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News vom 30.03.2017

Neue Ausgabe von U-Multirank zeigt: Deutsche Hochschulen stark in Forschung, Wissenstransfer und internationaler Orientierung

U-Multirank, das größte weltweite Hochschulranking, ist mit neuen Daten online. Zu fast 1.500 Hochschulen in 99 Ländern finden sich vielfältige Informationen in den fünf Dimensionen Forschung, Lehre, Internationalität, Wissenstransfer und regionales Engagement. Mit seinem multidimensionalen Ansatz ist U-Multirank das einzige internationale Ranking, das ein differenziertes Bild der Leistungen der Hochschulen zeichnet. U-Multirank zeigt neben der Forschungsleistung auch Stärken, die bisher in internationalen Rankings verborgen blieben.

Die vierte Ausgabe von U-Multirank umfasst mehr Hochschulen und neue Fächer sowie neue Indikatoren. Neu sind die Fächer VWL (Economics), Bauingenieurwesen (Civil engineering), Chemieingenieurwesen (Chemical engineering), Industrieingenieurwesen (Industrial engineering). Aktualisiert wurden in diesem Jahr die Daten in den vier Fächern BWL (Business Studies), Elektrotechnik und Informationstechnik (Electrical engineering), Maschinenbau (Mechanical engineering) und Informatik (Computer science).
Für 16 Fächer stehen mittlerweile Daten zur Verfügung.

Der EU-Kommissar für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, Tibor Navracsics: "U-Multirank gibt Studierenden, Eltern und anderen Akteuren anhand unterschiedlicher Parameter einen wertvollen Einblick in die Hochschule ihrer Wahl. Das ist notwendig, um fundierte Entscheidungen treffen zu können.“

Auch über den Hochschulvergleich hinaus liefert U-Multirank Einsichten in das internationale Hochschulwesen: Das Fach BWL ist in besonderem Maße international ausgerichtet. Die Studiengänge sind stärker international orientiert und auch der Austausch und die Mobilität von Studierenden sind ausgeprägter. Hochschulen stehen in diesem Fach stärker in globaler Konkurrenz.

Die höchste Anzahl an A-Platzierungen im Fach BWL haben in Deutschland die WHU – Otto Beisheim School of Management, die EBS Universität für Wirtschaft und Recht, die Universität Mannheim, die TU München und die Hochschule Aalen.

Weltweit bietet U-Multirank Studierenden, Hochschulen, der Wirtschaft und politischen Akteuren umfassende Daten, die einen Vergleich der Leistungen sowohl auf der Fachebene als auf der Hochschulebene erlauben. U-Multirank bietet seinen Nutzern die Möglichkeit, die Hochschulen auf Basis dessen zu vergleichen, was ihnen persönlich wichtig ist. Hochschulen zeigen ihre spezifischen Stärken in den Bereichen Forschung, Lehre, Wissenstransfer Internationalität sowie regionales Engagement.

Auf Hochschulebene sind deutsche Hochschulen in diesem Jahr besonders stark in Wissenstransfer und internationaler Orientierung sowie Forschung – hier weisen über 60 Prozent der Hochschulen überdurchschnittlich gute Leistungen auf. Bei den Dimensionen „Lehre“ und „Regionales Engagement“ ist noch Luft nach oben zu erkennen.

Professor Dr. Frans van Vught, einer der Projektleiter von U-Multirank:
„Eine erfolgreiche Hochschullandschaft braucht unterschiedliche Typen von Hochschulen – nicht nur solche, die groß und auf Forschung fokussiert sind, sondern auch kleine Hochschulen, medizinische Hochschulen, Hochschulen für angewandte Wissenschaften sowie andere. Genau diese Diversität macht U-Multirank sichtbar.“


Neue Readymade Rankings


Neben der Möglichkeit als Nutzer, interaktiv in U-Multirank die Auswahl an Hochschulen anzeigen zu lassen, die den eigenen Präferenzen entsprechen, gibt es sogenannte „Readymades“ mit voreingestellten Auswahlkriterien. Mit der Veröffentlichung der neuen Daten stehen zwei weitere „Readymade Rankings“ zur Verfügung, in die schon die Daten der neuen Indikatoren eingeflossen sind.

Das neue „Readymade“ Ranking zum Thema Applied Knowledge Partnerships zeigt, welchen Hochschulen es besonders gut gelingt, angewandte Forschung in praktische Umsetzung zu übertragen: die University of Deusto (Spanien), ebenso wie die Technische Hochschule Nürnberg und die Hochschule Pforzheim.

Ein zweites „Readymade“ Ranking, setzt seinen Fokus auf Forschung und Forschungskooperationen (reserach and research linkages). Hier stehen international bekannte Hochschulen vorne, wie das Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Harvard. Beim „Impact“ der Forschung punkten aber auch kleine und spezialisierte Hochschulen, wie bspw. die Hanken School of Economics (Finnland), das Institute of Cancer Research (Vereinigtes Königreich), London School of Hygiene and Tropical Medicine (Vereinigtes Königreich) sowie die Rockefeller University (USA).

Die vierte Ausgabe von U-Multirank ist die bisher größte seit dem Start in 2014. Die Anzahl der Hochschulen hat sich fast verdoppelt und die Gesamtzahl der Länder ist von 70 auf 99 angestiegen, mit 3.284 teilnehmenden Fakultäten und insgesamt 10.526 Studienfächern. In diesem Jahr hat U-Multirank in den Ländern, in denen es möglich war, öffentlich verfügbare nationale Daten genutzt. So konnten mehr als 44.000 Werte auf Hochschulebene sowie 65.000 Werte auf Fächerebene mit offiziellen Daten ergänzt werden. Dies macht U-Multirank zur weltweit größten Hochschulvergleich-Seite.




Weitere Informationen zu U-Multirank

Die Dimensionen werden mit insgesamt bis zu 39 Indikatoren für jedes Fach gemessen. Die in diesem Jahr neu aufgenommenen Fächer sind economics (Wirtschaftswissenschaft), civil engineering (Bauingenieurwesen), chemical eningeering (Chemieingenieurwesen) und industrial engineering (Wirtschaftsingenieurwesen). Die bereits existierenden Fächer bei U-Multirank sind: electrical engineering (Elektrotechnik), mechanical engineering (Maschinenbau), business studies (BWL), psychology (Psychologie), computer science (Computerwissenschaften), medicine (Medizin), biology (Biologie), chemistry (Chemie), mathematics (Mathematik), history (Geschichte), sociology (Soziologie) und social work/welfare (Soziale Arbeit).

U-Multirank ist eine Initiative der EU-Kommission und wird im Rahmen des ERASMUS+ Programm gefördert. U-Multirank wurde von einem internationalen Konsortium unter Federführung des CHE Centrum für Hochschulentwicklung in Gütersloh, dem Center for Higher Education Policy Studies (CHEPS) an der Universität Twente und des Centre for Science and Technology Studies (CWTS) der Universität Leiden, Niederlande, entwickelt. Das Konsortium wird von Frank Ziegele (CHE) und Frans van Vught (CHEPS) geleitet. Weitere Partner sind die Bertelsmann Stiftung, die Beratungsorganisation für Studierende „Push“ und die IT Firma Folge 3 sowie weitere nationale Partner und Akteure aus dem Hochschulbereich.

Mit einem multi-dimensionalen Ansatz vergleicht U-Multirank Hochschulen mit mehr als 30 Indikatoren, in dem sie in fünf Ranggruppen einsortiert werden – von „A“ (sehr gut) bis „E“ (schwach). U-Multirank berechnet keine Rangliste mit einzelnen Rangplätzen. Stattdessen ermöglicht U-Multirank es den Nutzern der Webseite, sich interaktiv auf der Grundlage der persönlichen Präferenzen und Prioritäten hinsichtlich der Bewertungsmaßstäbe ein Bild der Stärken und Schwächen der Hochschulen zu generieren. Die U-Multirank Daten basieren auf einer Vielzahl an Datenquellen: auf Informationen, die von den Hochschulen geliefert wurden, auf bibliografischen Datenbanken, internationalen Patentdatenbanken sowie einer Befragung von mehr als 100.000 Studierenden der teilnehmenden Hochschulen. Mehr Informationen erhalten Sie mit dem Dokument „Q&A memo“.

Hochschulen, die bei der Ausgabe 2018 teilnehmen wollen, können sich auf der U-Multirank Website registrieren.


Druckversion

U-Multirank
U-Multirank
the multidimensional ranking of higher education institutions

Ansprechpartner
Gero Federkeil
Gero Federkeilmehr
Telefon: 05241 9761-30
Fax: 05241 9761-40
E-Mail: Gero.Federkeil@che.de
 
Assistenz:
Tanja Ologemehr
Telefon: 05241 9761-58

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Spezifische Ergebnisse für Hochschulen in Deutschland (pdf)mehr

Liste aller Hochschulen in U-Multirank (pdf)mehr

Infografik zu U-Multirank (pdf)mehr

Readymade Ranking Research and Research Linkages Ranking (pdf)mehr

Hintergrundinformation zum Readymade Ranking Research and Research Linkages Ranking (pdf)mehr

Readymade Ranking Applied Knowledge Partnerships Ranking (pdf)mehr

Hintergrundinformation zum Readymade Ranking Applied Knowledge Partnerships Ranking (pdf)mehr

Fragen und Antworten zu U-Multirank (pdf)mehr

Link
Zu den Ergebnissen auf umultirank.orgmehr

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