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News vom 17.02.2010

Medizinstudium 2.0: Innovationen_Reformen_Perspektiven

CHE, Thieme Verlagsgruppe und die Medizinische Fakultät der Universität Tübingen laden zu einem gemeinsamen Symposium an der Eberhard Karls Universität Tübingen am Dienstag, den 27. April 2010.

Zur Zur Vorbereitung der Tagung „Medizinstudium 2.0: Innovationen_Reformen_Perspektiven“ werden Medizinstudierende um ihre Einschätzung und Meinung über Rahmenbedingungen, Studium und Curricula sowie neue Medien im Medizinstudium gebeten. Die Ergebnisse der Befragung werden als Input in die Tagung einfließen.
Wenn Sie Medizin studieren und an der Befragung teilnehmen möchten, nutzen Sie bitte den Link "Zum Fragebogen" auf der rechten Seite.

Das Medizinstudium ist bei Abiturienten nach wie vor beliebt. Jährlich beginnen mehr als 12.000 junge Frauen und Männer ein Medizinstudium in Deutschland. Die Medizinstudenten sind zumeist hochmotiviert und identifizieren sich intensiv mit dem Arztberuf. Folglich brechen im Vergleich zu anderen Studienrichtungen auch deutlich weniger Studenten ihr Studium ab. Also alles bestens im deutschen Medizinstudium? Weit gefehlt.

Denn schon lange steht das „Paukstudium Medizin“ (Tagesspiegel) in der Kritik. Nicht nur zahlreiche Medizinstudenten selbst sind mit ihrer Ausbildung unzufrieden. Auch Professoren und Wissenschaftsverbände, Kliniken und Berufsvereinigungen kritisieren die mangelnde Qualität der medizinischen Lehre und sehen Defizite wahlweise in den wissenschaftlichen oder praktischen Fähigkeiten der Absolventen medizinischer Fakultäten. Vor dem Hintergrund des immer stärkeren ökonomischen Drucks im Bereich der Krankenversorgung sowie der stetig steigenden Erwartungen an die Exzellenz der Forschung (Exzellenzinitiative) droht die Qualität der Lehre zunehmend ins Abseits zu geraten.

Immer mehr Absolventen entscheiden sich nach dem Medizinstudium für einen anderen Berufsweg als den des Arztes. Muss das Medizinstudium also grundsätzlich umgebaut werden? Müssen Praxisanteile verstärkt, Fall- und Problem-basierte Lernangebote ausgebaut werden? Wie kann es gelingen, Medizinstudierende für die Wissenschaft zu gewinnen? Können die vielerorts entstehenden Reformstudiengänge den hochgesteckten Erwartungen gerecht werden? Und wie können neue Lehr- und Lerntechnologien dabei helfen, die komplexen Lerninhalte didaktisch sinnvoller und nachhaltiger zu vermitteln? Welche Rolle spielen Communities, mobile Anwendungen, Wikipedia, Online-Kurse und Google?

Diese Fragen und Aspekte sind Gegenstand einer eintägigen Veranstaltung zu den Perspektiven des Medizinstudiums in Deutschland, zu der die Thieme Verlagsgruppe gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen sowie dem CHE einlädt.

Renommierte Vertreter aus Politik und Verbänden, Lehre und Forschung sowie Studenten und Experten aus der Welt der (digitalen) Medien werden hier die Anforderungen, Rahmenbedingungen und exemplarische Lehrprojekte vorstellen. Es wird diskutiert und Bilanz gezogen, welche Reformen und Innovationen das Medizinstudium in Deutschland zukunftsfähig machen können.

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen zum Symposium sind direkt an der Universität Tübingen möglich.


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Profilschärfung CHE Ranking
Fragen und Antworten zur Profilschärfung des CHE Rankings (pdf)

Ansprechpartner
Gero Federkeil
Gero Federkeilmehr
Telefon: 05241 9761-30
Fax: 05241 9761-40
E-Mail: Gero.Federkeil@che.de
 
Assistenz:
Tanja Ologemehr
Telefon: 05241 9761-58

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