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Pressemitteilung vom 16.08.2006

Indikator im Blickpunkt: Erfindungsmeldungen in den Naturwissenschaften, Humanmedizin und Pharmazie

Naturwissenschaftler der Universitäten Dresden und Jena sowie der TU München sind die fleißigsten Erfinder. In der Humanmedizin liegen die Charité sowie die Universitäten in Köln, Freiburg, Tübingen und Heidelberg vorne

Die meisten Erfindungen in den klassischen Naturwissenschaften werden von den Wissenschaftlern der TU Dresden gemeldet. In den Jahren 2002 bis 2004 haben die Biologen, Chemiker und Physiker insgesamt 65 Erfindungen an ihre Hochschule gemeldet. In Jena und an der TU München wurden jeweils 61 Erfindungen gemeldet. Die Dresdener und Jenaer zählen sowohl absolut gesehen als auch im Verhältnis zur Zahl der forschenden Wissenschaftler bei allen drei Disziplinen zur Spitze in Deutschland, die TU München verpasst die Spitzenplatzierung lediglich beim Relativ-Indikator in der Chemie. Zu diesem Ergebnis kommt das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) auf Basis einer Auswertung des CHE-Hochschulrankings.

Im Bereich der Humanmedizin liegen die Charité in Berlin sowie die Universitäten Köln, Freiburg, Tübingen und Heidelberg vorne. Sie gehören sowohl in der absoluten Zahl der Erfindungen als auch bezogen auf die Anzahl der Erfindungen pro Wissenschaftler zur Spitze in Deutschland. Die meisten Erfindungen im Zeitraum 2002 bis 2004 haben die Mediziner an der Berliner Charité an ihre Hochschule gemeldet (128). Dahinter liegt mit 100 Erfindungen die LMU München. Aufgrund der hohen Zahl der Wissenschaftler, die daran in München beteiligt waren, reicht es jedoch für die LMU-Wissenschaftler – relativ gesehen – nicht zu einer Spitzenplatzierung.

Seit dem Jahr 2002 ist das so genannte „Hochschullehrer-Privileg“ gefallen. Seither müssen die Forscher ihre Erfindungen der Hochschule melden, an der sie beschäftigt sind. Die Hochschule entscheidet dann, ob sie die Erfindung selbst zum Patent anmelden will oder ob sie dies dem Forscher überlässt. Die absolute und relative Anzahl der Erfindungsmeldungen ist ein Indikator für das Ausmaß, in dem insbesondere anwendungsbezogene Forschung an einem Fachbereich betrieben wird.

Eine Übersicht, wie die Universitäten in den Naturwissenschaften und der Humanmedizin und Pharmazie abschneiden steht als Download zur Verfügung. Das CHE-Hochschulranking stellt Informationen zu insgesamt 37 Fächern zur Verfügung. Es ist mit über 30 vergleichenden Indikatoren pro Fach das umfassendste und detaillierteste Ranking im deutschsprachigen Raum.


Weitergehende Informationen finden Sie in der angegebenen Publikation.

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