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News vom 06.07.2012

Report der Bologna-Follow-Up Group würdigt Rankings als geeignetes Instrument für mehr Transparenz

Mit dem Bologna-Prozess soll die Mobilität im europäischen Hochschulraum erhöht werden. Damit steigt sowohl für Nachwuchswissenschaftler(innen) als auch für Studierende die Notwendigkeit einer Orientierung über die vielfältigen Studien- und Forschungsangebote. Welche Instrumente der Vergleichbarkeit besonders geeignet sind, hat die Arbeitsgruppe “Transparency Tools across the European Higher Education Area” der Bologna-Follow-Up Gruppe für das Treffen der Minister im April in Bukarest aufgearbeitet.

Damit Rankings als vertrauenswürdige Quelle gelten können, hat die Arbeitsgruppe einige Anforderungen formuliert. In dem Bericht heißt es: „Classifications and rankings can be reliable transparency tools if the data they provide is accurate, if their indicators are good enough proxies for what they claim to measure and if users understand where the differences in the results provided come from”.

Die Methodik des CHE Hochschulrankings, die auch die Grundlage für das von der EU finanzierte internationale U-Multirank-Projekt bildet, wurde in diesem Kontext von den Verfassern des Berichts als ein einflussreiches Instrument für Transparenz im gesamten europäischen Hochschulraum eingeordnet. Hervorgehoben wurde auch der Ranggruppen-Ansatz, den das CHE Ranking verfolgt. Da es ausschließlich Ranggruppen gibt, werde vermieden, dass minimale Unterschiede im Zahlenwert eines Indikators als Leistungs- und Qualitätsunterschiede fehlinterpretiert werden.

Die Arbeitsgruppe „Transparency Tools across the European Higher Education Area“
wurde von den Ministern des europäischen Hochschulraums beauftragt, die Instrumente, die zu mehr Transparenz im Bologna-Raum führen sollen, zu untersuchen. Dazu zählen auch die auf den Bologna-Prozess bezogenen ECTS, Diploma-Supplements und die Definition von „learning outcomes“. Die Ergebnisse wurden im Kontext der „2012 Ministerial Conference“ (Bologna-Folge-Konferenz) in Bukarest erstellt. Zwischen den Konferenzen koordiniert die Bologna-Follow-up-Group die nationalen und internationalen Aktivitäten. Sie setzt sich zusammen aus Vertretern der nationalen Regierungen, unter Vorsitz des Landes, das aktuell die Präsidentschaft der EU inne hat. Der Europarat, die Europäische Vereinigung der Universitäten (EUA), European Association of Institutions of Higher Education (EURASHE) und die Europäische Studierendenvereinigung (ESIB) haben einen Beobachterstatus. Der Bericht „Transparency Tools across the European Higher Education Area“ ist kostenfrei im Internet verfügbar.


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Gero Federkeil
Gero Federkeilmehr
Telefon: 05241 9761-30
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E-Mail: Gero.Federkeil@che.de
 
Assistenz:
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