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News vom 26.02.2015

EUA-Studie: Erfahrungen mit der ersten Runde des internationalen Rankings U-Multirank jetzt veröffentlicht

U-Multirank ist anders als andere globale Hochschulrankings. Es bietet erstmals unterschiedlichen Hochschultypen - Universitäten wie Fachhochschulen oder spezialisierten Hochschulen – die Möglichkeit einer Teilnahme und damit die Chance, die jeweiligen Stärken der Institution weltweit sichtbar zu machen. Die erste Runde mit den Fächern Maschinenbau, Elektro- und Informationstechnik, Physik und Betriebswirtschaft wurde im Mai 2014 veröffentlicht. Die European University Association (EUA) hat erste Erfahrungen ihrer Mitgliedshochschulen mit U-Multirank jetzt veröffentlicht.

Die EUA hat die Entwicklung und Veröffentlichung von U-Multirank von Beginn an begleitet. Eine erste Studie der EUA zum Einfluss von Hochschulrankings, die Ende 2014 veröffentlicht wurde, hatte gezeigt, dass U-Multirank als einziges globales Ranking genau die Indikatoren umfasst, die von den Hochschulen selbst als wichtig für ihre strategische Steuerung betrachtet werden, während andere Rankings vielfach Indikatoren aufgenommen haben wie z.B. Reputation oder Nobelpreise, die von den Hochschulen als wenig relevant eingestuft werden. Mit der aktuellen Studie stellt die EUA nun eine Befragung von Mitgliedshochschulen vor, in der deren erste Erfahrungen mit U-Multirank zusammengetragen wurden. Befragt wurden sowohl Universitäten, die an U-Multirank teilgenommen haben, als auch Universitäten, die nicht in der ersten Runde von U-Multirank dabei waren.

Hauptgrund für die Teilnahme der Hochschulen an U-Multirank ist laut der Befragung der EUA zu mehr als 70 Prozent die internationale Sichtbarkeit. Über die Hälfte begrüßen zudem die Vergleichsmöglichkeit mit im Profil ähnlichen Hochschulen im In- und Ausland. Der Vorteil gegenüber den bisherigen weitweiten Rankings wird dabei in der Multidimensionalität, der Transparenz und der Nutzerfreundlichkeit von U-Multirank gesehen.

Die aktuelle Befragung zeigt aber auch, dass sich die Datenerhebung für die aktive Teilnahme an U-Multirank für einen Teil der Hochschulen noch nicht so einfach gestaltet. Fast 40 Prozent gaben an, die Daten nicht alle in der gewünschten Form vorliegen zu haben. Dementsprechend erscheint es nach Ansicht der Autoren des Berichts nicht verwunderlich, dass 73 Prozent der Hochschulen mehr Aufwand für die Datenerhebung betreiben mussten als erwartet. Frank Ziegele, Geschäftsführer des CHE und mitverantwortlich für U-Multirank erklärt dazu: „Wir stehen im permanenten Dialog mit den Hochschulen, um die Ermittlung der Zahlen soweit wie möglich zu vereinfachen. Aber es war für den ersten Durchgang zu erwarten, dass nicht in allen Ländern die Daten in der gleichen Form aufgearbeitet vorliegen, schließlich geht es hier um Pionierarbeit.“ Dem Aufwand der Datenerhebung stünden aber klare Nutzenaspekte für die Hochschulen gegenüber.

Frank Ziegele: „Wir freuen uns, dass uns eine sehr große Mehrheit der Teilnehmer-Hochschulen bescheinigt, dass die Zusammenarbeit mit U-Multirank für dieses erste globale Ranking mit differenzierten Daten gut und zufriedenstellend empfunden wurde. Auch sieht eine deutliche Mehrheit schon jetzt den Nutzen für sich und verwendet die Daten für eigene Analysen und Benchmarking.“

Zur EUA-Studie “EUA Members’ Participation in U-Multirank: Experiences from the first round” von Tia Loukkola und Rita Morais: Befragt wurden 783 EUA-Mitgliedshochschulen im Herbst 2014; 369 davon haben an der ersten Runde von U-Multirank teilgenommen. Insgesamt 126 EUA-Mitgliedshochschulen haben sich an der Befragung beteiligt, von denen 85 aktive Teilnehmer bei U-Multirank waren, für sieben der befragten Hochschulen wurden in U-Multirank ausschließlich bibliometrische Daten und Patentanalysen ausgewiesen.

Hintergrund: U-Multirank ist ein unabhängiges Ranking, das mit Finanzierung der EU Kommission von einem internationalen Netzwerk unter der Führung von Professor Dr. Frans van Vught vom Center for Higher Education Policy Studies (CHEPS) in den Niederlanden und Professor Dr. Frank Ziegele vom CHE Centrum für Hochschulentwicklung durchgeführt wird. Weitere Partner sind u.a. das Centre for Science and Technology Studies der Universität Leiden (CWTS) und die Software Firma Folge 3.
U-Multirank basiert auf einer Methodik, die sowohl der Vielfalt der Hochschulen als auch der Profile der Hochschulen in unterschiedlichen Leistungsdimensionen Rechnung trägt. Die zugrunde liegenden Daten stammen aus unterschiedlichen Quellen. Die Nutzer werden mit einem umfassenden Set an Informationen versorgt: Von den Hochschulen zur Verfügung gestellte Daten, Daten aus internationalen bibliometrischen und Patentdatenbanken sowie Ergebnisse aus einer der größten internationalen Befragung von Studierenden, an der bisher mehr als 60.000 Studierende teilgenommen haben. Das zweite Ranking wird im März 2015 veröffentlicht werden. Hochschulen, die an einer Teilnahme interessiert sind, können sich auf der U-Multirank Webseite registrieren (www.umultirank.org). U-Multirank wird finanziert im Rahmen des Programmes Lebenslanges Lernen der EU.


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Profilschärfung CHE Ranking
Fragen und Antworten zur Profilschärfung des CHE Rankings (pdf)

Ansprechpartner
Frank Ziegele
Frank Ziegelemehr
Telefon: 05241 9761-24
Fax: 05241 9761-40
E-Mail: Frank.Ziegele@che.de
 
Assistenz:
Alexandra Tegethoffmehr
Telefon: 05241 9761-22

Links
EUA-Bericht 2015 zur Befragungmehr

EUA-Studie aus dem Jahr 2014 „Rankings in Institutional Strategies and Processes: Impact or Illussiomehr

Registrierungsformular zur Teilnahme an U-Multirankmehr

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