" zusammen.mehr

News vom 01.12.2014
Zuwanderergruppen im Generationenvergleich

In Baden-Württemberg wurde eine Studie vorgestellt, die Einwanderergruppen nach Hintergrund und über mehrere Generationen vergleicht. Neun Integrationsthemen werden beleuchtet, darunter Bildung und Arbeit, Sprache und Religiosität.mehr

News vom 24.11.2014
UniversityNow: Bezahlbare Studienmöglichkeiten in den USA schaffen

UniversityNow ist ein "social venture" und hat zum Ziel, bezahlbare Studienangebote zu schaffen. Dabei betonen die Initiatoren die Notwendigkeit, als Hochschule sozial verantwortlich zu handeln - nicht zuletzt, weil staatliche Mittel nach wie vor eine der wichtigsten Finanzierungsquellen für die meisten - auch privaten - Hochschulen darstellen.mehr

News vom 24.11.2014
Gene Wade zum "widening education gap" in den USA

In einem Meinungsbeitrag für die University World News erläutert Gene Wade, Initiator von "UniversityNow" die Notwendigkeit und die Möglichkeiten für eine Verbesserung von besseren tertiären Bildungsmöglichkeiten in den USA.mehr

News vom 24.11.2014
Professionelle Standards für Diversity-Beauftragte

Die National Association of Diversity Officers in Higher Educationin den USA hat erstmals eine Liste von Standards professioneller Praxis entwickelt und veröffentlicht. Benjamin Reese Jr., association president and vice president and chief diversity officers at Duke University, said in a statement that while no document "can reflect the wide range of institutions, organizational structures and varied professional backgrounds of all [chief diversity officers], the ‘Standards’ provide well thought-out and comprehensive guidelines that can assist current (and aspiring) [chief diversity officers] in providing effective institutional leadership."mehr

News vom 24.11.2014
"Othering" von Militär-Veteranen

In einem Artikel auf InsideHigherEd wird die Studie einer Studentin vorgestellt, die untersucht, wie Veteraninnen und Veteranen, die nach dem Militärdienst an einer Hochschule studieren, von den "normalen" Studierenden als "anders" wahrgenommen werden und wie stark dabei Stereotype eine Rolle spielen. Diese veränderte Wahrnehmung wird dadurch verstärkt, dass hier auch andere soziale Unterschiede eine große Rolle spielen: Während 60% der Veteranen angeben, dass es in ihrer Familie andere Militärangehörige oder Veteranen gibt, sind es unter Zivilisten nur 40%.mehr

News vom 21.11.2014
"Diversity? Ja bitte!" - Plakate des DSW bestellbar

Ab sofort sind sechs Motive des 28. Plakatwettbewerbs des Deutschen Studentenwerks "Diversity? Ja bitte!" kostenlos beim DSW bestellbar. Welche Plakate gedruckt wurden, hat das Publikum auf der Preisverleihung am 30. Juni 2014 im Museum für Kommunikation Berlin entschieden. mehr

News vom 20.11.2014
Der Einfluss durch Medien

Das MiGAZIN stellt das Buch "Constructive News" von Ulrik Haagerup vor, in dem gezeigt wird, wie positive Meldungen z.B. über Integration von Einwanderern es nicht in die Medien schaffen, weil "der Konflikt fehlt", und stellt Überlegungen an, welche gesellschaftlichen Auswirkungen das hat.mehr

News vom 20.11.2014
Neue Studienergebnisse aus dem National Survey of Student Enagement (USA)

Der National Survey of Student Enagement (NSSE) geht von der Annahme aus, dass ein höheres Engagement im Studium und auf dem Campus zu besseren Studienergebnissen und einer besseren Studienerfahrung (student experience) führt. Die neusten Ergebnisse zeigen, dass hohe Selektivität alleine nicht ein gutes Ergebnis herbeiführt: Auch "open-admission colleges" und solche, die mehr "at-risk"-Studierende aufnehmen, sind nachweislich in der Lage, die Studienbedingungen so zu verbessern, dass Erfolg und Erfahrung der Studierenden besonders gut sind.
Die Idee des NSSE, dass das Verhalten der Studierenden im Studium betrachtet werden muss, um Studienerfolg im erweiterten Sinne erheben zu können, wurde auch bei der Entwicklung der QUEST-Befragung von CHE Consult zugrunde gelegt.mehr

News vom 20.11.2014
Vielfalt und Konflikte: Wie in der Lehre aufgreifen?

In einem Ethik-Kurs schlägt ein Student vor, die ethischen Implikationen von "gay marriage" zu diskutieren; die Kursleiterin lehnt ab mit dem Hinweis, dass bereits bessere Beispiele für das behandelte Thema gefunden wurden. Im Nachgang schneidet der Student eine Unterhaltung mit ihr mit und übergibt den Mitschnitt einem Blogger, der der Kursleiterin nun vorwirft, die Auffassungen anderer nicht zuzulassen. Inside HigherEd berichtetmehr

News vom 19.11.2014
Studie in den USA: Was denken die Lehrenden?

Als wichtigste Themen in der Lehre werden online-Kurse und Diversität der Studierenden genannt: Obwohl die Lehrenden nicht in großer Zahl online-Lehre einsetzen, sind sie doch daran interessiert, solche Technologien einzusetzen, um ihre Lehre stärker an den Bedürfnissen der einzelnen Studierendne auszurichten. Ihre Einstellung zum Thema Diversität ist stark von ihrer eigenen familiären und ethnischen Herkunft und ihrem Geschlecht abhängig. Lesen Sie mehr auf InsideHigherEdmehr

News vom 05.11.2014
Staatliche Finanzierung an Berufschancen der Studierenden binden?

In den USA soll ab Juli nächsten Jahres überprüft werden, inwiefern die Universitäten und Colleges die Studierenden mit einer Ausbildung ausstatten, die ihnen ein Auskommen ermöglicht. Daran soll die stattliche Finanzierung gebunden werden. Die BBC berichtet.mehr

News vom 30.10.2014
10. Ausländerbericht erschienen

Der Ausländerbericht spiegelt die Lage der in Deutschland lebenden Ausländer und Ausländerinnen, aber auch deutscher Staatsbürger(innen) mit ausländischen Wurzeln wieder. Er zeigt auf, dass sich die Lage dieser Gruppe zwar verbessert hat, aber auch, dass nach wie vor in vielerlei Hinsicht - im Bildungssystem, in Bezug auf Berufschancen, aber auch im Gesundheitswesen - nicht die Rede von gleichberechtigter Teilhabe sein kann.mehr

News vom 29.10.2014
Neuauflage der "Leitlinien für Inklusive Bildung" der UNESCO

Inklusion ist das große bildungspolitische Thema in Deutschland. Wie gemeinsames Lernen gelingen kann, darüber informiert die deutsche Neuauflage der UNESCO-Publikation "Inklusion: Leitlinien für die Bildungspolitik". Die dritte Auflage klärt über das Konzept auf, informiert über die relevanten internationalen Verträge und gibt Empfehlungen zur Umsetzung in Deutschland. Herausgeber ist die Deutsche UNESCO-Kommission in Kooperation mit der Aktion Mensch.
Die Neuauflage enthält die Ergebnisse des bundesweiten Gipfels "Inklusion – Die Zukunft der Bildung", der in diesem Jahr in Bonn stattfand. mehr

News vom 16.10.2014
Konferenz "Gender and Migration in different tracks of Higher Education"

Am Eidgenössischen Hochschulinstitut für Berufsbildung findet am 31.10.-1.11.2014 eine Konferenz zum Thema "Gender und Migration in der tertären Berufs- und (Fach-)Hochschulbildung" statt.mehr

News vom 16.10.2014
Konferenz "The Social Dimension in European Higher Education"

Vom 25.2. bis zum 27.2.2015 findet an der Wirtschaftsuniversität Wien die Tagung "The Social Dimension in European Higher Education" statt, die von eurostudent.eu und dem Projekt PL4SD durchgeführt wird.mehr

News vom 16.10.2014
CTL-Lectures an der Uni Wien: Ergebnisse der Diversity-Studierendenbefragung an der Universität Wien

Fragen wie Bildungsgerechtigkeit, soziale Inklusion und soziale Mobilität sind große Schlagwörter in der Bildungsthematik, auch in besonderem Maße in Bezug auf Hochschulen und deren soziale Selektion. Bislang lagen jedoch für die Universität Wien nur ausgewählte Daten wie Staatsbürgerschaft und Ort der Matura vor, die Frage der Integration von Studierenden mit Migrationshintergrund konnte damit nicht gut beleuchtet werden. Der Universität Wien ist es jedoch ein Anliegen, genaueres Wissen über ihre verschiedenen Studierendengruppen und deren Bedürfnisse zu erlangen. Daher wurde von der Abteilung Gleichstellung und Diversität im Winter 2014 mit Unterstützung von CHE Consult eine umfangreiche Online-Befragung unter allen Studierenden durchgeführt. Die Universität Wien ist somit die erste österreichische Hochschule, die sich mit der Diversität ihrer Studierenden in gezielt auseinandersetzt. Dass die Thematik eine brennende ist, zeigt sich an einer überwältigend hohen Rücklaufquote an Fragebögen.mehr

News vom 09.10.2014
Rassismus in der Schule

An den meisten Schulen in Deutschland gibt es keinen Rassismus. Gibt es einfach nicht. Ausradiert. Nicht existent. Zumindest, wenn wir die meisten Lehrer fragen, mit denen ich arbeite – “Perspektivwechsel”, die neue Kolumne von Tupoka Ogette im MiGAZIN.mehr

News vom 06.10.2014
Standards für Diversity-Beauftragte

InsideHigherEd stellt die Diskussion um professionelle Standards für Diversity-Beauftragte an US-amerikanischen Hochschulen vor: Die National Association for Diversity Officers in Higher Education wird solche Standards im Dezember vorstellen. Doch auch in den USA sind diese Stellen sehr unterschiedlich gestaltet und besetzt: "While many chief diversity officers have full-time, cabinet-level positions, others wear the title on top of another, primary role – or several. Some chief diversity officers are also equal opportunity officers, charged with enforcing and/or reporting on their colleges’ diversity plans and relevant antidiscrimination employment laws. Some are also human resources officers. Others still are coordinators for Title IX of the Education Amendments of 1972, or work in admissions, or any combination of the above."mehr

News vom 01.10.2014
Der Beitrag von Hochschulen zum sozialen Wandel

In einem Beitrag für das Blog des British Council beschreibt Paul Smith die derzeitige Entwicklung in Großbritannien. mehr

News vom 01.10.2014
Projekt "Diverse" zur Anerkennung informeller Kompetenzen

Das MiGAZIN berichtet über das Forschungsprojekt "Diverse", das die Karlshochschule in einem internationalen Konsortium durchführt. "Das Hauptziel des Projekts ist die Entwicklung eines innovativen und effektiven Integrationsmodells für Migrantinnen und Migranten aus Drittstaaten (Nicht-EU-Bürger). (...) Besonderes Augenmerk gilt non-formalen Kenntnissen und Kompetenzen der drittstaatlichen Migranten, dem relationalen Zusammenhang zwischen ihnen und den Institutionen im Kontext von Migration und Integration sowie insbesondere auch den aktuellen diesbezüglichen Maßnahmen in Organisationen (Diversity Management)."mehr

News vom 26.09.2014
Ziviles Engagement, das von Hochschulen ausgeht

University World News berichtet über eine Studie über ziviles Engagement von Wissenschaftler(innen) und wie Hochschulen dieses fördern. Diesem Thema widmet sich auch eine Session auf der Konferenz des Talloires Network Leaders Conference (2.-4.12.2014 in Kapstadt, Südafrika).mehr

News vom 26.09.2014
Vielfalt der Studierenden erheben

InsideHigherEd erläutert die Schwierigkeiten, angesichts der vielfältigen Studienformate, blended learning und Teilzeitprogramme die tatsächliche Anzahl von Studierenden festzustellen. “After billions of dollars spent on administrative computer systems and billions of dollars invested in ed-tech companies, the U.S. higher education system is woefully out of date and unable to cope with major education trends such as online and hybrid education, flexible terms and the expansion of continuing and extended education,” Hill and Russ Poulin, deputy director of research and analysis for WCET, write in a summary of their findings.mehr

News vom 26.09.2014
Chancengleichheit in MINT

Kathinka Best und Martina Schraudner erläutern in der Zeitschrift "Forschung & Lehre", dass der Mangel an Frauen in den MINT-Fächern nicht auf die sog. "gläserne Decke", sondern auf mehrere andere Aspekte zurückzuführen ist, die bereits früher wirksam werden und das Ziel einer Bestenauslese in diesem Bereich gefährden: "Vielmehr scheinen klassische Wissenschaftskarrieren nicht attraktiv genug zu sein, wie der zahlenmäßige Schwund vor der Habilitation andeutet. Ob aktuell die größten Talente in den MINT-Wissenschaften bleiben, ist insbesondere vor dem Hintergrund attraktiver Karriereoptionen in der Wirtschaft und größerer Sicherheiten im öffentlichen Sektor fraglich."mehr

News vom 25.09.2014
Aktuelles duz SPECIAL: „Wenn Studieren der Normalfall wird“

In einer aktuellen Sonderpublikation der Deutschen Universitätszeitung duz berichten Studierende, Lehrende oder Hochschulleitungen darüber, was sich durch den Normalfall Hochschulbildung ändert. Das duz SPECIAL entstand anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des CHE Centrum für Hochschulentwicklung. mehr

News vom 24.09.2014
"Dieses Studium hätte ich in 30 Tagen geschafft"

Nach zahlreichen Artikeln in den letzten Monaten, in denen sich Lehrende über das mangelnde Engagement von Studierenden auslassen, erzählt nun eine ehemalige Studentin in der ZEIT von ihren enttäuschenden Erfahrungen im Studium. mehr

News vom 22.09.2014
Rollenstereotypen und kulturell vermittelten Rollenbilder bei Männern

Der diesjährige wissenschaftliche Männerkongress fand letzte Woche in Düsseldorf statt. Die Teilnehmer(innen) verabschiedeten 11 Thesen, mit denen sie darauf aufmerksam machen wollen, welche Folgen männliche Rollenstereotype für den Einzelnen, aber auch für die Gesellschaft, haben können.mehr

News vom 30.08.2014
DSW zeichnet Preisträger(innen) aus

Das Deutsche Studentenwerk veröffentlicht die Preisträger(innen) des Wettbewerbs "Diversity? Ja bitte!".mehr

News vom 29.08.2014
Vielfalt in den Politikwissenschaften

Auf dem jährlichen Treffen der American Political Science Association war eine Session dem Thema “Equality in the Academy” gewidmet. InsideHigherEd berichtet.mehr

News vom 28.08.2014
USA: In der Schule sind Weiße ab sofort nicht mehr die Mehrheit

Seit diesem Jahr sind im US-amerikanischen Schulsystem die Weißen nicht mehr in der Mehrheit - man merkt das aber noch nicht, so lange die Schulen faktisch relativ stark segregiert sind, berichtet The Economist.mehr

News vom 20.08.2014
Hochschulzugang in ökonomisch schwierigen Zeiten

Auf der Tagung der American Sociological Association ging es in diesem Jahr um die Effekte der Wirtschaftslage auf den Hochschulzugang in den USA - insbesondere die Effekte auf Studierende aus "low income families". Das online-Journal Inside Higher Education berichtet.mehr

News vom 20.08.2014
Wie divers ist das Personal, das für Zulassung zuständig ist?

Inside Higher Education greift eine Studie auf, nach der das Personal an Colleges im Bereich Hochschulzulassung nicht nur insgesamt weniger divers ist. Zudem sind die Führungspersonen überwiegend weiß und männlich - und diejenigen, die von diesem Profil abweichen, geben in erhöhtem Anteil an, dass sie auf der Suche nach einem neuen Job sind, oft auch außerhalb des Bereichs Hochschulzulassung.mehr

News vom 20.08.2014
Tenure hängt an wissenschaftlicher Produktivität - aber nicht für Frauen

Eine Studie, durchgeführt von Kate Weisshaar an der Stanford University, zeigt auf, dass in drei verglichenen Fächern - Informatik, Englisch und Soziologie - der Zusammenhang zwischen gewährtem Tenure und der wissenschaftlichen Produktivität für Frauen nicht in gleichem Ausmaß galt wie für Männer: Insgesamt ist die Wahrscheinlichkeit für Männer, Tenure zu erhalten, größer als für Frauen; in Soziologie und Informatik gilt das sogar auch dann, wenn die Frauen das gleiche Ausmaß an wissenschaftlicher Produktivität aufweisen. Kate Weisshaar folgert: “It’s not that we need to make women more productive. It’s that we need to change the processes." mehr

News vom 19.08.2014
Artikel in der SZ 18.08.2014: Thomas Sattelberger kritisiert "Frauenschwund"

In einem Beitrag für die Süddeutsche Zeitung kritisiert Thomas Sattelberger, ehemaliger Personalvorstand der Telekom, dass das schnelle und zahlreiche Verschwinden von gerade gewonnenen Frauen in Führungspositionen nicht als Struktureffekt beschrieben wird, und liefert Argumente, warum es kurzsichtig ist, hier nur individuelle Einzelfälle zu sehen.mehr

News vom 19.08.2014
Vortrag von Vincent Tinto: "Student Success Does Not Arise by Chance"

Auf dem diesjährigen NSF STEP Grantees meeting in Washington, DC, hielt Dr. Vincent Tinto einen Vortrag zum Thema Studienerfolg und zur Rolle der Hochschulen dabei.mehr

News vom 19.08.2014
Sind die Eltern für den Bildungserfolg ihrer Kinder verantwortlich zu machen? Teil 1

In einem Meinungsbeitrag im Blog der Washington Post schreibt Dr. Andre M. Perry, dass der Bildungserfolg schwarzer Studierender nicht, wie oft gefordert wird, "zu Hause" beginnen kann - eine Einschätzung, die sich in ihrer Argumentation auch auf andere "bildungsferne" Gruppen übertragen lässt. Perry hält fest: "When judging black families’ commitment to education, many are confusing will with way. These parents have the will to provide quality schooling for their children, but often, they lack the way: the social capital, the money and the access to elite institutions."mehr

News vom 19.08.2014
Sind die Eltern für den Bildungserfolg ihrer Kinder verantwortlich zu machen? Teil 2

Ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung beschreibt einfühlsam die Situation aus Sicht einer Lehrerin in Deutschland. mehr

News vom 17.07.2014
3. QUEST-Anwendertagung am 6.11.2014: Studienerfolg und Diversität

Das dritte QUEST-Anwendertreffen greift das Thema „Studienerfolgsmanagement“ auf. Anwenderhochschulen stellen ihre Modelle und Erfahrungen vor und haben Gelegenheit zum intensiven Austausch über methodische und inhaltliche Fragen. Auch Hochschulen, die bislang nicht an QUEST teilgenommen haben, sind herzlich eingeladen, sich über datenbasiertes Diversitätsmanagement an Hochschulen auszutauschen.mehr

News vom 16.07.2014
USA: Höchstes Gericht bestätigt Affirmative Action an der University of Texas

An der Universität Texas in Austin gilt die "10-Prozent-Regel": Schüler(innen) erhalten einen Studienplatz, wenn sie zu den besten 10 Prozent ihrer Schulabgangsklasse gehören, unabhängig von objektiven Leistungskriterien. Im stark segregierten Schulsystem Texas' führt dies im Effekt zu einer Bevorzugung von schwarzen Studieninteressierten. Diese Verfahren ist nun zunächst vor einem Texanischen Gericht bestätigt worden.
Das Oberste Gericht der USA im letzten Jahr erlaubte die Verwendung des Kriteriums "race" nur unter strikten Bedingungen. Es wird erwartet, dass der Fall erneut vor dem Obersten Gericht landen wird.mehr

News vom 09.07.2014
ESPRIT: Soziale Verantwortung von Hochschulen

Die Webseite des Tempus ESPRIT Projekts ist nun online. Das Projekt hat zum Ziel, die unterschiedlichen Facetten von sozialer Verantwortung, die Hochschulen tragen, transparent zu machen, indem einerseits Studienmodule zu sozialem Engagement vorgestellt und entwickelt werden, und indem andererseits ein "Social Benchmarking Tool" entwickelt wird, mit dem Hochschulen in die Lage versetzt werden sollen, ihre Aktivitäten in dieser Hinsicht einzuschätzen. Das Projekt startete im Dezember 2013 und hat eine Laufzeit von 3 Jahren. mehr

News vom 07.07.2014
Talloires Network Conference: 2.-4. Dezember 2014 in Südafrika

Das Talloires Network ist ein internationaler Hochschulverband, der die soziale Verantwortung von Hochschulen fördern will. Das Netzwerk wird von der Tufts University, USA, aus organisiert. Die nächste Konferenz findet vom 2.-4. Dezember in Kapstadt, Südafrika, statt.mehr

News vom 03.07.2014
Interkulturelles Klassenzimmer: Wie können Lehrer(innen) mit den Herausforderungen umgehen?

Viele Lehrer fühlen sich hilflos: Was tun, wenn Jugendliche im Unterricht mit frauenfeindlichen Sprüchen provozieren? Oft meiden die Lehrer lieber Konflikte. Doch das ist die falsche Strategie. Zum Artikel auf sueddeutsche.demehr

News vom 30.06.2014
Behinderung und Gesundheitsberufe

Müssen Chiropraktiker(innen) selbst Röntgenbilder sehen und interpretieren können, oder können auch Blinde als Chiropraktiker(in) arbeiten? In einem Grundsatzurteil des höchsten Gerichts in Iowa, USA, wurde festgestellt, dass es diskriminierend ist, einem blinden Studenten entsprechende Hilfsmittel bei der Interpretation von Röntgenbildern zu verweigern. mehr

News vom 26.06.2014
Jura-Staatsexamen: Diskriminierung nach Herkunft?

Aus dem MiGAZIN: NRW-Justizministerium kündigt Studien an zur Prüfung von möglichen Diskriminierungen beim juristischen Staatsexamen. Eine Forschergruppe hatte den dringenden Verdacht geäußert, Kandidaten aus dem Mittleren Osten würden im nicht anonymen mündlichen Prüfungsteil schlechter benotet.mehr

News vom 23.06.2014
Call for Papers: Inklusive Hochschule

Prof. Uta Klein (Professorin am Institut für Sozialwissenschaften der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Schwerpunkt gender und diversity studies) und die Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) des Deutschen Studentenwerks planen eine neue Publikation in der Reihe "Diversity und Hochschule". Nähere Informationen: mehr

News vom 23.06.2014
Studien in den USA: Studierfähigkeitstests, Herkunft und Ungerechtigkeit

Mehrere Studien in den USA widmen sich der Frage, ob die Abschaffung obligatorischer Studierfähigkeitstests zu mehr oder zu weniger Ungleichheit beim Zugang zur Hochschule führt.mehr

News vom 23.06.2014
Diversity? Ja bitte! Plakatwettbewerb des DSW

Am 30.06.2014, 19.00 Uhr, stellt das Deutsche Studentenwerk im Museum für Kommunikation in Berlin die besten 30 Plakate aus dem Wettbewerb "Diversity? Ja bitte!" vor.mehr

News vom 19.06.2014
Artikel: Rassismus in Deutschland

Iman Attia, Professorin an der Alice Salomon Hochschule in Berlin, erläutert in einem Artikel für das Magazin "Aus Politik und Zeitgeschichte" die historische Entwicklung von Rassismus in Deutschland (erneut veröffentlich auf MIGazin.de).mehr

News vom 17.06.2014
Zugangschancen und Lebenschancen: Die komplizierte Realität in den USA

In einem neuen Buch "Community Colleges and the Access Effect: Why Open Admissions Suppresses Achievement (Palgrave Macmillan)" erläutern Juliet Lilledahl Scherer, Professorin an einem Community College, und Mirra Leigh Anson, Direktorin eines Programms zur Förderung des Hochschulzugangs, welche tragischen, ungewollten Nebeneffekte die Zugangsregelungen der Community Colleges sowie die nationale "completion agenda" (zur Förderung des Studienerfolgs) mitunter hat. mehr

News vom 16.06.2014
Zugangstest misst Herkunft, nicht Leistungspotential

In einer Studie zum US-amerikanischen GRE Test, der an vielen Universitäten bei der Zulassungsprüfung für MINT-Studiengänge eingesetzt wird, kommen die Autor(inn)en zu dem Schluss, dass die Testergebnisse eher Rückschlüsse auf den familiären Hintergrund zulassen als tatsächlich, wie gedacht, eine Vorhersage des Studienerfolgs in Fächern der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft oder Technik zu ermöglichen.mehr

News vom 15.06.2014
Ergebnisse der BAMF-Tagung zu ausländischen Hochschulabsolventen

Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind für ausländische Absolventen deutscher Hochschulen stark gestiegen und so möchten viele in Deutschland bleiben. Ein Großteil schafft dies erfolgreich, auch wenn der Berufseinstieg noch oftmals mit Schwierigkeiten verbunden ist. Zu diesem Ergebnis kamen die Experten aus Wissenschaft und Praxis, die am 15. Mai 2014 bei einer Tagung im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zusammen trafen.mehr

News vom 13.06.2014
Fachtagung Perspektive MINT am 15.7.2014: Potenziale entdecken!

An der HAWK - Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen findet am 15.7.2014 eine Fachtagung zum Thema Berufsrückkehrerinnen statt. Aus der Einladung: "Trotz Fachkräftemangel und demografischem Wandel ist das Qualifikationspotenzial von Berufsrückkehrerinnen bislang wenig beachtet. Die Tagung zeigt auf, was Berufsrückkehrerinnen für den MINT-Bereich mitbringen und wie erfolgreich sie ihre akademische Qualifizierung meistern. Thematisiert wird ein Modellprojekt, das, geleitet vom Gedanken der „offenen Hochschule“, Frauen mit und ohne Hochschulzugangsberechtigung eine akademische Weiterbildung im ingenieurwissenschaftlich-technischen Bereich zukommen lässt, indem Hochschule und Erwachsenenbildung ihr Verhältnis zueinander neu definieren und zugleich mit Unternehmen kooperieren. So kann „Zukunft“ für alle gelingen."
Anmeldung bei: corinna.schmidt@kvhs-holzminden.de mehr

News vom 13.06.2014
Bildungsbericht 2014: Schwerpunkt Menschen mit Behinderungen

Zwar lasse sich ein "Trend zu mehr Bildung" feststellen, jedoch bleiben Benachteiligungen bestehen und werden zu wenig ausgeglichen. Der Bildungsbericht ist unter www.bildungsbericht.de abrufbar. Ein zusammenfassender Artikel in der ZEIT geht darauf ein, dass dem Bericht zufolge die Mehrheit der jungen Deutsch-Türkinnen ohne Ausbildung bleibt. mehr

News vom 15.05.2014
Jubiläumsveranstaltung: 10, 20 - jetzt erst recht! an der TU Graz

Am 23. und 24.6.2014 findet an der TU Graz die Jubiläumsveranstaltung "10, 20 - jetzt erst recht!" statt.mehr

News vom 09.05.2014
Empfehlungen für mehr Bildungsbeteiligung

Das Projekt Expanding Opportunities (ExpandO) ist mit abschließenden Empfehlungen zu Ende gegangen. Untersucht worden sind Möglichkeiten, derzeit unterrepräsentierten Gruppen Chancen auf höhere Bildung zu bieten. Die Empfehlungen betreffen die Themen Monitoring, Finanzierung, Qualitätssicherung und Vernetzung. CHE Consult hat als Konsortialpartner in dem Projekt mitgearbeitet. Der Abschlussbericht steht zum Download zur Verfügung. mehr

News vom 06.05.2014
Wem wird geholfen? US-Studie zur Bereitschaft zur Unterstützung

In einer Studie mit 6.000 Hochschulangehörigen US-amerikanischer Hochschulen zeigte, dass man als Ratsuchender einen Vorteil hat, wenn der Name suggeriert, dass man ein weißer Mann ist - insbesondere an privaten Hochschulen, aber über alle Fächer hinweg. Die ungünstige Situation ergab sich für Personen mit weiblichem, chinesischen Namen. Bericht von Scott Jaschik in InsideHigherEducation: mehr

News vom 06.05.2014
Integration und Diskriminierung

Das "Migazin" greift einen Artikel von Dr. Jan Schneider und Ruta Yemane vom Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) auf, die die grundlegenden Zusammenhänge zwischen Integration und Diskriminierung. Der Artikel ist zunächst im journal "Aus Politik und Zeitgeschichte" (APuZ) erschienen. mehr

News vom 06.05.2014
Expanding Opportunities: Ergebnisse des EU-Projekts veröffentlicht

Ende letzten Jahres fand bereits unter Teilnahme der Mitglieder der Bologna Follow Up Group on the Social Dimension die Abschlusstagung des EU-Projekts Expanding Opportunities statt, nun sind die Ergebnisse auf der Webseite des Projekt zum Download bereitgestellt worden: Darunter die Beschreibung der Peer Learning Methode, die im Rahmen des Projekts entwickelt und angewendet wurde, sowie die Empfehlungen des Projekts zum gerechten Hochschulzugang in Europa. mehr

News vom 04.04.2014
Diskriminierung in Prüfungen: Spielt die Herkunft eine Rolle?

Eine Studie der Universität Münster über Examensnoten in Jura zeigt, dass Studierende in der mündlichen Prüfung unerwartet schlecht abschneiden, wenn sie einen arabischen oder türkischen Namen haben. Das Ministerium sieht keinen Anlass, weitere Untersuchungen zu veranlassen.mehr

News vom 28.03.2014
Studieren ohne Abitur: Wachstumstrend setzt sich fort

Der Zuwachs an Studienanfänger(inne)n ohne Abitur und Fachhochschulreife ist ungebrochen: Während es im Jahr 2009 etwa 6.300 und 2011 knapp 11.900 waren, schrieben sich im Jahr 2012 über 12.400 neu ein, mit 2,5 Prozent aller Anfänger(innen) wurde damit ein neuer Rekord erreicht. Spitzenreiter im Bundesländervergleich sind mit einem Anteil von 4,5 Prozent Hamburg und Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Berlin mit 3,8 Prozent. Erstmals haben die Fachhochschulen auch bei den absoluten Zahlen die Nase deutlich vornmehr

News vom 19.03.2014
ESPRIT-Projektworkshop zu Benchmarking-Grundlagen für Social Responsibility

Mitte März haben sich Vertreter israelischer Hochschulen bei CHE Consult in Berlin getroffen. Der Workshop fand im Rahmen des ESPRIT Tempus-Projekts statt. Ziel des Projektes ist es, ein Social Benchmarking Tool für Hochschulen zu entwickeln. Das Berliner Treffen diente der Schulung der Teilnehmer(innen) zum Thema Benchmarking im Hochschulbereich.mehr

News vom 10.03.2014
Studie "Frauen auf dem Sprung": Unterstützung bei der Vereinbarkeit nötig

Seit über 100 Jahren wird jedes Jahr am 8. März der Internationale Frauentag gefeiert. Seitdem haben Frauen viel erreicht. Doch sind sie zufrieden damit? Die Studie „Frauen auf dem Sprung - das Update 2013" zeigt: Frauen wollen finanzielle Unabhängigkeit, Beruf und Kinder – von der Politik und den Männern fühlen sie sich dabei zu wenig unterstützt.mehr

News vom 10.03.2014
Call for Paper: Arbeitskreis Hochschulen der DeGEval

Bis zum 31.3.2014 werden noch Abstracts für die Frühjahrstagung des Arbeitskreises Hochschulen in der DeGEval entgegengenommen. Thema ist: Heterogenität der Studierendenschaften: Herausforderung für die Qualitätsentwicklung in Lehre und Studium, neuer Fokus für die Evaluation? Die Tagung wird am 13.6.2014 in Magdeburg stattfinden. Kontakt und Anmeldung unter philipp.pohlenz@ovgu.de, susan.harris-huemmert@uni-wuerzburg.de oder lukas.mitterauer@univie.ac.at. mehr

News vom 06.03.2014
Studie zu Kooperation: Männer tun sich bei Rangunterschieden leichter als Frauen

Die Bereitschaft einer Zusammenarbeit zwischen zwei Frauen hängt stark davon ab, ob sie sich in ihrer beruflichen Stellung unterscheiden oder nicht. Zumindest nordamerikanische Professorinnen kooperieren offenbar eher mit gleichrangigen Kolleginnen als mit untergeordneten Mitarbeiterinnen. Bei Männern dagegen spielt die Frage des Ranges in der Hierarchie dabei eine viel geringere Rolle.mehr

News vom 05.03.2014
Studie: Hochschulkarrieren werden sozial selektiver

Die Soziologin Christina Möller kommt in einer Untersuchung zu dem Schluss, dass die Chancen auf eine Professur heute noch stärker als früher von der Herkunftsfamilie abhängen. Dieser Effekt sei besonders stark bei den Juniorprofessuren zu beobachten - und sei bei Frauen noch stärker ausgeprägt als bei Männern.mehr

News vom 05.03.2014
Hochschulperle für "TU-Tandem"

In der Technischen Universität Berlin erhalten Studierende mit Kind oder pflegebedürftigen Angehörigen Hilfe von ihren Kommilitonen. Dafür verleiht der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft dem Mentoring-Programm „TU Tandem“ jetzt die Hochschulperle des Monats März. mehr

News vom 05.03.2014
Artikel auf ZEITonline: "Ich Arbeiterkind"

Autor Marco Maurer berichtet in seinem Artikel von seiner Odyssee durch das deutsche Bildungssystem - und wie sehr Auffassungen und Einstellungen hierzulande von einer Art Ständedenken geprägt sind, wo die Herkunft vorgibt, wo man hingehört, und nicht die eigenen Interessen oder die eigene Leistung.mehr

News vom 03.03.2014
Bildung schützt nicht gegen Vorurteile: Antisemitismus und Islamfeindlichkeit an der Hochschule

Eine deutsch-kanadische Studie zeigt, dass ein relativ hoher Anteil von Studierenden negativen Aussagen über Juden und Muslime zustimmt - für die Forscher ein Hinweis auf antisemitische und antimuslimische Einstellungen, Vorurteile und Stereotype.
"Die Ergebnisse dieser Studie entkräften die landläufige Meinung, dass Bildung gegen Vorurteile „schützt“. Das gilt insbesondere für die modernen Facetten von antisemitischen Vorurteilen. Spricht man bei negativen Stereotypen nicht von „Juden“ sondern von „Israelis“, so ist offensichtlich auch bei den gebildeteren Schichten die Bereitschaft höher, diesen Vorurteilen zu erliegen. Bei antimuslimischen Vorurteilen scheint der Faktor „Bildung“ wenig Gewicht zu haben. Von der „Sarrazinisierung unserer Gesellschaft“ spricht Kassis in diesem Zusammenhang." mehr

News vom 28.02.2014
"Aufsuchende" Beratung an der Hochschule Zwickau

In einem Interview mit ZEITonline berichtet die Stelleninhaberin von einem Projekt an der Westsächsischen Hochschule Zwickau, in dem sie als Streetworkerin - also im Sinne aufsuchender Sozialarbeit - eingesetzt ist. Das Projekt wird vom Studentenwerk getragen und soll bei Erfolg ausgeweitet werden. mehr

News vom 19.02.2014
Niedersachsen: Hochschulen unterstützen Studierende der ersten Generation

Auf einer Pressekonferenz des Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur werden drei der 11 geförderten Projekte vorgestellt, die zum Ziel haben, den Anteil von Studierenden der 1. Generation zu erhöhen. mehr

News vom 19.02.2014
15. Treffen Arbeitskreis Gender Mainstreaming der DeGEval

Am 9./10.5.2014 findet in Wien das 15. Treffen Arbeitskreis Gender Mainstreaming der DeGEval – Gesellschaft für Evaluation e.V. mit dem Thema "Gender Mainstreaming von Evaluationen – wie geht das und welche Erfahrungen haben wir damit gemacht?" Kontakt für Anmeldung und weitere Informationen ist Angela Wroblewski, Institut für höhere Studien Wien (IHS): wroblews@ihs.ac.atmehr

News vom 19.02.2014
23. Jahreskonferenz des European Access Network (EAN)

On June 2-4 2014, the Annual Conference of the EAN will take place at the University of Edinburgh, Scotland, UK. Deadline for proposal submissions: 31st March 2014.
Proposals should address the following issue: "Hidden Potential or Hollow Promise? Can Technologies Deliver Wider Access and Success in Higher Education?" mehr

News vom 18.02.2014
Universität Kiel: Weiterbildungsmaster „Management von Diversity, Gleichstellung und Antidiskriminierung“ ab Wintersemester 2014/15

An der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel beginnt im Wintersemester 20014/15 der Weiterbildungsmaster „Management von Diversity, Gleichstellung und Antidiskriminierung“. Der Studiengang stellt derzeit das einzige Angebot zu dem Themenbereich Diversity Management im norddeutschen Raum dar. Besondere Merkmale sind die Möglichkeit, bei einigen Themen zwischen Profit- und Non-Profitsektor zu wählen, die Möglichkeit, zwischen einem Praxismodul und einem forschungsorientierten Modul zu wählen (das bei Bedarf zur Promotion führt) und die gleichwertige Bearbeitung von Diversity Management, Geschlechtergleichstellung und Antidiskriminierung im Studiengang.
Neben dem Vollzeitstudiengang gibt es auch eine 6-semestrige und eine 8-semestrige Teilzeitvariante. Die Gebühren betragen rund 1850 € im Semester, in den Teilzeitvarianten entsprechend weniger. Bewerbungen werden ab sofort entgegen genommen.
Zudem finden am 02. und 25. April sowie am 13. Mai 2014 Infotermine statt, an denen Interessierte sich über das Studienangebot informieren und Gesprächs - und Beratungsangebote nutzen können. Informationen zu Ort und genauer Zeit sowie Anmeldung finden Sie unter dieser webseite: mehr

News vom 13.02.2014
Inklusion: Scheitern wir am Geld?

Ein Artikel auf Spiegel Online erläutert die Auseinandersetzungen in Nordrhein-Westfalen zur Übernehme der Kosten von Inklusion in der Schule. Auch für den Hochschulbereich ist nach wie vor unklar, wer die auftretenden Mehrkosten von breiterem Hochschulzugang übernehmen soll - es ist bislang kein systematischer Bestandteil der Hochschulfinanzierung. mehr

News vom 13.02.2014
Ready or Not, Change is Coming

In einem Kommentar auf Inside Higher Ed fasst Marni Baker Stein, Chief Innovation Officer des Institute for Transformational Learning an der University of Texas System, zusammen, welchen Veränderungen die Hochschulen in den USA unterworfen sind und wie sehr dies die Angebote und Prozesse in den Hochschulen beeinflussen wird. Sie betont: "Higher education needs to change not only because of the evolving profiles and expectations of the student populations we serve, but because too many students are poorly served." mehr

News vom 13.02.2014
Konferenz: "Children as Societal Actors for Sustainable Future"

Vom 2.-5.3.2014 findet in Ghent, Belgien, die Konferenz "Children as Societal Actors for a Sustainable Future" des Projekts Sis Catalyst statt. SiS Catalyst ist ein durch die EU-Kommission über das Rahmenprogramm FP7 (Mobilisation and Mutual Learning action plan) gefördertes Programm. Über die Konferenz soll der Dialog zwischen Praktiker(innen) und der Politik gefördert werden. Darüber hinaus geht es um den im Projekt entwickelten Ansatz der "inklusiven Exzellenz" anhand von Fallstudien und dem Begriff der "lokalen Minderheiten" als Zielgruppe für inklusive Bildungsangebote.mehr

News vom 13.02.2014
Bildung und Integration: Ein Selbstläufer?

Norbert Mappes-Niediek, Korrespondent der Frankfurter Rundschau für Österreich und den Balkan, beschreibt die Situation der Roma in Deutschland und in ihren Herkunftsländern. Er betont, dass die Vorteile von Bildung gegen wahrgenommene und durchaus reelle Nachteile abzuwägen sind:
"Bildung ist nicht der Schlüssel oder zumindest nicht dort, wo die Armutszuwanderer herkommen. Überall in Ost- und Südosteuropa ist der Zusammenhang zwischen Bildung und gutem Leben zerrissen, und zwar für alle, nicht nur für Roma. (...) Erst wenn die Verhältnisse sich ändern, ändert sich auch die Einstellung zur Bildung wieder. Eine Studie der Soros-Stiftung unter Roma in Italien und Spanien auf der einen und in Rumänien und Bulgarien auf der anderen Seite hat gezeigt, dass die Bereitschaft, die Kinder zur Schule zu schicken, in den Aufnahmeländern deutlich höher ist als in den Herkunftsländern, und zwar bei denselben Familien. " mehr

News vom 23.01.2014
Charta „Familie in der Hochschule": Hochschulen verpflichten sich zu mehr Familienorientierung

„Hier wird die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Wissenschaft gelebt!" Der Best Practice-Club „Familie in der Hochschule" veröffentlicht eine Charta für mehr Familienorientierung in der Wissenschaft. Mit der Unterzeichnung der Charta „Familie in der Hochschule" verpflichten sich Hochschulen und außeruniversitäre Einrichtungen öffentlich dazu, die in der Charta festgelegten Standards selbstverantwortlich umzusetzen und langfristig weiterzuentwickeln. Die Unterzeichnung ist erstmalig am 26. und 27. Mai 2014 im Rahmen einer von den Clubhochschulen und dem CHE ausgerichteten Tagung an der Leibniz Universität Hannover möglich mehr

News vom 22.01.2014
Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert: Hochschulen öffnen, Vielfalt fördern

Die Bundesregierung will den Hochschulpakt fortsetzen. Unter anderem soll beruflich Qualifizierten der Zugang zum Studium erleichtert werden. Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack erklärt, worauf es dabei ankommt.mehr

News vom 22.01.2014
Niedersachsen unterstützt Projekte für Studierende der 1. Generation

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert an den niedersächsischen Hochschulen verschiedene Projekte für Studierende aus Nicht-Akademikerfamilien mit insgesamt drei Millionen Euro. Darunter ist bspw. auch ein Projekt an der Universität Hildesheim zur Unterstützung von jungen Menschen, die außerhalb ihrer Familie ausgewachsen sind.mehr

News vom 21.01.2014
Medizin-Studierende sind Burn-Out-gefährdet: Der "Lübecker Weg"

Damit zählt die Medizin zu den erfolgreichsten Studiengängen Deutschlands, wenn er nicht sogar der Beste ist. Es gibt aber auch eine Kehrseite dieses Erfolgs. Die straffe Organisation und die hohen Anforderungen des Studiums führen zu einem starken Leistungsdruck. Während zu Studienbeginn nur acht Prozent der Studenten Burn-out-Anzeichen aufweisen, steigt dieser Anteil am Ende des ersten Studienjahrs auf 20 Prozent und am Ende des zweiten Studienjahres auf 30 Prozent (5). Außerdem weisen die meisten medizinischen Fakultäten kein eigenständiges Lehrprofil aus, was eine zielgerichtete Studienortwahl außerordentlich erschwert.

Die Universität zu Lübeck entwickelt ihr Medizinstudium deswegen dadurch weiter, dass sie

  • die Belastung ihrer Studenten bei der Gestaltung des Curriculums berücksichtigt und
  • drei Lehrschwerpunkte parallel zu ihren Forschungsschwerpunkten konzipiert.
    mehr

    News vom 21.01.2014
    Vielfalt der Studierenden - Vielfalt der Hochschulen

    Die Hochschulen geraten immer stärker unter Druck, ihre Studienangebote auf eine sich diversifizierende Studierendenschaft auszurichten: Lebenslanges Lernen, Akademisierung von Ausbildungsgängen, Spezialisierungen und auch Aspekte von Regionalisierung führen dazu, dass sich das Studienangebot verändert. Ist es dann noch angemessen, an der starren Profilierung nach Universitäten, (Fach-)Hochschulen und Dualer Hochschule festzuhalten? Was kann auch noch Hochschule sein? Dieser Frage ist eine Studie des CHE nachgegangen.mehr

    News vom 20.01.2014
    Uni Wien: Studierendenbefragung, um studentische Vielfalt zu erfassen

    Mit QUEST hat CHE Consult ein Befragungsinstrument entwickelt, mit dem die Vielfalt der Studierenden in Bezug auf verschiedene Aspekte - ihre Herkunft, ihre Bildungsbiographie und ihre Studienmotivation - erfasst werden kann. Die Universität Wien hat gemeinsam mit CHE Consult einen Fragebogen ausgestaltet, in dem der Fokus u.a. auf die Dimensionen Migrationshintergrund sowie sozioökonomische Merkmale gelegt wird. Die Befragung der Studierenden der Universität Wien findet vom 20. Januar bis zum 9. Februar 2014 statt.mehr

    News vom 16.01.2014
    Lebensqualität im Studium - ein wichtiger Aspekt bei der Studienwahl

    A study being released today documents the statistically significant impact of several Princeton Review rankings of colleges on quality-of-life issues. At least according to the study, applicants may be be swayed not just by academics (or the qualities the Obama administration wants to highlight) but by rankings that indicate that students are happy, and think that their campus is beautiful. Lesen Sie weiter auf InsideHigherEdmehr

    News vom 14.01.2014
    Veranstaltung "Diversity und sprachliche Inklusion" am 1. Februar in Bremen

    Am Samstag, den 1. Februar von 10.00-14.00 Uhr, findet im Haus der Wissenschaft in Bremen eine Veranstaltung zum Thema "Diversity und sprachliche Inklusion" statt.
    In zwei parallelen Workshops zu unterschiedlichen Diversity-Aspekten wird es um die Fragen gehen, wo durch den alltäglichen Sprachgebrauch Diskrimierung und Ausgrenzung stattfinden und inwiefern Sprache zur Inklusion beitragen kann:
    Workshop 1: „Sprache – Macht – Rassismus“ mit Dr. Ali Fathi
    Workshop 2: „Leichte Sprache– schwerer Schritt?“ mit Gabriele Haar
    Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms der Ringveranstaltung "Diversity@Uni Bremen: exzellent und chancengerecht?!".mehr

    News vom 07.01.2014
    Studie: Schüler mit Migrationshintergrund oft unterschätzt

    Die Studie "Bildung, Milieu, Migration" greift erstmals das Gesellschaftsmodell der sozialen Migranten-Milieus des Heidelberger Sinus-Instituts für den Bildungsbereich auf. Damit wird es möglich, die sehr unterschiedlich geprägten Lebenswelten der Schüler(innen) differenzierter in den Blick zu nehmen und die jeweils typischen Bildungserfahrungen und -einstellungen herauszuarbeiten.
    Die Studie zeigt: Menschen mit Migrationshintergrund verlieren auf dem Weg durch das deutsche Bildungssystem oft wertvolle Lebensjahre. Über den gesamten Bildungsverlauf werden die Potenziale von Kindern mit Migrationshintergrund systematisch unterschätzt.mehr

    News vom 07.01.2014
    Kompetenzbasierte Lehre - was ist das?

    "Competency-based education appears to be higher education’s "next big thing." Yet many academics aren’t sure what it is. And that goes double for lawmakers and journalists." Die Lumina-Foundation hat das Competency-Based Education Network (C-BEN) gegründet, um gute Praxis zu identifizieren und die Diskussion voranzutreiben. Zum Artikel auf Inside HigherEd mehr

    News vom 07.01.2014
    Absolventenbefragung: Nicht nur Beschäftigung und Einkommen, sondern ein "gutes Leben" ist das Ziel

    Eine neue Befragung des Gallup-Instituts an der Purdue University in den USA soll der Frage nachgehen, inwiefern ein Studium nicht nur zu wirtschaftlichen Vorteilen verhilft, sondern insgesamt zu einem besseren Leben.
    Aus Inside HigherEd: The survey’s line of questioning goes beyond job placement and salary, also inquiring about work place and community engagement, personal relationships, physical fitness, sense of purpose and happiness, and economic management and stress.
    A sampling: Do you like what you do at work each day? Is it what you’re best at? How would you rate your life satisfaction on a scale of one to 10? Do your friends and family give you positive energy each day? Are you recognized for improving your community?
    “No one is going to suggest that colleges and universities are responsible for 100 percent of your great job and great life,” Busteed admitted, “but obviously, if you go to college and you get a degree, the odds are you increase the probability of having a good outcome.”
    mehr

    News vom 07.01.2014
    Diversitätsstrategie vs. Rankingerfolg: Die private Universität Syracuse in den USA unter neuer Leitung

    Aus Inside HigherEd:
    Syracuse University, which suffered on college ranking lists as it admitted more poor and minority students who didn't necessarily have the grades and SAT scores of other applicants, is looking to reverse that rankings slide under its incoming chancellor.
    Outgoing Chancellor Nancy Cantor famously ignored and repeatedly criticized the “volatility and mystery” of college rankings, which she said were designed to sell magazines, namely U.S. News & World Report.
    While other presidents fretted about rankings, Cantor said she ignored them as she launched an ambitious and controversial effort to increase the economic and racial diversity of students at Syracuse. It worked. Now that vision for Syracuse, which was wrapped in idealistic language and criticized as a liberal experiment gone awry, may be curbed as Cantor leaves Syracuse for a job at Rutgers University.
    Incoming Chancellor Kent Syverud plans to pay attention to rankings, though what he will do to change them and how that will affect the complexion of campus remains to be seen.
    mehr

    News vom 06.01.2014
    Sammelband „Diversity Management und Diversität in der Wissenschaft“ erschienen

    In den letzten Jahren wurde Diversität zu einem Thema mit deutlich gestiegener Relevanz an den Hochschulen auch in Deutschland: Das Buch zum Thema “Diversitätsmanagement und Diversität in der Wissenschaft” gibt anhand von Konzepten und praktischen Beispielen nicht nur einen Überblick über den Umgang mit Diversität und empirische Forschungen als Basis für ein wissenschaftsadäquates Management. Vielmehr wird neben der Diskussion um sich verändernde Studierendenpopulationen und deren Implikationen für Lehre und Studium im Buch darüber hinaus auch thematisiert, dass die Vielfalt von Wissenschaftler(inne)n und des wissenschaftlichen Nachwuchses bislang kaum Beachtung fand. Die 32 Autorinnen und Autoren des vorliegenden Bandes wollen zur Schließung solcher Lücken beitragen. Das Buch möchte damit Impulse bei der Erforschung und Entwicklung des Umgangs mit Vielfalt in Hochschulen und Wissenschaft sowie ihrer Implementation setzen. Nähere Information zur Publikation von René Krempkow/Philipp Pohlenz/Nathalie Huber (Hg.): Diversity Management und Diversität in der Wissenschaft.(UVW: Bielefeld 2013, ISBN 10: 3-937026-87-8, ISBN 13: 978-3-937026-87-9, 349 Seiten) finden Sie hier:mehr

  • 2013 nach oben

    News vom 19.12.2013
    Conference Widening Participation through Curriculum

    Higher education institutions have a major role to play in issues of access and pre-access, but we believe that to date insufficient attention has been paid globally to the core tools that universities have to support widening participation and student success. In this conference we focus on the curriculum. We understand the term 'curriculum' to be wide ranging: the organisation of the curriculum, its design and contents, pedagogy, assessment, and how all these can be harnessed to contribute to more equal outcomes for all individuals, irrespective of background.

    This conference poses a range of questions for our global colleagues:

  • What new models of partnership and curriculum delivery are addressing social inequality and what evidence is there of impact?
  • Can we revisit curriculum theory to look afresh at redressing differential success rates for different groups in society?
  • What is the impact of curriculum reform in higher education institutions and what lessons can be learned?
  • How are students being engaged creatively in the process of improving the student experience of higher education for all students?

    This conference will present research addressing a number of key themes about curriculum, including:
  • Innovation in Design and Pedagogy
  • Impact of Curriculum Reform
  • Curriculum Openness
  • Flexibility and Modes of Delivery
  • Measuring and Demonstrating Impact
  • Revisiting Theory

    Confirmed Keynote Speakers include: Kelly Coate (Kings College London), Gill Crozier (University of Roehampton), Stephanie Marshall (Higher Education Academy), John Storan (University of East London) and Belinda Tynan (Open University).
    mehr

    News vom 19.12.2013
    Abschlussveranstaltung des Projekts „Technik braucht Vielfalt!"

    In unserer immer bunter und vielfältiger werdenden Gesellschaft schlummern noch viele unentdeckte Bildungspotenziale: Kinder aus nicht-akademischen Familien und aus Familien mit Zuwanderungsgeschichte, Menschen ohne Abitur, denen der Zugang zum Studium erleichtert werden soll, Teilzeitstudierende mit Kindern oder ausgedehnten „Nebenjobs“. Fachkräftemangel und Bildungsgerechtigkeit erfordern, dass möglichst vielen Studieninteressierten Wege in die Hochschulen geebnet werden. Für die Universitäten und Hochschulen bedeutet die Aufnahme so unterschiedlicher Studierender eine wachsende Herausforderung am Übergang Schule–Studium, in der Studieneingangsphase und bei der Begleitung und Beratung im Studium. Aber auch eine Chance: nämlich tatsächlich diversity-gerechter zu werden.
    Sprechen unsere Universitäten und Hochschulen die neuen heterogenen Zielgruppen aktiv an? Was tun sie, um neuen Talenten Brücken ins Studium zu bauen? Welche Konzepte und Maßnahmen gibt es bereits und was könnten Hochschulen dafür noch tun? Dies sind die Themen der eintägigen Abschluss- Veranstaltung des BMBF-geförderten Projekts, dessen Ergebnisse hier der interessierten Fachöffentlichkeit vorgestellt werden.mehr

    News vom 28.11.2013
    Goethe Universität: "Diversity kompakt" erschienen

    Studierenden- und Promovierendenleitfaden "Diversity kompakt".
    Angebote für Studierende und Promovierende in unterschiedlichen Lebens- und Studiensituationen Die Fachbereiche und zentralen Einrichtungen der Goethe-Universität Frankfurt haben für Studierende und Promovierende viele Angebote, um sie in ihren verschiedenen Lebens-, Studien- und Arbeitssituationen zu unterstützen. Der Leitfaden „Diversity kompakt“ bietet eine Übersicht über die Angebote und bündelt die Anlaufstellen nach Themenschwerpunkten, u.a. zu „Geld & Soziales“, „Internationales & Interkulturelles“ oder „Studieren mit Kind & Pflegeaufgaben“. Zudem informiert der Leitfaden Lehrende und (Studien-)berater_innen über die Angebote und unterstützt bei der Beratung von Studierenden und Promovierenden.
    „Diversity kompakt“ erscheint jedes Jahr zum Wintersemester in überarbeiteter Auflage. mehr

    News vom 04.11.2013
    Evaluation des Berliner Chancengleichheitsprogramms vorgelegt

    CHE Consult hat das "Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre" des Berliner Senates evaluiert. Die Ergebnisse wurden im Rahmen der Tagung "Das Berliner Chancengleichheitsprogramm: erfolgreich und zukunftsweisend" vorgestellt. Insgesamt zeigt sich, dass mit dem BCP Strukturen geschaffen wurden, die erfolgreich eine Förderung der Chancengleichheit von Frauen anregen können.mehr

    News vom 30.10.2013
    Verlängerter Teilnahmeschluss: 'Widening Participation through Curriculum’

    Für die Widening Participation Conference 2014, die die Open University UK am 30. April/1. Mai 2014 veranstaltet, können noch bis zum 15. November Beiträge eingereicht werden.mehr

    News vom 29.10.2013
    EAN World Congress of Access to Post-Secondary Education: erster Congress in Montreal durchgeführt

    Mitte Oktober trafen sich in Montréal hunderte von Expertinnen und Experten für "Widening participation", also der Verbreiterung und Verbesserung zu tertiärer Bildung. Der Kongress hat sich folgende Worte als Mission mit auf dem Weg gegeben:
    We aim to make a tangible impact on rates of participation and success in post-secondary pathways throughout the developing and developed world, where youth and adults are held back by poverty, birth and other economic and social circumstances.
    Der World Congress of Access versteht sich als internationale Bewegung zur gerechteren Verteilung von Bildungschancen und zur Verbesserung des Zugangs zu weiterführender Bildung. Im Jahr 2015 wird der zweite von insgesamt drei Veranstaltungen stattfinden, diesmal in Malaysia.mehr

    News vom 27.10.2013
    Ringveranstaltung an der Universität Bremen: Was tun wir an der „exzellenten“ Universität Bremen für Diversity und gegen Diskriminierung?

    In der Fortsetzung der Reihe „Diversity @ Uni Bremen“ beschäftigen sich die Veranstaltungen im Wintersemester 2013/14 mit der Frage: Wie geht die (exzellente) Universität Bremen mit Vielfalt, mit Bildungsungerechtigkeit und Formen der Diskriminierung um?
    Die Eröffnungsveranstaltung zum Thema Diskriminierung am kommenden Mittwoch, 23.10. von 16-18 Uhr im SFG 2040 an der Universität Bremen statt und richtet sich vor allem an Studierende. In Form eines Workshops setzen wir den Austausch mit Vertreter_innen des Netzwerks Antidiskriminierung fort und denken über Handlungsmöglichkeiten nach.
    Es folgen Veranstaltungen, die von drei Fachbereichen gestaltet werden, die im „Initiativkreis Diversity“ aktiv mitwirken. In diesem Pilotprojekt (2012-14) entwickeln ausgewählte Fachbereiche ein eigenes Diversity-Profil und setzen so die Diversity-Strategie der Universität unmittelbar um. Gemeinsam mit Studierendengruppen wird ein Forum eröffnet, das bewährte und neue Handlungsperspektiven zur Diskussion stellt.
    Die Zusatzveranstaltungen sind Teil des Diversity-Prozesses und binden unterschiedliche Zielgruppen ein. mehr

    News vom 24.10.2013
    Interkulturelle Öffnung von Hochschulen – Vernetzung vor Ort: Stärkung von Kooperationen

    Am 22. und 23.10.2013 diskutierten auf Einladung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge Expertinnen und Experten aus ganz Deutschland in Gießen die Chancen und Möglichkeiten der interkulturellen Öffnung von Hochschulen. In vier Foren wurden zahlreiche Projekte präsentiert.Themen waren „Vernetzung vor Ort – Interkulturelle Öffnung von Hochschulen“, "Übergänge sichern und gestalten", "Stipendien" und "Anerkennungspfade". mehr

    News vom 16.10.2013
    Umfassende „Bundesstudienförderung“ statt kleinteiliger BAföG-Reform

    Eine große Koalition wird immer wahrscheinlicher. Alle daran beteiligten Parteien streben eine BAföG-Reform an. Das CHE Centrum für Hochschulentwicklung hält jedoch punktuelle Änderungen allein für unzureichend. Die Lösung ist nach Ansicht des CHE eine „Bundesstudienförderung“, die die isolierten Instrumente der Studienfinanzierung unter einem Dach zusammenführt. mehr

    News vom 02.10.2013
    Gastbeitrag von Jörg Dräger in der Süddeutschen Zeitung

    CHE Geschäftsführer Jörg Dräger schreibt in einem Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung (30.09.) über die Triebkraft der Akademisierung. Seine zentrale Botschaft ist: "Der Drang nach akademischer Bildung lässt sich nicht steuern - und erst recht nicht stoppen". Der komplette Text findet sich auch auf der Website der Bertelsmann Stiftung.mehr

    News vom 25.09.2013
    QUEST 2013/14: Befragung im Wintersemester jetzt starten!

    Die Studierendenbefragung QUEST wurde mittlerweile bereits an 29 Hochschulen und Universitäten durchgeführt. Sie liefert Informationen über Hintergründe der Studierenden, ihre Wahrnehmung des Studiums sowie darüber, wie die Studierenden mit den Anforderungen eines Studiums umgehen. Der besondere Mehrwert der Befragung liegt zum einen in den Vergleichswerten von mittlerweile fast 30.000 Teilnehmer(inne)n, die nach Hochschultyp dargestellt werden. Ein Vergleich zwischen Fakultäten bzw. Fachbereichen ist ebenfalls möglich. Darüber hinaus liefert der Befragungsbericht eine Analyse der Zusammenhänge zwischen Hintergründen, Wahrnehmungen und Verhalten der Studierenden. Sie basiert auf den Erkenntnisses des Diversity Reports und spiegelt die Situation an der eigenen Institution wider. Die Befragung kann innerhalb von zwei Wochen nach Auftragseingang gestartet werden. Die Befragungsergebnisse werden innerhalb von zehn Wochen vorgelegt. Ergänzungen des Fragebogens um hochschulspezifische Fragestellungen ist möglich. mehr

    News vom 25.09.2013
    QUEST 2013/14: Befragung im Wintersemester startet

    Die Studierendenbefragung QUEST wurde bereits an 29 Hochschulen und Universitäten durchgeführt. Sie liefert Informationen über Hintergründe der Studierenden, ihre Wahrnehmung des Studiums sowie darüber, wie die Studierenden mit den Anforderungen eines Studiums umgehen.Die Anmeldung zur Teilnahme ist jederzeit möglich. Die Befragung kann innerhalb von zwei Wochen nach Auftragseingang gestartet werden. Die Befragungsergebnisse werden innerhalb von zehn Wochen vorgelegt.mehr

    Interview vom 24.09.2013
    Im toten Winkel des Beratungsdschungels

    Angestoßen unter anderem durch den Qualitätspakt Lehre beschäftigen sich Hochschulen in Deutschland verstärkt mit Organisationsfragen in der Studierendenberatung. Anfang des Jahres hat CHE Consult Projektmanager Lukas Bischof zusammen Frederic Neuss den Artikel „Im toten Winkel des Beratungsdschungels - Kritik an der aktuellen Organisation von Studienberatung in Deutschland“ zum Thema veröffentlicht. Auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Information, Beratung und Therapie an Hochschulen e.V. (GIBeT) bezog er zu den Inhalten Stellung.mehr

    News vom 20.09.2013
    Interkulturelle Öffnung von Hochschulen – Vernetzung vor Ort: Stärkung von Kooperationen

    Am 22. und 23. Oktober 2013 findet an der Justus-Liebig-Universität Gießen der Abschlussworkshop der Fachgesprächsreihe des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge statt.
    Die gezielte Förderung der Potenziale von Studierenden mit Migrationshintergrund, Bildungsinländern und Bildungsausländern stellt einen wichtigen Beitrag dar, um Engpässe auf dem Arbeitsmarkt abzufedern und die Folgen einer alternden Gesellschaft abzumildern.
    Viele Hochschulen und Studentenwerke beschäftigen sich bereits verantwortungsbewusst mit dieser Aufgabenstellung und schaffen notwendige Strukturen, beraten zu Zugängen, Studienmöglichkeiten, Karrierechancen und finanziellen Aspekten. Allerdings gibt es noch keine allgemeinen Empfehlungen zur Gestaltung von übergreifenden Informations- und Beratungsangeboten im Verbund mit unterschiedlichsten Akteuren der Integrationsarbeit, zwischen hochschulinternen Stellen in Verwaltung und Lehre sowie mit der Verwaltung vor Ort. Der Abschlussworkshop unter dem Titel „Vernetzung vor Ort: Stärkung von Kooperationen“ zur Fachgesprächsreihe „Interkulturelle Öffnung von Hochschulen“ des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge in Kooperation mit der Justus-Liebig-Universität Gießen bietet hierzu für Expertinnen und Experten aus Hochschulen, Studentenwerken und hochschulnahen Organisationen sowie für interessierte Akteure im Handlungsfeld ein Forum, um Schwerpunkte der Integrationsförderung im jeweiligen Zuständigkeitsbereich systematisch zu erfassen und adäquate Handlungsempfehlungen für eine nachhaltige interkulturelle Öffnung und Vernetzung zu erarbeiten.mehr

    News vom 30.08.2013
    Club „Familie in der Hochschule“ entwickelt Charta für familienorientierte Hochschulen

    Seit mehr als fünf Jahren setzen sich die Mitgliedshochschulen des best-practice-Clubs „Familie in der Hochschule“ für familienfreundliche Rahmenbedingungen im Hochschulwesen ein. Die Mitgliedshochschulen haben sich dabei besonders profiliert und wollen nun aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre eine Charta zum Thema „Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Wissenschaft mit Familienaufgaben“ entwickeln. Das CHE begleitet das Vorhaben und wird den Prozess moderieren, die Robert Bosch Stiftung fördert die Chartaentwicklungmehr

    News vom 10.08.2013
    Leitfaden erschienen: Handlungsempfehlungen für diversitätssensible Mentoring-Projekte an Hochschulen

    Im Rahmen des Pilotprojekts „MIGMENTO – Mentoring für Studierende mit Migrationshintergrund“ (Projektsteuerung: Prof. Dr. Helma Lutz, Dr. Anja Wolde, Dr. Astrid Franzke und Dr. Minna Ruokonen-Engler) wurde ein Leitfaden erstellt, der die Erfahrungen mit dem Projekt der Hochschulwelt zur Verfügung stellen soll: Der Leitfaden „VIELFALT an Hochschulen entdecken, fördern, nutzen. Handlungsempfehlungen für diversitätssensible Mentoring-Projekte an Hochschulen“ ist auf der Webseite der Goethe-Universität Frankfurt erhältlich.
    Das Projekt MIGMENTO wurde mit zwei Durchgängen in den Jahren 2010 - 2012 an der Goethe-Universität Frankfurt durchgeführt. Die Projektsteuerungsgruppe hat sich dazu entschlossen, das gesammelte Wissen der Projektarbeit rund um MIGMENTO nachhaltig zu sichern und die vielfältigen Erfahrungen in einem Leitfaden zusammenzustellen.mehr

    Interview vom 03.08.2013
    Studentenjob, Kredit oder BAföG

    Viele Studierende arbeiten neben dem Studium, damit ist der Studentenjob eine wichtige Quelle für die Studienfinanzierung, aber auch die Unterstützung der Eltern und die stattliche Föderung durch BAföG gehören dazu. Ulrich Müller, Projektleiter beim CHE, und Matthias Schröder, Studiernendensprecher der GEW in Hessen, erläutern im Hessischen Rundfunk die Vor- und Nachteile aller Möglichkeiten, ein Studium zu finanzieren. Diskutiert werden auch Fragen wie: Ist das deutsche BAföG zu niedrig? Gibt es ein Deutschlandstipendium nur für die Elite? Schrecken Finanzfragen Studieninteressierte aus bildungsfernen Haushalten ab? Das Interview in der Sendung "Arbeit und Soziales" zum Nachhören im Hessischen Rundfunk online (24 min)mehr

    News vom 11.07.2013
    US-Studie: Geschlecht und die Veränderung von Fächern

    In den USA lässt sich seit längerem ein Schwund in den Immatrikulationszahlen der Geisteswissenschaften beobachten: ein Schwund um 50% innerhalb von 40 Jahren auf heute 7% der Anfänger(innen).
    Ein Promovend der Harvard University macht nun darauf aufmerksam, dass dies keineswegs einem allgemeinen kulturellen Niedergang zuzuschreiben ist. Seine Datenanalyse weist eher daraufhin, dass Frauen vor 40 Jahren ihre Studienwahl anders getroffen haben als Männer, woraus der hohe Anteil der geisteswissenschaftlichen Studierenden resultierte. Heute nähert sich die Studienwahlmotivation von Frauen und Männer stärker an - auch Frauen wählen ihr Studium nun stärker mit Rücksicht auf die späteren Berufsaussichten. mehr

    News vom 11.07.2013
    : Benachteiligung von übergewichtigen Studienplatz-Bewerber(inne)n

    Das persönliche Interview bei der Studienplatzbewerbung hat viele Vorteile, die helfen die Passung zwischen Studiengang und Bewerber(inne)n zu verbessern. Doch es ist bekannt, dass in diesen Situationen auch oft Stereotype eine große Rolle spielen. Dies hat nun eine Studie auch für das Merkmal Übergewicht gezeigt. Dabei ist unklar, ob die Interviewer(innen) unbewusst Vorurteile gegenüber übergewichtigen Menschen haben und sich in ihrem Urteil dadurch leiten lassen, oder ob die Bewerber(innen) mit solchen Vorurteilen rechnen und sich unbewusst entsprechend diesen Erwartungen verhalten - auch das ist ein aus anderen Zusammenhängen bekanntes Phänomen.mehr

    News vom 04.07.2013
    Praxisbeispiele aus der Hochschule: Forschendes Lernen und Umgang mit Heterogenität

    Die Universität Bremen setzt das Forschende Lernen im Kontext einer als "exzellent" ausgezeichneten Universität um und legt in einem Sammelband dar, in welch unterschiedlichen Kontexten dieser Ansatz fruchtbar gemacht werden kann: Obwohl Forschendes Lernen als Ansatz oft zunächst einmal ganz andere Ziele verfolgt, zeigt sich schnell, dass dieses Lehr-/Lernparadigma für den Umgang mit Diversität sehr geeignet ist.mehr

    News vom 02.07.2013
    Die 2. QUEST Anwender(innen) Tagung thematisiert die Mehrdimensionalität sozialer Integration

    Auf der zweiten QUEST Anwender(innen) Tagung konnten sich Expert(inn)en aus Hochschulen austauschen. Thema der Veranstaltung, die im Haus der Wissenschaft in Bremen stattgefunden hat, war „Mehrdimensionalität sozialer Integration von Studierenden“.mehr

    News vom 17.06.2013
    „Interkulturelle Öffnung von Hochschulen - Kooperation von Studentenwerk und Hochschulen vor Ort stärken“

    Unter dem Titel „Interkulturelle Öffnung von Hochschulen - Kooperation von Studentenwerk und Hochschulen vor Ort stärken“ (Arbeitstitel) sind Studentenwerke mit Kooperationspartner Hochschule und weiteren Partnern aufgefordert bis zum 15. August 2013 eine max. 4-seitige Projektskizze einzureichen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge fördert damit Maßnahmen, die nachhaltig die Studiensituation, die Integration und den Studienerfolg von Studierenden mit Migrationshintergrund und von internationalen Studierenden am jeweiligen Projektstandort verbessern. mehr

    News vom 17.06.2013
    Chancen, Gerechtigkeit und Bildung: Ein Artikel über die österreichische Bildungssituation

    Die österreischische "Profil" beschreibt in einem lesenswerten Artikel die Bildungssituation im Lande, beschreibt welche Merkmale sich als ausschlaggebend erwiesen haben und zeigt, wie Ungleichheiten zu Ungerechtigkeiten führen. Vieles dürfte auch auf die deutsche Situation übertragbar sein.mehr

    Interview vom 12.06.2013
    Der Umgang mit Heterogenität erfordert neue Instrumente und Denkweisen

    Eine der großen Herausforderungen im Bildungssystem ist der produktive Umgang mit Heterogenität. Die Studierenden unterscheiden sich in vielen Aspekten. Die Nationalität ist ein Beispiel. Aber es geht auch um kulturelle und soziale Prägungen, differenzierte Fähigkeiten und Kompetenzen oder differenzierte Zielsetzungen, die mit dem Studium verbunden sind. Hannah Leichsenring ist Projektmanagerin bei CHE Consult und Expertin für Diversity Management. Sie sieht die Hochschulen am Anfang einer Entwicklung zu einem professionelleren und produktiveren Umgang mit dieser Vielfalt.mehr

    News vom 07.06.2013
    Die Diversität der "Diversen": Bericht zu "Asian-Americans" im amerikanischen Bildungssystem erschienen

    Ein Bericht, erstellt von Robert T. Teranishi von der New York University, zeigt Bildungsunterschiede zwischen Asian-Americans, wenn man nach Herkunftsländern unterscheidet. Es zeigt sich, dass das Stereotyp, dass Amerikaner(innen) asiatischer Herkunft im Bildungssystem besonders erfolgreich sind, nur in Bezug auf bestimmte Gruppen zutrifft, während bei anderen die Gefahr besteht, dass es sich eher um Risikogruppen in Bezug auf den Bildungserfolg handelt. Der Bericht gibt Hinweise darauf, wie Hochschulen in ihren Erhebungen und Maßnahmen auf diese Problematik ausrichten können.mehr

    News vom 06.06.2013
    Langzeitstudie zu Elternschaft in der US-amerikanischen Wissenschaft erschienen

    Das Buch "Do Babies Matter" betrachtet die Langzeiteffekte erfolgreicher Hochschulkarrieren auf das Privatleben. Die Langzeitstudie zeigt auch für die USA die bekannten Muster: Vor allem für die Frauen ergeben sich entweder Nachteile auf die Karriere durch Familiengründung oder Nachteile bei der Familiengründung durch eine erfolgreiche Karriere. Die Studie erläutert zudem die volkswirtschaftlichen Schäden, die dadurch entstehen, dass es weniger gut gelingt, das Potential der hochqualifizierten Frauen für dei Wissenschaft zu schöpfen.
    Doch die Studie zeigt auch auf, welche Handlungsmöglichkeiten den Hochschulen zur Verfügung stehen: Wenig aufwändige oder sogar kostenneutrale Aktivitäten der Hochschulen können diesen Nachteilen entgegenwirken. Einer der Autoren, Marc Goulden, director of data initiatives an der Universität Berkeley, erläutert: “One trend that we are noting at [Berkeley] is that our younger faculty women are now much more likely to have children as junior faculty, in all likelihood due to our enhanced family policies. This reflects a broader trend of increased knowledge, support, and use of family friendly policies among both women and men on our campus.” mehr

    News vom 06.06.2013
    Anmeldefrist für 2. QUEST-Anwender(innen)tagung endet am 13.06.2013

    Die zweite QUEST-Anwender(innen)tagung steht unter dem Motto "Zur Mehrdimensionalität sozialer Integration von Studierenden an der Hochschule": Welche Herausforderungen stellt die zunehmende Vielfalt der Studierenden für die soziale Integration an der Hochschule, und welche Möglichkeiten hat die Hochschule, zielgerichtet und effektiv in diesem Bereich Maßnahmen zu ergreifen?
    Anmeldungen sind noch bis zum 13.6.2013 möglich unter mehr

    News vom 27.05.2013
    'Widening Participation through Curriculum’: Call for submissions

    Am 30. April/1. Mai 2014 veranstaltet die Open University ihre Widening Participation Conference 2014, unter dem Titel "Widening Participation through Curriculum". Bis zum 1. November können Beiträge eingereicht werden zu den Themen:

  • Innovation in Design and Pedagogy
  • Impact of Curriculum Reform
  • Curriculum Openness
  • Approaches to Delivery
  • Measuring and Demonstrating Impact
  • Revisiting Theory
    mehr

    News vom 24.05.2013
    EAN World Congress on Access to Secondary Education: Call for Proposals

    Der EAN World Congress on Access to Postsecondary Education, der im Jahr 2013 unter dem Titel "Connecting the Unconnected" in Montreal, Kanada, stattfinden wird, hat einen zweiten Call for Proposals veröffentlicht.
    Der World Congress versteht sich als globale Bewegung für Bildungschancen. Expert(inn)en und Aktive aus der ganzen Welt sollen Erfahrungen austauschen und sich vernetzen können mit dem Ziel, Hindernisse abzubauen und die Chancen der Menschen auf Bildung zu verbessern.mehr

    News vom 09.05.2013
    Die Rechte von Studierenden mit Behinderungen in den USA gestärkt

    In einem außergerichtlichen Vergleich, der dennoch maßgeblichen Charakter hat, geht die US-Universität Berkeley auf die Forderungen von Studierenden mit Behinderungen, insbesondere solche, die die Lesefähigkeit beeinträchtigen, ein. Diese hatten im Studium Nachteile erlebt, weil die Materialien nicht rechtzeitig oder nicht in geeigneten elektronischen Formaten zur Verfügung gestellt worden waren. Bereits vor 50 Jahren entzündeten sich an der Universität Berkeley erste Konflikte über die Rechte von Studierenden mit Behinderungen. Der erzielte Vergleich gilt als vorbildlich, auch für andere Universitäten. Weiterlesen auf Inside Higher Ed mehr

    News vom 27.04.2013
    Strategic Diversity Leadership: Buch zum Thema strategischer Umgang mit Diversity

    Damon A. Williams ist vice provost und chief diversity officer an der Universität Wisconsin, Madison. Sein Buch reflektiert die Erfahrung von 40 Jahren Forschung und Praxis in der Hochschule. Im Interview mit Inside Higher Ed erläutert er einige seiner Kernthesen. mehr

    News vom 24.04.2013
    Umfrage an US-Hochschulen: Psychische Erkrankungen bei Studierenden bewirken wachsende Besorgnis

    Der Anteil der Studierenden, die für unterschiedliche Probleme an der Hochschule Hilfe suchen, steigt in mehreren Bereichen, und fast alle Befragten der jährlichen Umfrage der Association for University and College Counseling Center Directors geben an, dass die Zahl der Studierenden mit "bedeutenden psychischen Problemen" wachsende Besorgnis auslöst. Zum Weiterlesen: http://www.insidehighered.com/news/2013/04/12/counseling-center-directors-face-troubled-students-overburdened-staff mehr

    News vom 19.04.2013
    Chancengleichheit im Fokus der Qualitätssicherung

    Die zunehmende Heterogenität unter den Studierenden verlangt von Hochschulen, dass sie Diversität aktiv managen. Gemeinsam mit Brankica Assenmacher von FIBAA beleuchtet CHE Consult Projektleiter Lukas Bischof in einem Beitrag für die Zeitschrift „Qualität in der Wissenschaft“ die Implikationen für die Qualitätssicherung.mehr

    News vom 17.04.2013
    Konferenz 2014 der Open University UK: 'Widening Participation through Curriculum'

    Am 30. April - 1. Mai 2014 wird in Jury's Inn, Central Milton Keynes, UK eine internationale Konferenz der Open University UK zum Thema 'Widening Participation through Curriculum' stattfinden.
    Themen sollen u.a. Design und Pädagogik, Reform, Offenheit, Impact und Theorie sein. Weitere Informationen zur Tagung, darunter der Call for Papers, werden über die Mailing Liste (erreichbar über WP-Conference2014@open.ac.uk, Betreff “Sign me up” oder über Twitter (@heiwpresearch oder tag #WPCONF2014) bekannt gegeben.mehr

    News vom 10.04.2013
    „Mehr Masterstudienplätze schaffen“

    Der Bedarf an Masterstudienplätzen wird in den nächsten Jahren dramatisch steigen. Gegenüber den bisher vom Hochschulpakt eingeplanten Masterstudienplätzen könnten allein im Spitzenjahr 2016 rechnerisch 36.000 Bachelorabsolvierende auf den Beginn des Masterstudiums verzichten müssen, sollte das höchste von drei Berechnungsszenarien der Studie eintreffen. mehr

    News vom 10.04.2013
    Vortragsreihe: Diversity @ Universität Bremen

    DIe Universität Bremen hat sich in den letzten Jahren an bundesweiten Projekten zu Diversitätsbewusstsein im Hochschulbereich beteiligt und auch zahlreiche eigene Projekte ins Leben gerufen. Vorläufiger Höhepunkt war der Erhalt des Zertifikats "Diversity-Universität", im Sommer 2012 durch den Stifterverband, als einer der ersten Hochschulen in Deutschland.
    Die Universität führt in diesem Sommersemester eine Öffentliche Ringveranstaltung unter dem Titel "Diversity @ Uni Bremen - Exzellent und chancengerecht?" durch. Weitere Informationen unter www.uni-bremen.de/diversity
    mehr

    News vom 25.03.2013
    Zeppelin Universität vergibt Diversitätsstipenden

    Die Zeppelin Universität (ZU) in Friedrichshafen schreibt für alle ihre im Herbst startenden vierjährigen Bachelor-Studiengänge erstmals Stipendien explizit "für diejenigen aus, die sonst niemals eines bekommen würden: Ausbildungsabbrecher, Bachelor-Bewerber, die 30 Jahre oder älter sind, Nerds, Gründungspleitiers...". mehr

    News vom 22.03.2013
    CHE Consult unterstützt Berliner Professorinnen-Programm ProFiL

    Seit Januar 2004 fördern die TU Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin und die FU Berlin mit dem Programm „ProFiL. Professionalisierung für Frauen in Forschung und Lehre“ hoch qualifizierte Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur. CHE Consult unterstützt das Programm seit Jahren mit Workshops zum Thema Hochschulmanagement und -steuerung. Aktuell findet eine weitere Seminarrunde in Berlin statt mit fast 40 Nachwuchswissenschaftlerinnen. mehr

    News vom 21.03.2013
    Finnland untersucht die Situation der Studierenden mit CHE QUEST

    Im Rahmen eines EU-Tenders arbeiten die Universitäten in Finnland mit CHE Consult zusammen. In einem Pilotprojekt wird landesweit die Studiensituation untersucht. Dabei wird die Methodik von CHE QUEST eingesetzt. Mit diesem Ansatz kann datenbasiert beschrieben werden, wie gut welche Gruppen von Studierenden mit ihrem Studium zurechtkommen und welche Angebote, Maßnahmen und Services der Hochschulen die Erfolgswahrscheinlichkeit erhöhen.mehr

    News vom 08.03.2013
    Alltagssexismus und wissenschaftliche Erkenntnisse darüber

    Im Kontext der aktuellen Debatte haben Charlotte Diehl, Jonas Rees und Prof. Dr. Gerd Bohner von der Universität Bielefeld einen Überblick über den Stand der Wissenschaft zum Thema Sexismus verfasst.mehr

    News vom 25.02.2013
    Erfolgsfaktoren für Frauenförderung an Hochschulen vorgestellt

    Gezielte Karriereförderung und Motivation, Vereinbarkeit von Familie und Hochschule sowie Konstruktive Zusammenarbeit von Hochschulleitung und Gleichstellungsbeauftragen sind maßgebliche Kriterien für mehr Geschlechtergerechtigkeit im Wissenschaftssystem, denn die ist trotz aller Bemühungen immer noch kein Selbstläufer. Der Frauenanteil in der Wissenschaft reduziert sich in jedem Fach von Karrierestufe zu Karrierestufe. Selbst in den Fächern mit sehr hohen Frauenanteilen ist immer noch die Mehrheit der Professorenschaft männlich. Die Ergebnisse des Projekts "Fachkulturen und weibliche Wissenschaftskarrieren: Erfolgsfaktoren von Frauenförderung sichtbar machen“ werden heute in Bielefeld vorgestellt mehr

    News vom 20.02.2013
    CHE Consult evaluiert das Berliner Chancengleichheitsprogramm

    Der Berliner Senat hat CHE Consult den Auftrag zur externen Evaluation des Berliner Chancengleichheitsprogramms (BCP) erteilt. Es wird untersucht, ob und in welchem Ausmaß die Ziele des Programms bis dato erreicht worden sind. CHE Consult untersucht zudem das Programmmanagement.mehr

    News vom 28.01.2013
    Globale Studie der Open University UK zur Curricular-Reform

  • Has your university changed its offer to students recently?
  • Is your institution growing or rationalising in response to economic or policy drivers for change?
  • Has your institution revitalised, changed or developed its curriculum over the last 5 years?

    The Research The Open University UK and the Higher Education Academy are working together to develop case studies of excellent global practice in curriculum reform which will be used to make recommendations to the UK higher education sector and internationally.

    We are looking for universities across the globe which have, or are in the process of moving towards, large scale curriculum reform and we hope to develop a small number of detailed case studies that shine a light on excellent practice. The research will be developed into a resource which will be relevant and useful to higher education institutions globally.

    If you can offer an example of curriculum reform from your institution, please complete and return the Initial Response Form by 14 February 2013 and join us in developing our knowledge of global change in the university sector. We only need a few details from you at this stage – the attached form will not take more than a few minutes to complete. All information provided by you will be considered as confidential and not discussed outside this project without your express permission.

    Contact: ann.pegg@open.ac.uk. mehr

    News vom 25.01.2013
    Familiärer Hintergrund hat großen Einfluss auf Zukunftschancen

    Das Elternhaus hat in Deutschland einen erheblichen Einfluss auf den beruflichen Erfolg der Menschen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) auf Grundlage von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP). „Der Traum, vom Tellerwäscher zum Millionär zu werden, ist nicht nur in den USA eine Legende, sondern auch in Deutschland“, sagt Daniel Schnitzlein, Autor der Studie. Eine Hauptursache für diese Entwicklung sei vermutlich die Ausgestaltung des Bildungssystems.
    Die SOEP-Daten zeigen: Etwa 40 Prozent der Ungleichheit beim individuellen Arbeitseinkommen lassen sich durch den Familienhintergrund erklären, beim Bildungserfolg sind es sogar über 50 Prozent. Damit ist der berufliche Erfolg des Einzelnen in hohem Maße durch das Elternhaus vorgeprägt. „Das bedeutet, dass in Deutschland kaum Chancengleichheit besteht“, so Schnitzlein. Im internationalen Vergleich stehe Deutschland auf einer Stufe mit den USA, die sich am unteren Ende der Skala für Chancengleichheit befinde. mehr

    News vom 25.01.2013
    Informationskampagnen können Studienbeteiligung erhöhen

    Eine Studie konnte für Toronto, Kanada, feststellen, dass intensive Informationskampagnen zum Studierendenmarketing tatsächlich gerade bei hochschulfernen Schüler(inne)n den Übergang ins Studium fördern. Die Studie wurde von Philip Oreopoulos und Ryan Dunn durchgeführt und unter dem Titel "Information and College Access: Evidence from a Randomized Field Experiment" vom National Bureau of Economic Research veröffentlicht.mehr

    News vom 24.01.2013
    CHE-Jahresprogramm Diversitätsmanagement

    Es sind ganz unterschiedliche Entwicklungen, die immer mehr Hochschulen vor die Notwendigkeit stellen, ihren Umgang mit Diversität neu zu denken: die zunehmende Internationalisierung, die zunehmende Bildungsbeteiligung, in manchen Regionen auch die sinkenden Studienanfängerzahlen. Ziel des Jahresprogramms Diversitätsmanagement des CHE ist es, die Teilnehmer(innen) in die Lage zu versetzen, das Thema "Diversität" in verschiedenen Bereichen der Hochschule fachlich fundiert, beraterisch kompetent und persönlich durchsetzungsfähig zu gestalten.mehr

    News vom 21.01.2013
    Studieren ohne Abitur weiter im Aufwind: 4.000 Studiengänge in neuem Online-Studienführer von CHE und Stifterverband abrufbar

    Immer mehr Hochschulen in Deutschland bieten Studienmöglichkeiten, die nicht allein die traditionellen Zugangsbedingungen wie die Allgemeine Hochschulreife und die Fachhochschulreife vorschreiben, sondern auch Personen mit Berufsausbildung offenstehen. Rund 4.000 solcher Studiengänge verzeichnet ein neuer Online-Studienführer www.studieren-ohne-abitur.de von CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung und Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, der heute im Rahmen einer Tagung in Essen offiziell ans Netz ging. Immer mehr beruflich Qualifizierte nutzen die neuen Chancen: Nach aktuellen Berechnungen des CHE ist die Zahl der Studienanfänger(innen) ohne Abitur und Fachhochschulreife weiter gestiegen und liegt jetzt bei 12. 000 bundesweit. Damit ist ein neuer Höchststand erreicht. mehr

  • 2012 nach oben

    News vom 21.12.2012
    CHE Consult leitet Konsortium zur Messung des Effekts von ERASMUS-Mobilität

    Die EU-Kommission hat ein Konsortium beauftragt, die Effekte von ERASMUS-Mobilität zu untersuchen. Die Leitung des Projektes liegt bei CHE Consult. Beteiligt sind das gemeinnützige CHE Centrum für Hochschulentwicklung, die Compostela Group of Universities (CGU), das ESN International Erasmus Student Network und Brussels Education Services (BES). "Hochschulen und Regierungen interessieren sich zunehmend dafür, was wirklich bei Auslandsaufenthalten passiert und welche konkreten Auswirkungen sie haben", erklärt Uwe Brandenburg, Internationalisierungs-Experte bei CHE Consult.mehr

    News vom 13.12.2012
    Einkommen sticht Begabung

    In einer Studie stellen Caroline M. Hoxby, Professorin der Stanford University und Christopher Avery, Professor an der Harvard University, für die USA fest, dass auch bei herausragenden Leistungsergebnissen Schüler(innen) aus einkommenschwachen Familien sich eher nicht an den kompetitiven, also stark nachgefragten Colleges mit hoher Reputation, studieren. Und das, obwohl gerade diese Colleges in den letzten Jahren mehr und mehr Stipendien anbieten und den Hochschulzugang für diese Gruppe erleichtern wollen.
    Die Studie zeigt auf, dass das daran liegt, dass das Bewerbungsverhalten dieser Gruppe nicht dem folgt, was man aufgrund ihrer Begabung erwarten würde (achievement typical behavior) und was bei den Studierenden aus wohlhabeneren Familien selbstverständlich ist: nämlich insbesondere Bewerbungen an den Colleges, die ihrem Leistungsniveau entsprechen (gemessen am durchschnittlichen SAT oder ACT-Ergebnis der Studienanfänger(innen)). Stattdessen bewerben sich die Schüler(innen) aus einkommensschwachen Familien an Hochschulen, deren Studierendenschaft ihrem Einkommensniveau entsprechen - aber zumeist deutlich unter ihrem Leistungsniveau liegt.
    Die Studie folgert, dass das Potential an begabten Schüler(innen) derzeit längst nicht ausgeschöpft wird.mehr

    News vom 13.12.2012
    Weniger Förderung, weniger Publikationen

    In einer Auswertung des Publikationsverhaltens von Frauen stellten die Forscher(innen) fest, dass Frauen gerade in den Bereichen am wenigsten publizieren, in denen die Publikationen in hohem Maße von einer Unterstützung durch den Fachbereich abhängen. Die Studie zieht zudem Untersuchungen an einzelnen Hochschulen heran, die durchgehend feststellten, dass Frauen tendenziell weniger Ressourcen für ihre Forschung zur Verfügung haben als Männer.mehr

    News vom 12.12.2012
    DGB fordert bundesweite Neuregelung des Hochschulzugangs

    Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert ein neues Bundesgesetz für den Hochschulzugang. Unter anderem solle geregelt werden, dass bei Bewerbern um Studienplätze nicht nur die Abiturnoten, sondern auch soziale Kriterien zählen. Die Gewerkschaften wollen sich für mehr Bildungsgerechtigkeit an den Hochschulen einsetzen. In einem hochschulpolitischen Programm, das der DGB-Bundesvorstand kürzlich beschlossen hat, wird das Bild einer „demokratischen und sozialen Hochschule“ entworfen. Um Universitäten und Fachhochschulen sozial zu öffnen, müssten der Zugang für Menschen ohne Abitur weiter erleichtert und das Bafög massiv ausgebaut werdenmehr

    News vom 10.12.2012
    Jetzt erschienen: Erfolgsfaktoren in der Zusammenarbeit von Hochschulen und Studentenwerken

    Das CHE Centrum für Hochschulentwicklung und das Deutsche Studentenwerk (DSW) haben die Ergebnisse ihres gemeinsamen Symposiums „Hochschulprofilierung und Studentenwerke“ veröffentlicht. Die 312-seitige Dokumentation kann bei den beiden Organisationen angefordert werden und steht online zum Download zur Verfügungmehr

    News vom 06.12.2012
    CHE Consult vergleicht Lehramtsstudium an Universität und Pädagogischer Hochschule

    Das Wissenschaftsministerium von Baden-Württemberg hat CHE Consult beauftragt, die Studiensituation von Lehramtsstudent(inn)en an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen zu vergleichen. Basis des Vergleichs war eine Studierendenbefragung mit dem Analyseinstrument CHE-QUEST.mehr

    News vom 05.12.2012
    Tagung am 21.01.2013 zu "Studium ohne Abitur"

    Die Nachfrage nach dem Studium ohne Abitur ist in Deutschland so hoch wie nie zuvor: Laut den jüngsten Statistiken ist die Zahl der Personen sprunghaft angestiegen, die sich über den beruflichen Weg für ein Studium an Universitäten und Fachhochschulen qualifizieren. Vor diesem Hintergrund bietet die Tagung am 21. Januar 2013 in Essen aktuelle Analysen, Informationen und Praxisbeispiele zum Thema „Studieren ohne Abitur – erfolgreicher Weg zwischen beruflicher und akademischer Bildung?“. Auf Einladung vom CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung und Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft geben Expert(inn)en Tipps für ein erfolgreiches Studium ohne Abitur und Fachhochschulreife, stellen Hochschulen spezifische Angebote für mehr Durchlässigkeit zwischen Beruf und Studium vor und diskutieren Vertreter(innen) aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und Forschungsinstituten über die Vor- und Nachteile der zunehmenden Akademisierung der Arbeitswelt. Zudem fällt bei der Tagung der Startschuss für das neue Online-Portal www.studieren-ohne-abitur.de. Das von CHE und Stifterverband initiierte Informationsangebot soll sich als zentrale Beratungsplattform etablieren, die erstmals auch die Möglichkeit bietet, auf Hochschulebene nach passenden Studienangeboten und Ansprechpartner(inne)n zu suchen. mehr

    News vom 05.12.2012
    Tagung am 25.2.2013: Fachkulturen und weibliche Wissenschaftskarrieren

    Im Kontext des Programms „Frauen an die Spitze“ des BMBF ist das CHE der Frage nachgegangen, inwiefern sich Fachkulturen auf die Frauenförderung auswirken. Die Ergebnisse des Projekts „Fachkulturen und weibliche Wissenschaftskarrieren: Erfolgsfaktoren von Frauenförderung sichtbar machen“ werden im Rahmen einer Fachtagung am Freitag, den 22. Februar 2013, 9.30-17.00 Uhr, in der Stadthalle Bielefeld vorgestellt. Ein Ziel des Projektes ist es, handlungsrelevante Empfehlungen zu erarbeiten, die die Frauenförderung an Hochschulen insofern unterstützen, als sie aufzeigen, wie die jeweiligen Fachkulturen als Bedingung für die Frauenförderung Berücksichtigung finden können. Die Tagung wird vermitteln, wie wir in unserer Studie vorgegangen sind, und in drei fachbezogenen Workshops unsere Ergebnisse präsentieren. Diese sollen dann in einer abschließenden Gesprächsrunde aus verschiedenen Perspektiven diskutiert werden. mehr

    News vom 21.11.2012
    Checkliste für familienfreundliches Campusleben vorgestellt

    Zwölf Hochschulen haben heute die Ergebnisse ihrer Projekte auf der Abschlusstagung des Programms "Familie in der Hochschule" vorgestellt. Die Hochschulen bilden den Best-Practice-Club des Programms und haben in den letzten zwei Jahren Werkzeuge entwickelt, mit denen sie ihren Studierenden und Mitarbeiter(inne)n praxisorientierte Hilfestellungen für fast alle Familienlagen bieten können.mehr

    News vom 14.11.2012
    Ohne Abi an die Uni? Tagung beleuchtet aktuellen Boom des Dritten Bildungsweges

    Die Nachfrage nach dem Studium ohne Abitur ist in Deutschland so hoch wie nie zuvor: Laut den jüngsten Statistiken ist die Zahl der Personen sprunghaft angestiegen, die sich über den beruflichen Weg für ein Studium an Universitäten und Fachhochschulen qualifizieren. Vor diesem Hintergrund bietet eine Tagung von CHE und Stifterverband am 21. Januar 2013 in Essen aktuelle Analysen, Informationen und Praxisbeispiele zum Thema „Studieren ohne Abitur – erfolgreicher Weg zwischen beruflicher und akademischer Bildung?“mehr

    News vom 01.11.2012
    Sammelband "Hochschule und Diversity" erschienen

    Im neuen Sammelband "Hochschule und Diversity - Theoretische Zugänge und empirische Bestandsaufnahme", herausgegeben von Uta Klein und Daniela Heitzmann, ist auch der Artikel "Studienrelevante Diversität in der Lehre" von Anne-Kathrin Kreft und Hannah Leichsenring erschienen.mehr

    News vom 31.10.2012
    Artikel online: QUESTzeigt die Vielfalt

    Christian Berthold und Hannah Leichsenring erläutern in einem Artikel in der Zeitschrift Wissenschaftsmanagement (5/2012) die Funktionsweise von QUEST. Wie kann das Befragungsinstrument genutzt werden, um Studienerfolg wahrscheinlicher zu machen? Der Artikel ist online verfügbar.mehr

    News vom 31.10.2012
    In der Gleichberechtigung liegt Nicaragua vor Deutschland

    Das Weltwirtschaftsforum hat soeben einen Global Gender Gap Report 2012 veröffentlicht. Erstellt wurde der Bericht von einem Forscherteam um Harvard-Professor Ricardo Hausmann. Betrachtet wird die Chancengleichheit in vier Bereichen: Gesundheit, Bildung, Politik und Wirtschaft. Insbesondere in Politik und Wirtschaft sind Frauen nach wie vor schlechter gestellt als Männer. Im Vergleich zwischen 135 Ländern kommt Deutschland auf Platz 13. mehr

    News vom 30.10.2012
    Das Bildungssystem und die junge Generation

    Ein neuer Blog, "Was bildet ihr uns ein?", widmet sich dem Bildungssystem von der Kita bis zur Hochschule. "Ob Bildungsthemen in Deutschland, im Ausland oder persönliche Erfahrungen – auf unserem Blog werdet ihr künftig all das finden. Wasbildetihrunsein.de ist ein Blog, auf dem diejenigen schreiben, für die das Thema Bildung alltäglich ist: Schüler, Studierende, Promovierende und bildungspolitisch Interessierte." Der Blog ist im Kontext eines Buchprojekts entstanden. Das Buch "Was bildet ihr uns ein?" ist soeben im Vergangenheitsverlag erschienen.mehr

    News vom 01.10.2012
    Expanding Opportunities: 1. Newsletter erschienen

    Ein wichtiges Ziel des EU-Projekts Expanding Opportunities ist es, Erfolgskriterien für die Öffnung der Hochschulen zu identifizieren. In einem Artikel für den Newsletter stellen Hannah Leichsenring, Sabine Noe und Uwe Brandenburg heraus, wie wichtig die kulturelle Dimension ist, um mit der Öffnung der Hochschulen auch zu Studienerfolg zu führen.mehr

    News vom 19.09.2012
    Qualitätsmanagement und Studienerfolg: CHE-QUEST als Datenquelle

    CHE Consult hat in den letzten drei Jahren mit QUEST ein neuartiges Befragungsinstrument entwickelt. Am 02.11.2012 wird auf einer Anwender(innen)-Tagung der Nutzen von QUEST für ein datenbasiertes Qualitätsmanagement im Bereich Studierende diskutiert. Veranstatungsort ist die Hochschule Osnabrück.mehr

    News vom 05.09.2012
    Projekt "Expanding Opportunities"

    Im Projekt "Expanding Opportunities" unter der Leitung der Universität Ghent sollen nationale "Action Plans" für die beteiligten Länder Belgien, Schweden, Türkei, Spanien, Litauen und UK entwickelt werden, die, angepasst an die Lage vor Ort, die Schritte und Maßnahmen aufweisen, die den Zugang zur Hochschule in diesen Ländern ausweiten können. CHE Consult ist als Partner in diesem Projekt beteiligt.mehr

    News vom 03.09.2012
    "Sind Sie bereit, sich ganz schön alt zu fühlen?"

    Zwei Professoren des Beloit College in den USA geben jedes Jahr die "Mindset list" heraus, die beschreibt, in welcher Welt die heutigen Studienanfänger(innen) aufgewachsen sind - was ihnen ganz normal vorkommt und was für sie wie aus einer anderen Welt erscheinen muss. Die Liste ist dazu gedacht, die Lehrenden darauf aufmerksam zu machen, dass sie mit den heutigen Studierenden nur einen Teil der Lebenswelt teilt, und dass dies sich in der Lehre auswirken kann - oder sogar muss. Ein Auszug aus der Beloit "Mindset list" kann man bei Inside Higher Education lesen. Die ganze Liste und die der Vorjahre unter www.beloit.edu/mindset.mehr

    News vom 03.09.2012
    Widersprüchliche Studienanfänger(innen)

    Das Buch "Generation on a Tightrope: A Portrait of Today's College Student" von Athur Levine und Diane R. Dean zeigt, wie widersprüchlich die Erfahrungen und Selbstbilder der heutigen Studierendengeneration in den USA sind. Sie fühlen sich global vernetzt, sind aber kaum mit anderen Kulturen vertraut. Sie wollen schnell erwachsen werden, sind aber stärker und länger von ihren Eltern abhängig als andere Generationen: "Unlike other generations that called home once a week, two out of five students (41 percent) are in touch with parents by phone, e-mail, text or visit at least daily," stellt der Bericht fest. "One in five (19 percent) is in contact three or more times a day." Ein Artikel zum Buch ist bei Inside Higher Education zu lesen. mehr

    News vom 03.09.2012
    Die Bedeutung von Geschlecht in den Wissenschaften

    Ein Forschungsprojekt an der Universität Stanford untersucht Forschungsmethoden in unterschiedlichen Disziplinen und stellt fest: Untersuchungsparadigmen aus Biologie, Medizin, aber auch technischen Bereichen erweisen sich als nur eingeschränkt aussagekräftig, weil bei entscheidenden Fragestellungen nicht beide Geschlechter berücksichtigt wurden. Das Projekt zeigt auch auf, wie Geschlecht als Kategorie im Studium Bedeutung erlangen kann, um zukünftig solche Forschungslücken zu vermeiden.mehr

    News vom 03.09.2012
    Jugendwettbewerb „Erfolgsgeschichten“ - Einsendeschluss verlängert

    "Viel zu oft wird pauschal über 'den Islam' in Deutschland debattiert. 'Die Muslime' werden so zu einer Masse ohne Gesichter. Einzelne Personen verschwinden in der Debatte und bleiben unsichtbar. Um ihnen ein Gesicht zu geben, hat Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich den Jugendwettbewerb der Deutschen Islam Konferenz (DIK) „Erfolgsgeschichten" gestartet." Eine Expertenjury wird die Gewinner auswählen. Diese erhalten 1.000 Euro und zusätzlich die Möglichkeit, ein Praktikum in einer Redaktion (Print, Online oder TV) zu absolvieren. Die besten Beiträge werden auf der Website der DIK veröffentlicht. Der Einsendeschluss für die Teilnahme am Wettbewerb wurde jetzt bis zum 30. September 2012 verlängert. Auf der Homepage der DIK finden Sie den elektronischen Flyer sowie detailliertere Informationen zum Wettbewerb.mehr

    News vom 18.07.2012
    Tagung: Familie willkommen!

    Im Best Practice-Club „Familie in der Hochschule“ arbeiten deutschlandweit Hochschulen an der Verbesserung ihrer Familienorientierung und am hochschulübergreifenden Austausch und Transfer ihrer Erkenntnisse und Erfahrungen. Nun ist es Zeit Bilanz zu ziehen. Auf der Tagung am 21./22. November, die mit Unterstützung der Fachhochschule Potsdam durchgeführt wird, kann man sich vor Ort über gute Praxis in den verschiedenen Themenfeldern informieren und auf einer Ausstellung mit den Clubhochschulen zu diesen Themen ins Gespräch kommen.mehr

    Interview vom 09.07.2012
    "Auf jeden Fall brauchen wir aber mehr Daten"

    "Die Studienanfänger eines Jahrgangs sind innerhalb von zehn Jahren von 31% auf über 43% gestiegen. Das führt zwangsläufig dazu, dass die Übergangsprobleme von der Schule an die Hochschule zunehmen. Das wird defizitbetont zum Teil als Zunahme der 'Studierunfähigkeit' beschrieben. Wir müssen als Hochschulen aber auch lernen, dass die langjährig gewachsenen Angebote so nicht mehr zur aktuellen Studiengeneration passen. Darauf müssen wir reagieren", sagt Prof. Dr. Wolfgang Huhn, Vizepräsident der Fachhochschule Kiel im Interview mit CHE Consult. mehr

    News vom 05.07.2012
    Diversity Management ist notwendig und sollte auf Ziele und Chancen ausgerichtet werden

    Auf der Tagung „Biete Vielfalt – suche Normalität!“ diskutierten annähernd 200 Teilnehmer(innen) mit Expert(inn)en aus Hochschulen, Politik und Wirtschaft die Grundlagen und Chancen eines systematischen Diversity Managements für Hochschulen. Mit der Tagung sind zwei mehrjährige Projekte von CHE Consult zu Ende gegangen.mehr

    News vom 02.07.2012
    Stifterverband zeichnet Diversity-Hochschulen aus

    Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat auf der Tagung „Biete Vielfalt – suche Normalität!“ erstmals acht Hochschulen mit Zertifikaten zum Audit „Vielfalt gestalten“ ausgezeichnet. Das Zertifikat bescheinigt, dass diese Hochschulen eine individuelle Vielfalts-Strategie entwickelt haben.mehr

    News vom 02.07.2012
    ArbeiterKind.de startet Info-Telefon

    Wer darüber nachdenkt, welche Anforderungen ein Studium stellt kann sich an das Info-Telefon der gemeinnützigen Initiative ArbeiterKind.de wenden. Das gilt insbesondere für Studierende der ‚ersten Generation‘, die Unterstützung suchen, allgemeine Hinweise zur Studienfinanzierung benötigen oder wissen möchten, wie sie sich um Stipendien bewerben können.mehr

    News vom 25.06.2012
    Fachhochschul-Studierende kommen mit dem Studium besser zurecht als ihre Uni-Kommiliton(inn)en

    Studierende an Fachhochschulen kommen mit dem Studium besser zurecht und sind insgesamt zufriedener als ihre Kommiliton(inn)en an den Universitäten. Dies ist eines der Ergebnisse einer empirischen Studie von CHE Consult, an der ca. 25.000 Studierende teilgenommen haben. mehr

    News vom 20.06.2012
    Goethe-Universität Frankfurt legt ein Diversity-Konzept vor

    Die Goethe-Universität hat ihre bisherigen Gleichstellungsstrategien um Diversity Policies erweitert. Leitmotive sind, Diskriminierung zu vermeiden und Chancengleichheit herzustellen. Die Universität will nach eigenen Angaben auf diesem Weg Veränderungen auf allen Ebenen der Organisation erreichen. mehr

    News vom 15.06.2012
    Workshop: Antidiskriminierung und Managing Diversity für Lehramtsstudierende

    An der Universität Greifswald findet am 20.06.2012 ein zweitägiger Workshop für Lehramtsstudierende statt, die sich mit Beispielen für die praktische Auseinandersetzung mit Vielfalt interessieren. Organisiert wird das Angebot vom "Bremer Forum Diversity".mehr

    News vom 16.05.2012
    Bundesinnenminister Friedrich hat den Jugendwettbewerb „Erfolgsgeschichten“ der Deutschen Islam Konferenz (DIK) gestartet

    Jugendliche im Alter zwischen 14 und 26 Jahren sind aufgerufen, bis zum 31. August 2012 eine erfolgreiche muslimische Person mit spannender Karriere zu porträtieren.mehr

    News vom 27.04.2012
    Tagung: Unterschiedliche Biographien und Erfahrungswelten nutzen

    Eine Tagung des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft und der CHE Consult GmbH, gefördert von der Bertelsmann Stiftung, betrachtet die Potenziale eines chancenorientierten Umgangs mit Diversität. mehr

    Interview vom 27.04.2012
    Interkulturelle Öffnung von Hochschulen

    Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat heute ein Fachgespräch zum Thema „Interkulturelle Öffnung von Hochschulen“ begonnen. Mit Bettina Jorzik und Hannah Leichsenring sind Expertinnen aus den Projektkontexten „Ungleich besser! Verschiedenheit als Chance“ und „Vielfalt als Chance“ beteiligt. Bettina Jorzik sieht im Fachgespräch einen interessanten Ansatz, da im Kontext der Integration von Migrant(inn)en bisher eher vorschulische Einrichtungen und Schulen im Mittelpunkt standen.mehr

    News vom 26.03.2012
    Interkulturelle Öffnung von Hochschulen – CHE Consult Expertin zum Fachgespräch eingeladen

    Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge veranstaltet am 27. April 2012 ein Fachgespräch zum Thema „Interkulturelle Öffnung von Hochschulen“. Hannah Leichsenring wurde eingeladen, die Expertise von CHE Consult einzubringenmehr

    News vom 13.03.2012
    Kick-Off des EU-Projekts „Expanding Opportunities“

    Unter Leitung der Universität Gent (Belgien) startete Anfang März 2012 das Projekt „Expanding Opportunities“. Es wird untersucht, wie Hochschulen den Zugang zum Studium erleichtern können. CHE Consult ist an dem Projekt als Partner beteiligt.mehr

    2011 nach oben

    News vom 30.11.2011
    Man kann auch anders messen!

    Über 200 Expert(inn)en aus dem In- und Ausland haben sich auf einer von CHE Consult organisierten Tagung in Berlin mit der Frage befasst, wie studienrelevante Studierendenddaten gewonnen und fruchtbar eingesetzt werden könnenmehr

    News vom 24.10.2011
    CHE Consult führt ein Diversity-Audit für das Wissenschaftsministerium NRW durch

    Das Wissenschaftsministerium von NRW übernimmt Vorreiterfunktion beim Thema Diversity und lässt sich zertifizieren. Dr. Daniela De Ridder von CHE Consult führt das Audit durchmehr

    News vom 07.10.2011
    Studie zur Situation Pflegender an Hochschulen: Verloren in Verantwortung

    CHE Consult hat im Auftrag der Geschäftsstelle des Programms „Familie in der Hochschule“ eine Studie zur sozialen Situation und zu beruflichen Perspektiven von Hochschulmitgliedern mit Pflegeverantwortung erstellt. Mit der Studie werden wichtige Informationen zum Hintergrund und zu möglichen Maßnahmen und Angeboten für pflegende Hochschulangehörige bereitgestelltmehr

    News vom 22.09.2011
    CHE-QUEST: Studienrelevante Diversität erkennen und nutzen

    CHE Consult hat ein für Deutschland neuartiges Befragungsinstrument entwickelt: CHE-QUEST. Mit Parametern aus der Sozialforschung und der Psychologie wird die unterschiedliche Anpassung von Studierenden an die Bedingungen des Studiums abgebildet. Nach einer ersten Befragungsrunde konnten acht typische Muster identifiziert und beschrieben werden. Hochschulen können auf dieser Basis Maßnahmen entwickeln, die im Idealfall für alle Studierenden die Wahrscheinlichkeit erhöhen, das Studium erfolgreich abzuschließen. Die Entwicklung von QUEST erfolgte im Projekt "Vielfalt als Chance", das CHE Consult im Auftrag der Bertelsmann Stiftung durchführtmehr

    Interview vom 10.08.2011
    Studiengänge sind auf "Normalitätserwartung" hin konzipiert

    Im Interview mit dem Deutschlandfunk erläutert Christian Berthold die Ergebnisse zweier Studien von CHE Consult, die sich damit beschäftigen, wie sich Diversität an Hochschulen derzeit gestaltet. Er fordert: „Wir müssen die Diversität im Kern des Geschäfts, im Kern der Lehre aufgreifen. Und dazu müssen wir Möglichkeiten finden, wie Studierende mit unterschiedlichen Voraussetzungen und unterschiedlichen Potenzialen sich einbringen und entfalten können.“ Andernfalls würden Abweichungen immer an einem impliziten Normalitätsmaßstab gemessen, gegen den sich jede Abweichung als Defizit ausnimmt. So aber könnten die Potentiale, die in Vielfalt begründet liegen, für Studium und Lehre nicht gehoben werden.mehr

    News vom 05.07.2011
    Die Verschiedenheit der Studierenden muss als Chance genutzt werden

    Eine Tagung von Stifterverband und CHE Consult zeigte konkrete Handlungsmöglichkeiten, Herausforderungen und Perspektiven für das Diversity Management an Hochschulen. Im Zentrum der Tagung standen konkrete Projekte von acht Hochschulen, die im Programm „Ungleich besser! Verschiedenheit als Chance" ausgezeichnet wurdenmehr

    News vom 26.04.2011
    Wie gestaltet sich Vielfalt an Hochschulen? - Stifterverband und CHE Consult laden zur Tagung

    Die Studierendenschaft an deutschen Hochschulen wird immer bunter und heterogener. Daher haben sich einige Hochschulen nun ein „Diversity Management“ verordnet. Aber was ist damit gemeint und welche Konsequenzen leiten sich daraus ab? Diesen Fragen gehen der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und CHE Consult im Rahmen einer Tagung nachmehr

    News vom 07.03.2011
    Mehr Frauen auf Professuren – wie geht das?

    In einem zweijährigen Forschungsprojekt wird das CHE gute Beispiele für gelungene Frauenförderung an Hochschulen identifizieren und anhand dieser Beispiele untersuchen, welche Faktoren zu einem höheren Anteil von Frauen bei den Professuren und beim wissenschaftlichen Personal insgesamt beitragenmehr

    News vom 21.02.2011
    Hochschulen für gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet

    Der Wettbewerb „Mehr als Forschung und Lehre!“ ist entschieden. Stifterverband und Stiftung Mercator fördern sechs Hochschulen. „In den Projekten spiegelt sich eine beeindruckende Vielfalt an spannenden Formen von zivilgesellschaftlichem Engagement“, kommentiert Christian Berthold von CHE Consult und Mitglied der Jurymehr

    News vom 03.02.2011
    Verschiedenheit als Quelle für Kreativität sehen

    Bundespräsident Christian Wulff lobt das Projekt „Ungleich besser! Verschiedenheit als Chance“ von Stifterverband und CHE Consult. Bei einem Treffen mit dem Vorstand des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft betonte der Bundespräsident die Bedeutung eines aktiven Diversity Managements mehr

    2010 nach oben

    News vom 22.11.2010
    CHE Consult legt Studie zum gesellschaftlichen Engagement von Hochschulen vor

    Im Auftrag der Stiftung Mercator und des Stifterverbands für die deutsche Wissenschaft hat CHE Consult eine Studie vorgelegt. Sie vergleicht die Bedeutung des sozialen und zivilgesellschaftlichen Engagements von Hochschulen in verschiedenen Ländern. Australien, Deutschland, Finnland, Großbritannien, Malaysia und USA werden beleuchtet. Die Studie erläutert anhand von einzelnen Hochschulen und konkreten Projekten, wie Hochschulen gesellschaftliche Verantwortung übernehmenmehr

    News vom 25.10.2010
    Vielfalt als Ziel akzeptieren

    Internationale Tagung zeigt unterschiedlichen Umgang mit einer heterogenen Studierendenschaft Der Zugang zur höheren Bildung ist in den meisten Ländern selektiv. Zahlreiche nationale und internationale Studien weisen allerdings darauf hin, dass die Auslese nicht nur nach Potential und Leistung erfolgt. Vielmehr sind bestimmte gesellschaftliche Gruppen auch aus sozialen und kulturellen Gründen unterrepräsentiert. Wie in unterschiedlichen Ländern mit diesem gesellschaftlichen Problem umgegangen wird untersuchte eine internationale Tagung der CHE Consult GmbH in Berlin. „Wir wollen die Chancen freilegen, die in einem konstruktiven Umgang mit Vielfalt stecken“, sagt CHE Consult Geschäftsführer Christian Berthold. Dazu sei der Blick über den nationalen Tellerrand notwendig. mehr

    News vom 13.09.2010
    Studierende mit Migrationshintergrund sehen sich nicht benachteiligt

    Die Vielfalt in der Studierendenschaft nimmt zu. CHE Consult entwickelt dazu ein neuartiges Befragungsinstrument, mit dem Hochschulen herausfinden können, mit welchen Angeboten sie auf die Bedürfnisse und Anforderungen dieser immer diverseren Studierendenschaft reagieren sollten. „Geschlecht, Alter, Art der Hochschulzugangsberechtigung sowie die Nationalität - mehr wissen Hochschulen in der Regel nicht über ihre Studierenden“, sagt Projektleiterin Hannah Leichsenring. CHE Consult präsentiert auf einer Tagung am 21. und 22. Oktober Ergebnisse einer neuartigen Studierendenbefragungmehr

    News vom 01.09.2010
    Ausgezeichnet für Familienfreundlichkeit

    Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) ist mit ihrem Projekt „Familien-LOM“ eines der guten Beispiele des „best practice-Club Familie in der Hochschule“. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft würdigt heute das zentrale Vorhaben der MHH im Club, das „Familien-LOM“, als eine innovative Idee zur Familienorientierung als „Hochschulperle“ des Monats September 2010. Weitere Informationen zum Projekt bietet der Abschlussbericht von „Familie in der Hochschule“mehr

    News vom 23.08.2010
    Best practice-Club „Familie in der Hochschule“: Bericht für die Jahre 2008 bis 2010 erschienen

    Immer mehr rückt der Beitrag der Hochschulen zu gesellschaftlichen Zielsetzungen in den Mittelpunkt. Dazu gehört mittlerweile eine deutlich stärkere Familienorientierung. Die Robert Bosch Stiftung, der Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer und das CHE haben diesen für alle gesellschaftlichen Bereiche wichtigen Aspekt schon 2007 für die Hochschulen benannt und einen best practice-Club für familienorientierte Hochschulen gegründet. Aufgenommen wurden Hochschulen, die sich anspruchsvolle familienorientierte Vorhaben auf die Fahnen geschrieben hatten. Der Abschlussbericht dokumentiert die gemeinsame Arbeit des best practice-Clubs, die Projektergebnisse seiner Mitgliedshochschulen sowie zentrale Projektergebnissemehr

    Artikel vom 29.07.2010
    Christian Berthold mit einem Gastbeitrag zu "Keine Exzellenz ohne Effizienz" beim Deutschlandradio

    In den letzten Jahren ist in der deutschen Hochschulpolitik viel von Exzellenz die Rede. Das ist eine gute Entwicklung, weil der Begriff deutlich macht, dass es zwischen den Hochschulen auch Unterschiede in Qualität und Profil gibt. Und dies war zuvor anders. Die ständige Rede von der Exzellenz birgt aber auch Gefahren, weil damit bisher ausschließlich eine Exzellenz in der Forschung gemeint ist. Wir brauchen aber nicht nur Universitäten, die mit Oxford oder dem MIT konkurrieren können, wir brauchen dringend ebenso Hochschulen, die sich auf die Verbesserung der Lehrerbildung konzentrieren oder die sich der Versorgung ihrer Region mit guten Bildungsangeboten widmenmehr

    News vom 26.07.2010
    Kommen wirklich nur „die Harten in den Garten“?

    CHE Consult veranstaltet am 21. und 22. Oktober in Berlin eine Tagung, die die Veränderungen für die Hochschulen durch eine sich wandelnde Studierendenschaft beleuchtet. Mit Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland werden internationale Erfahrungen diskutiert und innovative Projekte an deutschen Hochschulen vorgestelltmehr

    News vom 15.07.2010
    Verschiedenheit als Chance für Hochschulen

    Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und CHE Consult haben acht Hochschulen ausgewählt, die nun beispielhafte Strategien und Maßnahmen für den produktiven Umgang mit studentischer Vielfalt entwickeln werden. Die Arbeit wird von CHE Consult koordiniert und operativ begleitet. Der Prozess wird voraussichtlich zwei Jahre dauern.mehr

    News vom 07.07.2010
    Diversity Management am Kap und in Deutschland - Südafrikanischer Gastwissenschaftler bei CHE Consult

    Pieter Vermeulen ist Professor für Mathematik und seit Jahrzehnten in der Hochschulplanung und –steuerung in Südafrika tätig. Seit dem 1.7.2010 ist er für drei Monate bei der CHE Consult GmbH in Gütersloh zu Gast. Er untersucht, wie sich Ansätze von Diversity Management im Hochschulbereich in Deutschland und Südafrika unterscheiden und wie die Hochschulen der beiden Länder möglicherweise voneinander lernen könnenmehr

    News vom 25.05.2010
    Vielfalt als Herausforderung

    Gemeinsam mit der TU Dortmund veranstaltet CHE Consult vom 10. - 11. Juni 2010 eine Fach- und Fortbildungskonferenz zum Thema: „Diversität Macht Inklusion: Wie lässt sich Diversität in Theorie und Praxis nutzbar machen?“ Vorurteile überwinden und Prozesse produktiv gestalten, heißt die Losung der Tagung.mehr

    News vom 05.05.2010
    Vielfalt der Studierenden beleuchten

    Am 21./22.10.2010 veranstaltet CHE Consult eine Tagung, die unter dem provokanten Titel „Nur die Harten komm‘ in‘ Garten?“ die Veränderungen beleuchtet, die eine sich wandelnde Studierendenschaft für die Hochschulen mit sich bringt. Mit Referent(inn)en aus dem In- und Ausland werden in drei Sessions internationale Erfahrungen diskutiert und innovative Projekte an deutschen Hochschulen vorgestellt.mehr

    News vom 17.03.2010
    „Bitte mit Familie“ – Handfeste Konzepte für Familienorientierung an Hochschulen umgesetzt

    Acht Hochschulen in Deutschland haben sich einem Kulturwandel verschrieben – sie arbeiten seit mehr als zwei Jahren gemeinsam im best practice-Club „Familie in der Hochschule“ daran, Familie und Studium bzw. Karriere miteinander vereinbar zu machen. Auf der Tagung am 15. und 16. März in Berlin wurden die erfolgreichen Beispiele für familienfreundliche Hochschulen vorgestellt und diskutiert. Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder lobte die Projekte der acht Hochschulen mehr

    News vom 21.01.2010
    Tagung: Bitte mit Familie - Hochschulen im Wandel

    Bei der Tagung "Bitte mit Familie – Hochschulen im Wandel" stehen die Themen Studieren, Forschen und Arbeiten mit Kindern im Fokus. Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels wird Familienorientierung für die Hochschulen zu einem wichtigen Argument im Wettbewerb um Studierende und wissenschaftliches Personal mehr

    2009 nach oben

    News vom 15.12.2009
    „Vielfalt als Chance“ – Soziale Heterogenität der Studierenden steht im Fokus eines 2010 startenden Großprojekts

    Nicht nur die aktuellen Bildungsstreiks weist darauf hin, dass in manchen Bereichen der Hochschullandschaft ein kultureller Wandel nötig wird. Auch der demographische Wandel erfordert einen anderen Umgang als bisher mit der Ressource Bildung. „Vielfalt als Chance“ - unter dieser Losung fördert die Bertelsmann Stiftung jetzt ein neues Großprojekt, das sich mit der Heterogenität der Studierenden befasst und untersucht, welche Lerntypen an den Hochschulen repräsentiert sind und welche Handlungsempfehlungen für Studium, Lehre sowie Service und Beratung von Studierenden daraus folgen sollten. Der Blick soll sich dabei nicht so sehr auf die möglichen Defizite von Einzelnen richten, sondern auf die bisher oft verkannten Potentiale, die sich aus Heterogenität ergeben können.mehr

    News vom 07.12.2009
    Vielfalt als Chance – Soziale Heterogenität der Studierenden steht im Fokus eines neuen Großprojekts

    Nicht nur die aktuellen Bildungsstreiks, sondern auch der demographische Wandel, zwingt zu einem kulturellen Wandel innerhalb der Hochschullandschaft. „Vielfalt als Chance“ - unter dieser Losung fördert die Bertelsmann Stiftung jetzt ein neues Großprojekt, das sich mit der Heterogenität der Studierenden befasst, dabei untersucht welche Lerntypen an den Hochschulen repräsentiert sind und welche Handlungsempfehlungen für Studium, Lehre sowie Service und Beratung von Studierenden daraus folgen sollten. Der Blick der Forschenden richtet sich dabei nicht auf die möglichen Defizite von Einzelnen, sondern auf deren verkannte Potentiale.mehr

    News vom 04.12.2009
    Tagung „Aber bitte mit Familie – Hochschulen im Wandel“ präsentiert best practice-Ergebnisse

    Was tun Hochschulen, die ihre Familienfreundlichkeit verbessern wollen? Acht Hochschulen, die im Mai 2008 beim Wettbewerb „Familie in der Hochschule“ ausgezeichnet worden sind, präsentieren am 15. und 16. März 2010 im Berliner Harnack Haus ihre Erfahrungsberichte und Ergebnisse, die auch an anderen Hochschulen Schule machen könnten. Initiiert wurde das Programm von der Robert Bosch Stiftung, dem Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Länder sowie dem CHE Centrum für Hochschulentwicklungmehr

    News vom 26.11.2009
    BAföG muss familienfreundlicher werden

    Familienfreundlichere BAföG-Regelungen fordert der best practice-Club „Familie in der Hochschule“, ein Zusammenschluss von 8 besonders familienorientierten Hochschulen. Ein Positionspapier konkretisiert Veränderungsvorschlägemehr

    News vom 19.11.2009
    Hochschulsteuerung braucht Verantwortungskultur

    Zwei Tage setzten sich 80 Personen aus Wissenschaft, Hochschulmanagement und Ministerien kontrovers darüber auseinander, inwieweit die Einführung neuer Managementinstrumente wie z.B. die leistungsorientierte Mittelzuweisung und neuer Entscheidungsorgane wie vor allem Hochschulräte die institutionelle Eigenverantwortung der Universitäten und Fachhochschulen tatsächlich gestärkt hatmehr

    News vom 19.10.2009
    Duales Studium: Fachkräftemangel zwingt zu Strukturreformen an Hochschulen

    In Zeiten von Wirtschaftskrise und Fachkräftemangel optieren insbesondere die ehemaligen Berufsakademien in Baden-Württemberg für Duale Studiengänge. CHE Consult hat jetzt in einer Studie ermittelt, welche Studiengänge und -modelle dabei angeboten werden. mehr

    News vom 22.09.2009
    Nicht das Abitur ist entscheidend – Anhörung im Landtag in NRW zum „Studium ohne Abitur“

    Die Landtagsfraktion der SPD in Nordrhein-Westfalen hat einen Antrag zur Öffnung des Hochschulzugangs gestellt. CHE Consult war als Sachverständige zur Anhörung eingeladen und gab auch eine schriftliche Stellungnahme ab. mehr

    News vom 13.07.2009
    Keine Exzellenz ohne Gender Management

    Spätestens seit der Verabschiedung der gleichstellungsorientierten Forschungsstandards durch die DFG ist Gender Management an den Universitäten unverzichtbares Profilmerkmal. Die Universität Stuttgart hat nun mit Unterstützung von CHE Consult ein Konzept zum Gender Management entwickelt.mehr

    News vom 07.07.2009
    Stolz auf Vielfalt? CHE Consult untersucht Diversity-Regelungen für Hochschulen in den Nachbarstaaten

    Der demographische Wandel, der Bologna Prozess und damit eine Globalisierung des hochschulischen Bildungsangebots werden dazu führen, dass die Heterogenität der Studierendenschaft überall in Europa weiter zunimmt. Wie sind die Nachbarländer Deutschlands auf diese Entwicklung vorbereitet? Was sich aus europäischen Beispielen dazu lernen lässt, zeigt jetzt eine aktuell erschienene Studie von CHE Consultmehr

    News vom 27.05.2009
    Tagung „Vielfältige Exzellenz“ rückt alternative Profilierungsstrategien in den Blickpunkt

    Neben der Forschungsexzellenz braucht eine ausdifferenzierte Hochschullandschaft positive Anreize auf verschiedenen „Märkten“. Alternative Hochschul-Profile sollten nicht als „zweitklassig“ wahrgenommen, sondern selbstbewusst vertreten und von staatlicher Seite gefördert werdenmehr

    2008 nach oben

    News vom 06.10.2008
    Mit Vielfalt konstruktiv umgehen: CHE Consult startet Diversity-Projekte mit zwei Hochschulen

    Im Rahmen des Projekts „Demographischer Wandel und Hochschulsystem“ begleitet CHE Consult Projekte an der Universität Duisburg-Essen und an der Fachhochschule Frankfurt/Main, die sich auf unterschiedliche Weise der Diversität ihrer Studierenden und Mitarbeiter/innen widmen wollen.mehr

    News vom 14.05.2008
    Tagung: "Nicht ohne meine Familie! Mit Kindern an der Hochschule arbeiten und studieren"

    Von paradiesischen Verhältnissen und Laboren für Schwangere: Konsequent auf Familienfreundlichkeit in der Personalpolitik setzen oder virtuelle Experimentieranordnungen schaffen, um Schwangere und Stillende nicht toxischen Stoffen auszusetzen, mit diesen und weiteren innovativen Ansätzen gehören acht Hochschulen zu den Mitgliedern des best practice-Clubs „Familie in der Hochschule“. Die Gewinnerhochschulen präsentierten ihre Konzepte für familienfreundliche Hochschulen auf der Tagung mehr

    Druckversion

    Ansprechpartnerin
    Petra Giebisch
    Petra Giebischmehr
    Telefon: 05241 9761-38
    Fax: 05241 9761-40
    E-Mail: Petra.Giebisch@che.de
     
    Assistenz:
    Vanessa Henrichsmehr
    Telefon: 05241 9761-39

    © CHE Centrum für Hochschulentwicklung 2015Sitemap