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News vom 21.12.2007

Wissenschaftsrat bestätigt die Ergebnisse des CHE-Rankings

77 Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wurden auf der Basis eines „informed peer review“-Verfahrens bewertet. Die Ergebnisse spiegeln die Urteile einer Gutachtergruppe („peer review“) wider, die in ihrer Bewertung verschiedene qualitative und quantitative Indikatoren („informed“) berücksichtigt hat. Für die Universitäten, die im Rating des Wissenschaftsrates zur Spitzengruppe gehören, werden damit einmal mehr ihre gute Forschungsleistung öffentlich. Überwiegend konnten sie auch schon im CHE-ForschungsRanking und im aktuell veröffentlichten europaweiten ExcellenceRanking punkten.

Der Ansatz des Wissenschaftsrates folgt in wesentlichen Punkten den Grundsätzen von Rankings, die das CHE seit dem Jahre 1998 praktiziert:
• Es wird nur fachbezogen bewertet.
• Es handelt sich um eine multidimensionale Bewertung, die keine Aggregierung der einzelnen Bewertungsbereiche zu einer Gesamtbewertung vorsieht.
• Es wird keine Rangliste erstellt, sondern die Hochschulen und Forschungseinrichtungen werden Gruppen zugeordnet (die der WR allerdings als äquidistante Skala betrachtet, wenn er Mittelwerte der Gruppenzuordnungen berechnet).

Die Bewertung erfolgt für 6 Bereiche:
Dimension "Forschung"
1. Forschungsqualität
2. Impact/Effektivität
3. Effizienz

Dimension "Nachwuchsförderung"
4. Nachwuchsförderung

Dimension "Wissenstransfer"
5. Transfer in andere gesellschaftliche Bereiche
6. Wissensvermittlung und -verbreitung

Für alle 6 Bereiche wurden Indikatoren ermittelt, die in die Bewertungen der Gutachter eingeflossen sind. Für das Kriterium Forschungsqualität wird z.B. die Zahl der Zitationen und die Förderung durch die chemische Industrie, aber auch beschreibende Informationen wie Publikationslisten und Listen der Drittmittelprojekte herangezogen. Zusätzlich sollten die Gutachter die Qualität und Originalität der Publikationen bewerten. Auf dieser Grundlage haben jeweils 2 Gutachter von den Hochschulen selbst definierte sub-disziplinär differenzierte Forschungseinheiten (pro Hochschule wurden im Durchschnitt 4,5 Forschungseinrichtungen der Chemie bewertet) auf einer 5er Skala von unbefriedigend bis exzellent bewertet.

Das Rating vermittelt ein differenziertes Bild der Forschung in der Chemie, das sich insbesondere durch folgende Punkte auszeichnet:
• die Einbeziehung der außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie
• eine Differenzierung der Forschungsleistungen für Teilgebiete der Chemie
• Das Rating bietet mit dem Bezug auf den sog. „Crown Indikator“ der Bibliometrie, d.h. der Zitationsrate eines Papiers gemessen am weltweiten Durchschnitt der Zitationen in diesem (Teil-)Fach auch ansatzweise eine Einordnung der Forschung in den internationalen Kontext.

Die Ergebnisse des Wissenschaftsrates für die deutschen Hochschulen bestätigen insgesamt weitgehend die Ergebnisse des CHE Forschungs- und Excellence-Rankings für die Chemie. Beim Wissenschaftsrat zählen 10 Universitäten bei allen drei Kriterien Forschungsqualität, Impact und Effizienz zu den besten . Von denen sind 7 auch im CHE-Forschungsranking als forschungsstark herausgehoben. Weitere zwei (Erlangen-Nürnberg, Würzburg) waren es im CHE ForschungsRanking 2003 auch noch, sind aber 2005 aus der Spitzengruppe herausgefallen. Die Universität Bochum wird vom WR sehr hoch bewertet, im CHE Forschungsranking hingegen nicht zur Gruppe der forschungsstarken gerechnet. Von den übrigen Universitäten, die beim CHE als forschungsstark eingestuft sind, haben zwei (Heidelberg und Mainz) beim WR immerhin auch in zwei der drei Kategorien eine Spitzenstellung inne; die übrigen beiden (Hamburg und Münster) bei jeweils einem Kriterium). Detlef Müller-Böling: „An den sehr ähnlichen Ergebnissen zeigt sich, dass der Vergleich auf der Ebene der Fächer auch in der Forschung zu sinnvollen und reproduzierbaren Ergebnissen führt. Die sehr aufwändige Methode des Wissenschaftsrats hat erfreulicherweise bestätigt, dass sich Qualität – auf welche Weise gemessen – stets durchsetzt.“


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Gero Federkeilmehr
Telefon: 05241 9761-30
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E-Mail: Gero.Federkeil@che.de
 
Assistenz:
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