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News vom 24.11.2011

Hochschulen sind exzellent – nicht nur in der Forschung!

Hochschulen lassen vielfältige Exzellenz in Forschung, Anwendungsbezug, Internationalität und Studierendenorientierung erkennen.

Deutsche Hochschulen können nicht nur Forschung. Betrachtet man darüber hinaus noch ihren Anwendungsbezug, ihre Internationalität sowie ihre Studierendenorientierung, dann wird klar: Die Stärke des deutschen Hochschulsystems ist die Vielfalt. Das erbrachte eine Sonderauswertung des CHE Hochschulrankings für diese vier Dimensionen.

Nur wenige Hochschulen sind in allen Belangen Spitze, aber viele sind entsprechend ihres speziellen Profils zu Spitzenleistungen in der Lage: Von 84 Universitäten zeigen 71 in mindestens einem Fach ein deutliches Profil hinsichtlich mindestens einer dieser betrachteten Dimensionen.

Die Universität Erlangen-Nürnberg ist gleich bei fünf der betrachteten Fächer in der Liste der Starken in der Dimension „Anwendungsbezug“: BWL, VWL, Erziehungswissenschaft, Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Maschinenbau.

Beispiele anderer Hochschulen zeigen auch Stärken über alle Dimensionen hinweg: So findet sich die TU Dresden in den Fächern Psychologie sowie in Elektrotechnik und Informationstechnik in allen Bestenlisten wieder. Für die Universität Mannheim gilt das in den Fächern BWL und VWL. Die Mannheimer Universität profiliert sich zudem mit großer Studierendenorientierung und hoher Internationalität in vielen Fächern.

Die Fokussierung allein auf die Forschung, wenn es um Exzellenz geht, wird dem deutschen Hochschulsystem nicht gerecht. „Alle vier betrachteten Aspekte stehen für wichtige Aufgaben der deutschen Hochschulen“, sagte Prof. Dr. Frank Ziegele, Geschäftsführer des CHE. „Eine Hochschule, die nicht in der Forschung, aber bei den anderen Dimensionen an der Spitze steht, hat andere Stärken, ist deshalb aber nicht zweitklassig“.

Die neue Sonderauswertung aus dem CHE Hochschulranking nutzt die für die Rankings 2010 und 2011 bei den Universitäten und Fachhochschulen erhobenen Daten für die Sprach- und Kulturwissenschaften, die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie für das Ingenieurwesen. Für die Dimensionen Forschung, Internationalität, Anwendungsbezug und Studierendenorientierung wurden jeweils verschiedene Indikatoren aus dem Ranking gebündelt.

Wie im CHE Hochschulranking werden die Ergebnisse für die einzelnen Fächer und Hochschultypen getrennt ausgewiesen: Für die Universitäten finden sich in der Sonderauswertung „Vielfältige Exzellenz 2011“ die Fächer Anglistik/Amerikanistik, Erziehungswissenschaft, Psychologie und Romanistik, BWL, VWL, Maschinenbau, Elektro- und Informationstechnik sowie Kommunikationswissenschaften /Journalistik. Die Fachhochschulen sind mit den Fächern Maschinenbau, BWL, Soziale Arbeit, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen sowie Medien-, Kommunikationswissenschaft/Journalistik vertreten.


Weitergehende Informationen finden Sie in der angegebenen Publikation.

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Assistenz:
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Weitere Informationen zu Vielfältige Exzellenz 2011mehr

Dazu auch ein Artikel in ZEIT online: Bunte Landkarte der Exzellenzmehr

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