CHE Ranking
     
CHE Hochschulranking
U-Multirank

Presse
Archiv
Logos
Pressemitteilungen

Ranking Qualitätssiegel

IREG

Pressemitteilung vom 06.12.2010

Informatik Spezial zeigt viele Facetten im Fach

Im Auftrag des „Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM)“ hat das Centrum für Hochschulentwicklung im Winter 2009 eine Reihe von Sonderauswertungen für das Fach Informatik auf Basis der Daten aus dem CHE-HochschulRanking zu den grundständigen Studiengängen und eine Zusammenstellung verschiedener Fakten auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes durchgeführt. Anhand der vorliegenden Informationen wurden relevante Aspekte im Fach Informatik aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet:
- IT-Infrastruktur
- Arbeitsmarkt- und Praxisbezug
- IST-Analyse der (Master)Studienprogramme im Fach (Stand 2009)

Die drei Analysen befassen sich mit einer Reihe von Vergleichen: Es werden beispielsweise die Urteile nach alten und neuen Ländern getrennt betrachtet und nach Unterschieden zwischen den Urteilen von Studentinnen und Studenten gesucht. Sie sind nun unter dem Titel „Informatik-Spezial“ als CHE-Arbeitspapier 138 zusammengefasst und erstmals veröffentlicht.

Einige Ergebnisse aus Sonderauswertungen des CHE HochschulRankings

Informatikstudierende der grundständigen Studiengänge an Universitäten und an Fachhochschulen unterscheiden sich in ihren Bewertungstendenzen.

Mit der IT-Infrastruktur sind Informatikstudierende insgesamt zufrieden bis sehr zufrieden, sowohl an Fachhochschulen als auch an Universitäten. Besonders positiv wurden an den Universitäten die Öffnungszeiten, die zur Verfügung stehenden Rechnerplätze und die W-LAN-Verfügbarkeit beurteilt. Die Fachhochschulstudierenden lobten neben den Öffnungszeiten besonders die Hard- und fachbezogene Software.

Die Frauenquote im Fach liegt bei etwa 11 Prozent. Zur Frage der IT-Infrastruktur konnten keine Unterschiede im Bewertungsverhalten von Männern und Frauen gefunden werden. Unterschiede lassen sich jedoch bei der Einschätzung des Arbeitsmarkts- und Praxisbezug im Studium erkennen: Weniger Informatikstudentinnen als -studenten sind mit diesen Aspekten im Studium zufrieden. Insgesamt jedoch beurteilten Studierende die Situation (Stand 2009) als befriedigend, wobei Studierende der Fachhochschulen die Situation positiver einschätzten als diejenigen an den Universitäten.

IST-Analyse der Studierenden, Studienprogramme und -strukturen

Der dritte Teil der Zusammenstellung „Informatik- Spezial“ untersucht Bachelor- und Masterstudiengänge hinsichtlich ihrer Struktur und der Zusammensetzung der Studierenden. Dabei wurde vor allem der Masterbereich in den Blick genommen.
Es zeigt sich, dass, obwohl der Arbeitsmarkt für Bachelorabsolvent(inn)en sehr gut ist, die Universitätsabsolventen überwiegend direkt ein Masterstudium anschließen. Diese Tendenz ist bei den Fachhochschulabsolvent(inn)en weniger stark ausgeprägt.
Die Frauenquote im Masterstudium liegt mit fast 30 Prozent deutlich über der Quote in den Bachelorstudiengängen.

Das CHE-Arbeitspapier „Informatik-Spezial“ stellt auf 90 Seiten weitere Zahlen und Gesichtspunkte des Informatikstudiums dar.


Weitergehende Informationen finden Sie in der angegebenen Publikation.

Publikation zu dieser Pressemitteilung

Druckversion

Ansprechpartnerin
Isabel Roessler
Isabel Roesslermehr
Telefon: 05241 9761-43
Fax: 05241 9761-40
E-Mail: isabel.roessler
@che.de
 
Assistenz:
Anita Schmitzmehr
Telefon: 05241 9761-41

Thema

© CHE Centrum für Hochschulentwicklung 2017Sitemap   Datenschutz   Impressum