CHE Ranking
     
CHE Hochschulranking
U-Multirank

Presse
Archiv
Logos
Pressemitteilungen

Ranking Qualitätssiegel

IREG

Pressemitteilung vom 26.02.2003

Pauschalkritik an Hochschulrankings trifft auf CHE-Ranking nicht zu

In einem Artikel der Frankfurter Rundschau, der heute veröffentlicht wurde, werden Hochschulrankings als nur "bedingt tauglich" kritisiert. Der Beitrag bezieht sich auf einen Aufsatz des Leiters des Bayrischen Staatsinstituts für Hochschulforschung, Professor Hans-UIrich Küpper, der den existierenden Hochschulrankings gravierende Mängel vorwirft. In dem Beitrag der Frankfurter Rundschau werden die Vorwürfe namentlich am Ranking von CHE und stern festgemacht. Dabei wird übersehen, dass Küpper bei wesentlichen Kritikpunkten in Fußnoten angemerkt hat, dass das CHE es ganz anders mache. Die vorgebrachte Kritik trifft in wesentlichen Punkten nicht auf das Ranking von CHE und stern zu.

* So basiert das CHE-Ranking eben gerade nicht ausschließlich auf Befragungen von Professoren, Studenten oder Personalverantwortlichen. Vielmehr enthält es eine Reihe von Fakten über die untersuchten Fakultäten und Studiengänge, so z.B. über die Studienzeiten, Abschlussnoten der Absolventen, über die Drittmittel, die Zahl der Publikationen und über die Ausstattung. Damit bietet das CHE-Ranking genau die Verknüpfung von Fakten und subjektiven Eindrücken, die ein differenziertes Bild der Studienbedingungen liefert und die Küpper als sinnvoll bezeichnet.

* Völlig falsch ist der Eindruck, im Ranking des CHE gebe es einzelne Rangplätze. Vielmehr werden die Hochschulen bei allen Indikatoren nur jeweils drei Ranggruppen zugeordnet, um zu vermeiden, dass minimale Unterschiede im Zahlenwert eines Indikators als Qualitätsunterschied fehlinterpretiert werden. Entsprechend existieren auch die in dem Beitrag wiedergegebenen Rangplätze der Münchener Betriebswirtschaftslehre im CHE-Ranking gar nicht.

Professor Detlef Müller-Böling, verantwortlich für das CHE-Ranking, meint dazu: "Eine kritische Auseinandersetzung um Hochschulrankings ist sinnvoll. Wir stellen uns gerne jeder Kritik mit Substanz. Es macht aber wenig Sinn, mit eindeutig falschen Behauptungen das CHE-Ranking zu diskreditieren."


Weitergehende Informationen finden Sie in den angegebenen Publikationen.

Publikationen zu dieser Pressemitteilung
  • Müller-Böling, Detlef; Hornbostel, Stefan: Fehlinterpretationen und Vorurteile. Vom Umgang mit Hochschulrankings und deren Nutzen, in: Forschung & Lehre, S. 81-83
  • Müller-Böling, Detlef; Hornbostel, Stefan; Berghoff, Sonja (Hrsg.): Hochschulranking - Aussagefähigkeit, Methoden, Probleme / Tagungsdokumentation, Gütersloh, Verlag Bertelsmann Stiftung, 13 €,
    Bemerkung(en): 169 Seiten, 1. Auflage ISBN 3-89204-575-7
  • Federkeil, Gero: Hochschulranking - Elemente eines methodischen Standards, in: Wissenschaftsmanagement - Zeitschrift für Innovation 2/, S. 7-11
  • Müller-Böling, Detlef: Qualität an deutschen Hochschulen: Der Beitrag des Hochschulrankings, in: Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften, Gurten (Hrsg.): Welche Qualität in den Sozialwissenschaften? Tagung der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften, Gurten, S. 125-142

Projekt zu dieser Pressemitteilung
Druckversion

Ansprechpartner
Gero Federkeil
Gero Federkeilmehr
Telefon: 05241 9761-30
Fax: 05241 9761-40
E-Mail: Gero.Federkeil@che.de
 
Assistenz:
Tanja Ologemehr
Telefon: 05241 9761-58

Link
Das CHE-Hochschulrankingmehr

Thema

© CHE Centrum für Hochschulentwicklung 2017Sitemap   Datenschutz   Impressum