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News vom 07.07.2010

Erster Zwischenbericht von U-Multirank analysiert Stärken und Schwächen bestehender Rankings

Das U-Multirank-Projekt entwickelt mit Unterstützung der EU ein Konzept für ein multidimensionales globales Hochschulranking und testet die Machbarkeit mit ausgewählten Pilothochschulen. Nach Abschluss der ersten Analysephase liegt nun ein Zwischenbericht vor, der existierende Rankings detailliert analysiert und aus dieser Analyse Designprinzipien für einen alternativen Ansatz ableitet. Der Bericht kann von der U-Multirank-Projektseite heruntergeladen werden.

Für das Projekt haben die Projektpartner (CHE, CHEPS, CWTS, INCENTIM, OST) in einem ersten Schritt eine detaillierte Bestandsaufnahme von bereits bestehenden Rankings, sowie weiteren Hochschulvergleichssystemen erstellt. Der nun vorliegende Bericht stellt die Stärken und Schwächen der verschiedenen Rankingansätze dar. Basierend auf dieser Analyse wurden Prinzipien für eine neue, am CHE-Ranking orientierte Methodik für internationale Rankings abgeleitet, die sie von den meisten bisherigen internationalen Hochschul-Rankings unterscheidet. Das Ranking soll benutzerorientiert, multidimensional und interaktiv sein. Das Konzept wird Lehre und Lernen, Forschung, Wissenstransfer, internationale Orientierung und regionale Verpflichtungen als relevante Dimensionen der Leistung von Hochschulen beinhalten. Die Philosophie von U-Multirank ist es dabei, die Vielfalt der Hochschulen und die verschiedenen Formen der Exzellenz sichtbar zu machen. Hochschulen in Europa und der ganzen Welt haben unterschiedliche Zielsetzungen und daraus resultierend unterschiedliche institutionelle Profile. Bisher haben sich globale Rankings allerdings nur auf international orientierte, forschungsstarke Universitäten konzentriert. Andere institutionelle Profile und andere Exzellenzbereiche außer der Forschungsexzellenz bleiben bislang unberücksichtigt und wurden dadurch abgewertet. Dies will U-Multirank ändern, in dem auch andere Aspekte der Exzellenz von Hochschulen sichtbar gemacht werden.

Basierend auf den Prinzipien und dem Modell der zu berücksichtigen Dimensionen und Indikatoren für ein alternatives Ranking wird nach intensiver Einbindung verschiedener stakeholder-Gruppen derzeit die endgültige Auswahl der Indikatoren getroffen, die in einer Pilotstudie für ein institutionelles Ranking und ein fachbasiertes Ranking getestet werden sollen. Die Pilotstudie, die eine Stichprobe von rund 150 Hochschulen aus Europa, den USA/Kanada, Asien, Australien, Afrika und Lateinamerika umfassen soll, wird im September starten. Während des Sommers bekommen die Instrumente und Fragebögen in einem Pretest ihren letzten Schliff.


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Ansprechpartner
Gero Federkeil
Gero Federkeilmehr
Telefon: 05241 9761-30
Fax: 05241 9761-40
E-Mail: Gero.Federkeil@che.de
 
Assistenz:
Tanja Ologemehr
Telefon: 05241 9761-58

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