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Pressemitteilung vom 10.10.2007

Studierende bewerten ihre Bibliothek

Gute Hochschulbibliotheken sind auch heutzutage die wichtigste Quelle, um an die notwendige Fachliteratur im Studium zu gelangen. Dabei bieten sie längst nicht mehr nur Bücher und Zeitschriften zum Lesen und Ausleihen. Vielmehr sind sie zu Informationszentren geworden, die eine Reihe neuer digitaler bzw. elektronischer Dienstleistungen anbieten: vom Zugang zu elektronischen Zeitschriften über Recherchemöglichkeiten in Datenbanken und anderen Informationsquellen bis hin zu Online-Angeboten zur Verwaltung der Benutzerkonten. Die Studierenden sind zufrieden mit den Online-Diensten. Deutlich schlechter schneidet jedoch an einigen Unis das Angebot an Fachliteratur ab.

Für die Bewertung der Universitätsbibliotheken wurden die Urteile der Studierenden aus den so genannten „Buchwissenschaften“ herangezogen, denn in diesen Fächern sind die Studierenden in besonderem Maße auf eine gute Literaturversorgung angewiesen. Dazu zählen von den ins CHE-Ranking einbezogenen Fächern Germanistik, Anglistik/Amerikanistik, Romanistik, Geschichte sowie Erziehungswissenschaften und Psychologie. Die Daten basieren auf der Befragung von rund 21.000 Studierenden dieser Fächer im Herbst 2006 im Rahmen des aktuellen Hochschulrankings.

Fast einhellig gut bis sehr gut benoteten die Studierenden die neuen Online-Benutzerservices der Bibliotheken. Das Angebot von elektronischen Bibliothekskatalogen und internetgestützten Systemen der Benutzerkontenverwaltung wird im bundesweiten Mittel mit 1,6 benotet. Auch für die Möglichkeiten zur Literaturrecherche geben die Studierenden keine Noten schlechter als 2,5.

Weniger gut ausgestattet sind die Bibliotheken mit Kopiergeräten. Hier reicht die Notenskala nur von 3 bis 5. Entscheidend für die Studierenden dürfte jedoch der Bestand der notwendigen Fachliteratur sein. Besonders die Verfügbarkeit einer ausreichenden Anzahl von Fachbüchern scheint im bundesweiten Vergleich sehr unterschiedlich zu sein. Sie wird an der Universität Konstanz mit dem Mittelwert von 1,6 benotet, jedoch in Flensburg nur noch mit durchschnittlich 4 bewertet.

Auch die Zufriedenheit mit den Öffnungszeiten variiert bundesweit stark.
Insgesamt weisen die Unibibliotheken in Bielefeld, Konstanz, Mannheim und Tübingen in allen betrachteten Merkmalen zum Indikator „Bibliothek“ Spitzenplätze auf.


Weitergehende Informationen finden Sie in der angegebenen Publikation.
Publikation zu dieser Pressemitteilung

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Ansprechpartner
Gero Federkeil
Details Gero Federkeil
Telefon: (05241) 9761-30
Fax: (05241) 9761-40
E-Mail: Gero.Federkeil@
che-ranking.de
 
Sekretariat:
Details Christel Gründel
Telefon: (05241) 9761-39

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