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20 Jahre CHE Hochschulranking
Das CHE Ranking bringt seit 20 Jahren Orientierung in die Vielfalt der Studienangebote. Ein derart multidimensionales Ranking wäre ohne die Mitwirkung der Hochschulen, der Koordinatoren in den Hochschulen, der Fachbeiräte und des wissenschaftlichen Beirats und ganz besonders der Studierenden nicht denkbar. Wir sagen danke für Ihre Unterstützung!

 

1998
Im Mai 1998 ist es so weit. Der erste Studienführer wird nach zweieinhalb Jahren Vorarbeit in einem test-SPEZIAL der Stiftung Warentest veröffentlicht. Urteile und Fakten zu Studiengängen in den Fächern Chemie und Wirtschaftswissenschaften an 72 Universitäten und 91 Fachhochschulen liegen vor. Aber ein Hochschulvergleich, der den Leser(inne)n helfen soll ähnlich wie ein Test von Babywindeln und Handytarifen? Mancher Professor ist entsetzt.

1999
Das Spektrum ist um die Fächer Jura, Informatik, Mathematik und Physik erweitert. Für das CHE Ranking beginnt das digitale Zeitalter. Die Berliner Zeitung schreibt: „Heute erscheint der 260seitige Hochschulvergleich des Stern und des CHE. Mit Hilfe einer beiliegenden CD-Rom sollen Abiturienten und Studienplatzwechsler nach der passenden Hochschule fahnden." Studieninteressierte können sich damit erstmals neben den gedruckten Ergebnissen im stern-Sonderheft „Hochschulcharts"  ein persönliches Ranking am Computer zusammenstellen. Ein multidimensionales und nutzerorientiertes Hochschulranking ist entstanden.

2000
Der Studienführer von stern und CHE nun auch mit Fächern der Ingenieurwissenschaften und Architektur. 568 Fachbereiche an 145 Universitäten und Fachhochschulen, fast 25.000 Studierende und ca. 4.300 Professor(inn)en beteiligten sich an den Erhebungen. Dargestellt werden Urteile und Fakten zu Studium und Lehre, zur Forschung, Studierendenstruktur, internationalen Ausrichtung, Ausstattung, zum Studienergebnis, zu Studienort und Hochschule. Wie bereits in den vorhergehenden Studienführern werden die Ergebnisse in unterschiedlichem Detaillierungsgrad abgebildet. Einen schnellen Überblick bieten die Kompaktlisten. Sie zeigen für ausgewählte Indikatoren, welche Hochschulen in einem Studienbereich Spitzenplätze oder die Mittelgruppe erreichen und welche sich in der Schlussgruppe befinden. Das Ranking gilt jedoch zunehmend als komplex.

2001
Mit dem Hochschulranking 2001 liegt der bis dahin umfangreiste Vergleich der Studien- und Forschungssituation in 25 Studienfächern vor. Die Rechts, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sind in diesem Jahr untersucht; die Wirtschaftswissenschaften und Jura damit zum zweiten Mal. Erstmalig werden „Studientipps" für die Studierendentypen Zielstrebiger, Forscher und Praktiker  ausgewiesen. Eine Studie der Universität Bielefeld zur Nutzung von Rankings  kommt zu dem Ergebnis, dass sich im Vorjahr ca. ein Drittel der Studierenden, vor allem Betriebswirte und Ingenieure, bei ihrer Hochschulwahl an Rankings orientiert haben. Und auch erste Überlegungen zur Internationalisierung des Rankings werden angestellt, denn in Österreich will die SPÖ ebenfalls eine „Volksabstimmung an den Unis", schreibt die Kleine Zeitung Österreich (online) am 12. November 2001.

2002
Das erste Forschungsranking ist erstellt. Daten aus dem CHE Hochschulranking werden im Hinblick auf die Forschungsaktivitäten detailliert ausgewertet und im Herbst des Jahres veröffentlicht. Dabei zeigt sich: In den untersuchten elf Fächern konzentriert sich die Forschung auf eine kleine Gruppe von Universitäten, die einen erheblichen Teil der Drittmittel, Publikationen, Promotionen oder Patente für das Fach erbringen. Reputation und Forschungsstärke laufen dabei oft parallel, jedoch gibt es auch „verkannte" Fakultäten, die überall Spitzenwerte aufweisen, aber bei den Fachkolleg(inn)en nicht im Fokus sind.

2003
Im Studienführer 2003 finden sich erstmals auch die Ergebnisse für die medizinischen Fächer: Medizin, Zahnmedizin und Pharmazie sowie auch Biologie. Medizinstudierende beurteilen ihr Studium dabei durchweg kritischer als die Studierenden in den naturwissenschaftlichen Fächern. Das Gesamturteil über die Studiensituation liegt mit durchschnittlich 2,6 in der Humanmedizin und 2,8 in der Zahnmedizin schlechter als beispielsweise in der Physik (1,9) oder der Chemie (2,2). Lediglich die Pharmazie-Studierenden urteilen noch schlechter (2,9) als die angehenden Ärzte und Zahnärzte. Die Online-Ergebnisse des Rankings wurden erstmals mit dem Internetangebot der Hochschulrektorenkonferenz „Hochschulkompass" verknüpft. Darüber hinaus wird das Ranking für ausländische Interessierte in englischer Sprache auf den Webseiten des Akademischen Austauschdienstes DAAD veröffentlicht.

2004
Die »Studientipps« im CHE-Ranking zeigen wieder einmal, dass es nicht DIE Beste Hochschule für alle gibt. In den Studientipps werden für besonders forschungsinteressierte Studierende an Universitäten vier forschungsbezogene Indikatoren und für die so genannten »Zielstrebigen« vier studiumsbezogene Indikatoren zusammengefasst. Bei den Forschungsindikatoren handelt es sich – je nach Fach – zum Beispiel um Drittmittel, Publikationen, Promotionen, Patente und die Reputation bei Fachkollegen. Studienbezogene Indikatoren sind Studiendauer und die Studierendenurteile. Empfohlen werden in den jeweiligen Fächern meist unterschiedliche Hochschulen für die Forschungsinteressierten oder die „Zielstrebigen". In einem ersten Schritt werden in diesem Jahr in den Fächern Anglistik/Amerikanistik und Elektrotechnik auch österreichische Universitäten in das Ranking einbezogen. In Österreich kooperiert man dafür mit der AQA, der Agentur für Qualitätssicherung. Im Fach Medizin wird in Kooperation mit den Ärztekammern eine Absolventenbefragung durchgeführt.

2005
Das CHE Hochschulranking erfährt drei Neuerungen: 1. Ein neuer Partner - Mit der Wochenzeitung DIE ZEIT wird im Oktober 2004 eine neue Medienpartnerschaft für die Veröffentlichung der CHE Rankings eingegangen. 2. Grenzüberschreitend - Die Ergebnisse für die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften werden erneut aufgelegt. Erstmals gibt es umfassende Ergebnisse auch für Hochschulen in Österreich und in der Schweiz. 3. Neues Logo – Eine Eule nimmt die Hochschulen richtig unter die Lupe. Das neue Wappentier begibt sich die folgenden Jahre in unterschiedlichen Darstellungen in alle Rankingmedien. Es steht für genaue Analyse und scharfes Hinsehen, aber auch für Orientierung und einen guten Rat. Die Eule verweist zudem auf den neuen Internetauftritt unter www.che-ranking.de. Erstmals gerankt werden die Studiengänge Medien-, Kommunikationswissenschaften und Journalistik sowie Wirtschaftsrecht an Fachhochschulen.

2006
In vielen Fächern ist mittlerweile über die Jahre ein Vergleich der Daten möglich, der den Auf- bzw. den Abstieg von Fachbereichen hinsichtlich einzelner Kriterien sichtbar macht. Aber auch neue Indikatoren bieten erstmalige Informationen. Im Fach Volkswirtschaftslehre beschreibt der neue Indikator „ Internationale Publikationen" die internationale Sichtbarkeit deutscher Fachbereiche. Er basiert auf Abfragen im „Web of science" und „EconLit". Bis dahin gab es allein den Publikationsindikator, der die nationale Aktivität der Fachbereiche widerspiegelte.

2007
Über 280 Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind 2007 im CHE Hochschulranking zu finden. Zum ersten Mal auf Wunsch der Fachvertreter  dabei: Romanistik. Die Unterstützung in den Hochschulen ist enorm groß. Der Hochschulvergleich mit dieser Vielfalt der Daten und Datenquellen lebt von der Mitwirkung der Menschen in den Hochschulen. Koordinator(inne)n, Dekane, Studiendekane, Institutsleitungen, Hochschulleitungen, Mitarbeitende in den Hochschulverwaltungen und ganz besonders die Studierenden tragen maßgeblich zu dem multidimensionalen Bild eines Fachbereichs bei. Aber es gibt auch Stimmen, die Rankings ablehnen. Dabei wird das CHE Hochschulranking mit anderen – meist weltweiten – Rankings in einen Topf geworfen. Auf internationaler Ebene bildet eine Gruppe aus Experten die „International Ranking Expert Group". Sie erstellt Grundsätze, wie faire Rankings konstruiert und publiziert werden sollten. Das CHE Hochschulranking ist eng an diese Grundsätze angelehnt. In einem Pilotprojekt wird zudem ein europaweites Ranking initiiert: Das CHE Exzellenzranking.

2008
Das CHE Ranking feiert sein zehnjähriges Bestehen. Festzuhalten ist: Das Ranking hat sich mit der Zeit erweitert, aber vor allem weiterentwickelt. Denn mit den neuen Abschlüssen Bachelor und Master müssen die geänderten Studienbedingungen in der Datenerhebung zum Ranking berücksichtigt werden.  Fachbeiräte begleiteten das Ranking von Beginn an und helfen dabei, das Ranking an die veränderten Bedingungen an Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien anzupassen. In wenigen Fächern werden auch Absolventenbefragungen erprobt, um den Übergang in den Master oder in den Beruf beurteilen zu können. Flächendeckend sind sie jedoch schwierig, denn es fehlt eine starke Alumnikultur und somit die Pflege der Absolventenadressen an den Hochschulen. Ein Rating zur Beschäftigungsbefähigung wird in einigen Fächern durchgeführt. Und das CHE Forschungsranking 2009 stellt klar: Spitzenforschung gibt es nicht nur an den „Exzellenzunis".

2009
Eine neue Gruppe von Studieninteressierten verlangt Orientierung: Die Masterstudierenden. Im Jahr 2008 gibt es im Fach BWL erstmals genügend Masterstudierende, die an den Befragungen teilnehmen konnten. Neben zahlreichen Hochschulen aus den Nachbarländern sind erstmalig auch Universitäten aus Ungarn und Rumänien mit deutschsprachigen Studienangeboten dabei. Ebenfalls neu ist das Fach Sportwissenschaft erstmalig in das Ranking aufgenommen worden. Globale Rankings wie etwa das Shanghai Ranking oder das THE World Ranking geraten zunehmend in die Kritik. Denn der Vielfalt der europäischen Hochschullandschaft werden sie nicht gerecht. Minimale Punktunterschiede im Zehntel gaukeln zudem nicht vorhandene Qualitätsunterschiede vor. Die Europäische Union ist an einem alternativen Ranking interessiert, das nicht nur die Forschungsleistung bewertet, sondern auch Studium und Lehre sowie Aspekte der Internationalität und der regionalen Einbindung  in den Blick nehmen soll. Aber Hochschulrankings sind auch in Deutschland Gegenstand kontroverser Diskussionen. Auch das CHE Hochschulranking bekommt die kritische Haltung zu spüren. Ein Vorwurf von Kritikern: Das Ranking trage zur Kommerzialisierung und Ökonomisierung der Hochschullandschaft bei – ohne jedoch den Vorwurf zu konkretisieren. Konkreten Handlungsbedarf sehen jedoch alle Rankingverantwortlichen darin, den Aufwand, den die Datenerhebung in den Hochschulen verursacht, zu verringern. Eine Aufgabe, die sich in den darauffolgenden Jahren als Dauerbrenner herausstellt. Denn ein derart komplexes Ranking ist nur unter der Mithilfe der Menschen in den Hochschulen zu bekommen.

2010
Wie stark ist an den deutschen Fachbereichen das Studium international geprägt? Diese Frage wird im CHE Hochschulranking erstmals mit einem eigenen Indikator „Internationale Ausrichtung der Lehre" beantwortet und die Ergebnisse in den üblichen Gruppierungen Spitzen-, Mittel- und Schlussgruppe für die Sprachwissenschaften dargestellt. Im Unterschied zu der bis dahin angewandten Methodik des relativen Vergleichs werden jedoch  Punktwerte zu verschiedenen Teilaspekten vergeben. Und nicht nur die Methodik selbst erfährt Neuerungen – auch die Erläuterung der CHE Rankingmethodik bedarf eines neuen Mediums: das Methodenwiki wird erstellt www.che-ranking.de/methodenwiki . Interessierte sowie Kritiker des Rankings sollen damit gezielt und leichter als im 90 Seiten umfassenden PDF die Antworten auf ihre Methodikfragen finden. In der Europäischen Union wächst der Wunsch nach dem neuen globalen Ranking. „Die bisherigen weltweiten Rankings fokussieren nahezu ausschließlich auf die Messung der Forschungsexzellenz. Die Lehre oder andere Bereiche, wie lebenslanges Lernen oder Technologietransfer, spielen keine große Rolle", erläutert Gero Federkeil in einem Interview auf SWR2 den Hintergrund der Bestrebungen.

2011
Eine konstruktiv-kritische Auseinandersetzung zwischen einigen Hochschulmitgliedern und den Rankingexperten beim CHE führt zu Weiterentwicklungen, die nicht allein die gerankten Kriterien als wichtige Information für Studieninteressierte in den Vordergrund rücken, sondern das CHE Hochschulranking als umfassendes Informationssystem ausgebaut sehen wollen. Auf welche Schwerpunkte trifft man im Fach? Wie viele studieren am Fachbereich? Wie hoch ist die Miete in der Stadt? Solche beschreibenden Informationen finden sich immer mehr im CHE Hochschulranking. Sichtbarste Änderung ist jedoch, dass der rote Punkt als Kennzeichnung für die Schlussgruppe gegen einen blauen Punkt ausgewechselt ist.

2012
Globaler Vergleich gewünscht! Die Europäische Kommission fördert in einem zunächst zweijährigen Projekt die Implementierung von „U-Multirank", einem europa- und weltweiten Ranking-System, das in seiner Logik dem CHE-Ranking gleicht. Das internationale Ranking wird von einem europäischen Konsortium unter Federführung des CHE und des Centers for Higher Education Policy Studies (CHEPS) entwickelt und durchgeführt. In Chile bekommt das CHE Hochschulranking ein dickes Lob auf der internationalen Tagung „Classifikation of Higher Education Institutions": „According to the professional literature it is the best quality instrument currently available and provides the best service for students at the point when they are deciding upon a program or institution." In Deutschland möchten die Gesellschaft der Soziologen und der Verband der Historiker trotzdem nicht, dass ihre Mitglieder weiter am CHE Hochschulranking teilnehmen.

2013
Das CHE Hochschulranking wird mobil. Alle Infos und Ergebnisse der Webseite sind nun auch für mobile Endgeräte optimiert. Die Nutzung des CHE Hochschulrankings ist weiterhin kostenlos. Die interaktiven Suchmöglichkeiten wurden optimiert, so dass Studieninteressierte schnell Zugang zu individuellen Kriterien auf der Suche nach der für sie passenden Hochschule finden können. Über 300 Universitäten und Fachhochschulen, mehr als 2.500 Fachbereiche und Bewertungen von ca. 250.000 Studierenden: Das CHE Hochschulranking bietet für über 30 Fächer erneut eine umfassende und fundierte Informationsquelle für Studieninteressierte aus dem deutschsprachigen Raum. Bei dem neuen Indikator „Abschlüsse in angemessener Zeit" werden auch öffentlich zugängliche Datenquellen herangezogen. Profilbeschreibende Informationen und die wichtige Stimme der Studierenden sind jedoch ohne die Kooperation und die Mitwirkung der Hochschulen und Fachbereiche nicht zu bekommen. Mit den seit 2011 verschickten Detailauswertungen der Studierendenurteile soll im Gegenzug den Hochschulen die Gelegenheit gegeben werden, zu spezifischen Fragestellungen Informationen zu erhalten. Viele Hochschulen nutzen das Ranking auch für ihre Öffentlichkeitsarbeit. In erster Linie soll das CHE Hochschulranking jedoch den Abiturientinnen und Abiturienten eine Orientierung bei der Wahl des Studienortes bieten.

2014
U-Multirank geht am 13. Mai 2014 zum ersten Mal an den Start. Über 550 Hochschulen aus 74 Ländern haben an dem ersten multidimensionalen Ranking mitgewirkt. Die ersten Fächer sind Maschinenbau, Elektrotechnik und Informationstechnik, Physik sowie Betriebswirtschaftslehre/ Management. Zur Darstellung der Ergebnisse von gut 1.000 Fachbereichen mit 5.000 Studiengängen steht ein interaktives Webtool zur Verfügung, das zwischen vergleichbaren Hochschulen eine Gegenüberstellung der Daten ermöglicht. »U-Multirank ist das erste internationale Ranking, das unterschiedliche Profile von Hochschulen berücksichtigt: Fachhochschulen, spezialisierte Hochschulen oder auch regional orientierte Hochschulen sowie die international orientierten Forschungsuniversitäten«, erläutert CHE-Geschäftsführer Prof. Dr. Frank Ziegele und ergänzt: »U-Multirank bietet keine Rangliste der besten Hochschulen; es kommt, wie im deutschen CHE Hochschulranking, auf die Kriterien der Nutzer an." Das CHE will für die deutschen Hochschulen bei einer Teilnahme an beiden Rankings den Aufwand so gering wie möglich halten. Dazu muss der Fächerzyklus weitestgehend harmonisiert werden. Ein Gutachtergremium der internationalen Ranking-Expertengruppe IREG verleiht dem CHE Hochschulranking das Gütesiegel „IREG approved".

2015
Mit der Vielfalt derjenigen, die an einem Studium interessiert sind erhält gerade die Studieneingangsphase aufgrund der unterschiedlichen Eingangsvoraussetzungen der Studienanfänger(innen) eine größere Bedeutung. Das CHE Ranking nimmt diese Phase deshalb auch in den Blick und hat Informationen über Orientierungs- und Unterstützungsangebote aufgenommen. Neue Indikatoren beschreiben erstmals Maßnahmen, die sowohl vor Studienbeginn als auch beim Studieneinstieg und im ersten Studienjahr angeboten werden. In Zusammenarbeit mit Fachvertretern wurden in den letzten Jahren weitere fachspezifische Neuerungen erarbeitet. So wurde gemeinsam mit dem jeweiligen Fachbeirat festgelegt, ob und welche Forschungsindikatoren im Ranking abgebildet werden und ob eine Befragung der Professor(inn)en durchgeführt wird. Bei der Ergebnisdarstellung werden neben gerankten Kriterien auch beschreibende Informationen in die kompakten Übersichtstabellen aufgenommen. Etwa die Zahl der Studierenden am Fachbereich oder im Fach Physik, wo die Nutzer schon auf einen Blick erkennen können, welche Forschungsschwerpunkte sich am Fachbereich befinden.

2016
Für immer mehr Fächer können neben dem Ranking der grundständigen Studienangebote auch Masterrankings erstellt werden. Allein in diesem Jahr kommen acht neue Fächer hinzu: Maschinenbau, Material-/Werkstoff und Prozessingenieurwesen, Elektrotechnik und Informationstechnik, Bau- und Umweltingenieurwesen sowie in den Angewandten Naturwissenschaften und dem Fach Psychologie. Die Studierenden beurteilten dabei verschiedene Aspekte des Masterstudiums: neben Lehrangebot, Studierbarkeit und der Ausstattung in verschiedenen Bereichen auch den Übergang vom vorherigen Studium zum Masterstudium. Den am Masterstudium Interessierten stehen bis zu 16 Studierendenurteile und zahlreiche Faktenindikatoren zur Verfügung, um sich daraus ein eigenes Bild von den Studienangeboten zu machen.

2017
Mit gut 1.500 Hochschulen aus 99 Ländern bietet U-Multirank mittlerweile den umfassendsten internationalen Leistungsvergleich im Hochschulbereich. In der vierten Ausgabe werden neben BWL und Informatik auch die Ingenieurwissenschaften aktualisiert. Neu aufgenommen wurden VWL, Bau- und Chemieingenieurwesen sowie Industrieingenieurwesen. Die deutschen Hochschulen stehen in den ingenieurwissenschaftlichen Fächern im internationalen Vergleich für hohe Qualität in der Forschung, Internationalität und eine produktive Zusammenarbeit mit der Industrie. Das lässt sich in U-Multirank anhand verschiedener Indikatoren in den Fächern Informatik, Maschinenbau und Elektrotechnik zeigen. Mit dem CHE Ranking 2017 wird das Orientierungsangebot für Studieninteressierte, die ein duales Studium absolvieren möchten, erweitert. Dazu wurde das Ranking dualer Studienangebote im Fach Betriebswirtschaftslehre u.a. mit Experten für das duale Studium und Vertretern des Arbeitgeberverbandes weiterentwickelt, denn bislang fehlten für die dualen Studiengänge die besonderen Spezifika. Erstmals bewerten die Studierenden nun die Verzahnung von Theorie- und Praxisphasen. Damit ist ein erster Schritt zur besseren Abbildung des komplexen Sachverhalts „duales Studium" vollzogen. Mit dem CHE Ranking Ingenieurwissenschaften in 2019 soll das Ranking dualer Studiengänge weiter ausgebaut werden.

2018
Aus dem CHE Hochschulranking wurde mit den Jahren ein umfassendes Infosystem, bei dem die Interessen der Studieninteressierten an erster Stelle stehen. Die Grundprinzipien des CHE Hochschulrankings sind aber immer gleich geblieben:  fachbezogen, multidimensional und Ranggruppen statt einzelner Rangplätze. Sie werden auf die verschiedenen Rankings angewendet und sind auch im internationalen Vergleich anwendbar. Die Methodik des CHE Hochschulrankings wird inzwischen auch in Rankings anderer Anbieter angewendet, Vorreiter jedoch war das CHE. Von Beginn an hat die persönliche Kommunikation mit den Mitwirkenden in den Hochschulen und den Fachvertretern einen sehr hohen Stellenwert. Fachbeiräte sind in die Entwicklung der Fragen und bei der Auswahl von Kriterien, die gerankt werden können, einbezogen. Der wissenschaftliche Standard wird seit einigen Jahren von einem wissenschaftlichen Beirat begleitet. Der Austausch mit diskussionsbereiten Kritiker(inne)n hat viele neue Impulse gegeben. Doch sind die vielfältigen Ideen auch umsetzbar und die Daten bundesweit erhebbar? Bei der Beantwortung dieser Frage sind die Anregungen und Erfahrungen der Koordinatoren unabdingbar, die regelmäßigen Treffen und Gespräche in vielfältigen Einzelkontakten tragen maßgeblich zur Qualtätssicherung des Rankings bei. 20 Jahre CHE Hochschulranking sind deshalb ein Grund, danke zu sagen. Das Jubiläumsjahr wird dafür hoffentlich viele Gelegenheiten bereithalten.   Und wie geht es weiter? Wie werden die Rankings nach weiteren 20 Jahren aussehen? Das wissen wir nicht, aber es ist sicher, dass Studieninteressierte auch dann Orientierungshilfen bei der Wahl des für sie richtigen Studienortes benötigen. „Wir werden unsere Informationssysteme für Studieninteressierte permanent so weiterentwickeln, dass sie diesen Anspruch erfüllen", verspricht Petra Giebisch, Leiterin nationale Rankings und im CHE auch gerne als „die Mutter aller Rankings" tituliert.
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Profilschärfung CHE Ranking
Fragen und Antworten zur Profilschärfung des CHE Rankings (pdf)

Ansprechpartnerin
Petra Giebisch
Petra Giebischmehr
Telefon: 05241 9761-38
Fax: 05241 9761-40
E-Mail: Petra.Giebisch@che.de
 
Assistenz:
Vanessa Weckermehr
Telefon: 05241 9761-39

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